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    Scala
Saal
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 Adresse
  Friedrichstraße 112a
10117 Berlin Mitte
 Kinobetrieb von - bis
  1908 - März 2000
1961 - 1993 kein Kinobetrieb
 Heute
  Überwiegend ungenutzt; seit 2007 sporadisch Partylocation
 Platzanzahl
  147 Plätze
 Alternativer Kinoname
  Überbrettel (1908 - 1931)
Aladin-Lichtspiele (1932 - 1957)
Camera (1957 - 1961)
 Architekt
  keine Angabe
3'00 Angaben ohne Gewähr
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 Beschreibung
1908 entstand im ersten Stock des Wohn- und Geschäftshauses ein Kinematographentheater. Von 1932 bis 1957 hieß es 'Aladin-Lichtspiele' und präsentierte sich dem Publikum im orientalischen Design.

Fassade 'Aladin-Lichtspiele', um 1937 (links) © Archiv Uwe Friedrich
Saal 'Aladin-Lichtspiele', undatiert (rechts) © unbekannt
In denen Jahren 1957 bis 1961 residierte unter dem Namen 'Camera' das einzige Ostberliner Filmkunsttheater in den Räumlichkeiten, welches aber wegen baulicher Mängel umziehen mußte. Erst 30 Jahre später, 1993 erweckte die Yorck-Kino GmbH das Kino unter dem Namen 'Scala' wieder aus seinem Ruhestand.


Leuchtschrift bei Nacht, November 1999 © Siegfried Engelmann / Yorck-Kino GmbH
Mit Liebe zum Detail und Geschmack wurde es renoviert. Das Foyer bot zwar wenig Platz und keine Sitzmöglichkeit doch die farbigen Akzente an Teilen der Wände und der Kristallkronleuchter machten dieses Manko wett.

Foyer, November 1999 © Siegfried Engelmann / Yorck-Kino GmbH
Im März 2000 endete der Kinobetrieb und die Räumlichkeiten wurden anschließend sporadisch für Partys, weiterhin unter dem Namen 'Scala', genutzt. Die schöne Neonleuchtschrift wird aber glücklicherweise durch den Yorck-Kino Mitarbeiter Knut Steenwerth weiterhin genutzt. Das Kino 'Fontane Lichtspiele' in Werder heißt seit November 2003, nach einer Renovierung, Scala.

[Ben 3'10]

Saal
147 Sitzplätze
 Beschreibung
Der Saal trumpfte im geschmackvollen Stil auf: Die hellblaue, himmelsgleiche Decke mit Borte und der goldgelbe Vorhang bildeten einen schönen Kontrast zu den dunkelroten Klappsesseln und der farblich passenden Tapete mit dezenter Musterung. Insgesamt ergab das eine sehr gemütliche und plüschige Wohnzimmeratmosphäre.

[Ben 8'99]


Saal, November 1999 © Siegfried Engelmann / Yorck-Kino GmbH