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| Adresse |
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Elsenstraße 115-116
12435 Berlin Treptow |
| Kinobetrieb von
- bis |
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11. November 1999 -
11. Januar 2026
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| Heute |
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Gebäude erhalten
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| Platzanzahl |
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2398 Plätze
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| Alternativer Kinoname |
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UFA-Palast Treptower Park
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| Architekt |
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Unbekannt
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1'26 Angaben ohne Gewähr |
| Weitere |
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| Der 'UFA-Palast Treptower
Park' öffnete am 11. November 1999. Im April 2003 übernahm die CineStar Gruppe die insolvente UFA Theater GmbH & Co KG und führte die Kinos
unter bestehendem Namen weiter. Am 1. Januar 2005 wurde das historische Firmenkürzel
aus dem Namen entfernt, da 'Cinestar' die Lizenrechte an dem Namen an die 'RTL-Group'
zurück gab. An der Fassade gab es immer einen Schatten, wo früher das UFA-Logo hing. |

Gebäude Elsenstraße Ecke Am Treptower Park,
Mai 2016
© kinokompendium |
Die Standortwahl des zweiten Berliner Multiplex der damaligen 'UFA-Gruppe' wird wohl ein ewiges
Rätsel bleiben: Sicherlich war im Sommer an den Anlegestellen der Stern- und Kreisschifffahrt
und auch in den unzähligen Parkanlagen ein reger Publikumsverkehr. Da die Deutschen aber
bekannterweise im Sommer weniger ins Kino gehen, muss man sich fragen, was der Treptower Park
im Winter bot. Gelinde gesagt: Nichts, außer einen direkten S-Bahn Anschluß.
Das Multiplex lag neben
den 'Treptowers' direkt an einer vielbefahrenen Kreuzung. Der Betonbau wirkte,
trotz seines rot-blau-gelben Anstrichs und der Stahl-Glas-Fassade, durch die man
das Treiben im mehrstöckigen Foyer sehen kann, kantig und schwer. |

Snackbar im 1. Stock, Juli 2008 © kinokompendium |
Im Erdgeschoss hob sich
allerdings das Foyer mit seiner Ausstattung positiv von der äußeren
Erscheinung ab. Ein Gang, über dem eine helle Stoffbahn mit Lampen gespannt
war, führte zum Kassenbereich. Die Kartenschalter waren in einem Halbkreis
aufgestellt. Daneben gab es noch unterschiedliche Läden und Bistros die auch unabhängig vom
Kinobetrieb offen hatten.
Die Einrichtung der oberen
Foyers war eher schlicht. In den Gängen waren fast ausschließlich Plakataufsteller aufgereit.
Nur an einer relativ kleinen Snacktheke im ersten Stock standen noch ein paar Bistrotische. |

Foyer in der zweiten Etage, Juli 2008
© kinokompendium |
| Am 11. Januar 2026 wurde das Haus dann schließlich geschlossen. In dem Kino wurde all die Jahre nie renoviert und mit Ausblick auf eine Schließung waren die letzen Jahre geprägt von einem eher desolaten Erscheinungsbild.
[Ben 1'26]
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Zugang zum Saal 9, Juli 2008
© kinokompendium |
| Saal 1 war der Zweitgrößte
im Multiplex nach Saal 5 und lag im ersten Stock. Dieser Saal hob
sich farblich von allen anderen Sälen im Haus ab. Die Wände waren mit roten Stoff bespannt an
denen längliche
Lampen mit zum Teil drei rote Neonröhren hingen. Der rot schwarze Vorhang rundete das
angenehme Gesamtbild ab. |

Saal 1, Juli 2008
© kinokompendium |
| Die Hälfte der Bestuhlung hatte eine halbhohe, die andere Hälfte eine hohe Rückenlehne.
Die Leinwand gehörte mit einer Breite von 17 Metern zu den größten in Berlin. Hier konnten nicht nur Filme in 3D sondern auch mit HFR (High Frame Rate) abgespielt werden.
[Ben 1'26] |

Saal 1, Juli 2008
© kinokompendium |
| Saal 2 bis 4 lagen im ersten
Stock und hatten das gleiche Design: Ein hellblauer Vorhang bildete einen schönen
Kontrast zu den dunkelblauen, stoffdrapierten Wänden. Die dunkelblaue Bestuhlung
war farblich abgestimmt und hat je zur Hälfte halbhohe und hohe Lehnen. Zusätzlich gab es auch ein paar Zweisitzer für Pärchen.
[Ben 1'26]
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Saal 2, Juli 2008
© kinokompendium |
| Saal 2 bis 4 lagen im ersten
Stock und hatten das gleiche Design: Ein hellblauer Vorhang bildete einen schönen
Kontrast zu den dunkelblauen, stoffdrapierten Wänden. Die dunkelblaue Bestuhlung
war farblich abgestimmt und hat je zur Hälfte halbhohe und hohe Lehnen. Zusätzlich gab es auch ein paar Zweisitzer für Pärchen. [Ben 1'26]
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Saal 3, Juli 2008
© kinokompendium |
| Saal 2 bis 4 lagen im ersten
Stock und hatten das gleiche Design: Ein hellblauer Vorhang bildete einen schönen
Kontrast zu den dunkelblauen, stoffdrapierten Wänden. Die dunkelblaue Bestuhlung
war farblich abgestimmt und hatte bis Reihe 6 halbhohe und danach hohe Lehnen. Jeweils an den Seiten gab es auch ein paar Zweisitzer für
Pärchen.
[Ben 1'26] |

Saal 4, Juli 2008
© kinokompendium |
| Saal 5 war der größte
Saal im Haus von der Sitzplatzanzahl. Hatte mit knapp 16 Metern aber nur die zweitgrößte Leinwand. Er hatte einen hellblauen Vorhang, der im Zusammenspiel mit dem dunkelblauen
Stoff der Wände eine schöne Einheit ergab. Der angenehme Eindruck entstand
dabei vorallem durch den Kniff, den Wandstoff vor der Anbringung zu falten. Die
dunkelblaue Bestuhlung mit nackenhoher Lehne bot einen angenehmen Sitzkomfort
bei guter Sicht auf die Leinwand und passt sich dem Stil des Saals an. |

Saal 5, Juli 2008
© kinokompendium |
| Das Besondere in Saal 5 waren die großen, weißen Neonleuchten, an deren Spitze zwei
gerundete Lichter als eine Art rote Neon-Krone angebracht waren. Sie verliehen dem Raum eine
unaufdringliche und angenehme Atmosphäre.
[Chr 1'26] |

Saal 5, Juli 2008
© kinokompendium |
| Saal 6 war nahezu baugleich
mit Saal 5, auch wenn er etwa 140 Zuschauern weniger Platz
bot. Er hatte einen hellblauen Vorhang, der im Zusammenspiel mit dem dunkelblauen
Stoff der Wände eine schöne Einheit ergab. Der angenehme Eindruck entstand
dabei vorallem durch den Kniff, den Wandstoff vor der Anbringung zu falten. Die
dunkelblaue Bestuhlung mit nackenhoher Lehne bot einen angenehmen Sitzkomfort
bei guter Sicht auf die Leinwand und passte sich dem Stil des Saals an. |

Saal 6, Juli 2008 © kinokompendium |
| Ebenso wie in Saal 5 gab es hier große, weiße Neonleuchten, an deren Spitze zwei
gerundete Lichter als eine Art rote Neon-Krone angebracht waren. Sie verliehen dem Raum eine
unaufdringliche und angenehme Atmosphäre.
[Chr 1'26] |
| Saal 7 und 8 hatten das
identische Design wie die Säle 2 bis 4, lagen aber im zweiten Stock. Ein
hellblauer Vorhang bildete einen schönen Kontrast mit den dunkelblauen stoffdrapierten
Wänden. Die dunkelblaue Bestuhlung war farblich abgestimmt und hatte je zur
Hälfte halbhohe und hohe Lehnen. Es gab auch ein paar
Zweisitzer für Pärchen.
[Ben 1'26]
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Saal 7, Juli 2008
© kinokompendium |
| Saal 7 und 8 hatten das
identische Design wie die Säle 2 bis 4, lagen aber im zweiten Stock. Ein
hellblauer Vorhang bildete einen schönen Kontrast mit den dunkelblauen stoffdrapierten
Wänden. Die dunkelblaue Bestuhlung war farblich abgestimmt und hatte je zur
Hälfte halbhohe und hohe Lehnen. Es gab auch ein paar
Zweisitzer für Pärchen. [Ben
1'26] |

Saal 8, Juli 2008
© kinokompendium |
| Der Saal lag
am hintersten Ende im ersten Stock.
Zur Eröffnung hatte er auch die Zusatzbezeichnung 'Auditorium', da Firmen
ihn auch für
Multimediaveranstaltungen, Vorträge
etc. nutzen sollten. |

Saal 9 - Auditorium, Juli 2008
© kinokompendium |
| In Saal 9 hatten die Sessel ausschließlich halbhohe Rückenlehnen. In Reihe 6 bis 8 führte eine Treppe zentral in den Saal, was einen Teil der besten Sitze den Platz wegnahm. Erwähnenswert
ist noch der blaue Vorhang, der mit kleinen Sternchen bestückt war.
[Ben 1'26] |
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