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      Cosima
Saal
Zum Stadtplan
 Adresse
  Sieglindestraße 10
12159 Berlin Schöneberg
(030) 850 75 802
 Kinotag
  Einheitspreis
 Kartenpreis
  Mo-So:
7,00 €
 Kartenpreis Spezial
  Keine Angaben
 Platzwahl
  Freie Platzwahl
 Programm
  Synchronfassung
 Zugang
  Behindertenzugänglich
10'15 Angaben ohne Gewähr
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 Beschreibung
Das 1942 erbaute 'Cosima' liegt sehr ruhig am Kopf des Varziner Platzes, eingebettet in ein Wohnhaus der Sieglindenstraße. In seinem Gesamterscheinungsbild lässt sich der Bau architektonisch im Art-Deco-Stil verankern. Dem wunderschönen ums Eck geschwungenen Bau ist anzusehen, dass er den zweiten Weltkrieg relativ unbeschadet überstanden hat - sogar die kunstvolle Neonschriftleuchte ist noch das Original aus Zeiten der Eröffnung.

Cosima Fassade, Juli 2007 © kinokompendium

Während die Fassade sich in unterschiedlichen Grautönen präsentiert, sticht der von einer Säule gestützte Eingangsbereich des Vorbaus durch eine bräunliche Farbgestaltung hervor. Auf das Programm wird durch eine große Titelanzeige und einen, ebenfalls ums Eck geschwungenen, Schaukasten mit grüner Fassung aufmerksam gemacht.


Cosima Fassade, Juli 2007 © kinokompendium

Das kleine Foyer des 'Cosima' betritt man durch eine massive Tür mit Glaseinfassungen. Der Raum ist nahezu quadratisch, die Wände und die Decke sind hell gestrichen und der Boden ist mit marmorierten Steinplatten ausgelegt. Erster Anlaufpunkt ist der kleine Counter mit Süßwaren und Getränken über dem zwei schmuckvolle Leuchten hängen.


Foyer, Oktober 2008 © kinokompendium

Im Foyer gibt es Sitzgruppen, bestehend aus silbernen Stühlen, Bartischen und Barhockern sowie ein paar Gestaltungselemente, z.B. einen antiken Bilderrahmen, in dem für das kommende Programm geworben wird.
In der Regel werden täglich zwei wechselnden Filmen, meist Nachspieler aus dem aktuelleren Arthouse-Bereich, gezeigt. Zuspätkommende seien gewarnt, denn die Filme werden trotz des relativ günstigen Kartenpreises ohne Werbung gezeigt, so dass man pünktlich sein sollte, um den Vorstellungsbeginn nicht zu verpassen.


Foyer, Oktober 2008 © kinokompendium

Seit den 60er Jahren wird das Kino von der selben Theaterleitung geführt. Dem Familienbetrieb gehörte auch knapp 50 Jahre das nur 300 Meter entfernte Bundesplatz Kino (unter seiner Führung bekannt als 'Bundesplatz Studio').

[Ben & Chr 10'11]


Neonschrift an der Fassade, Oktober 2008 © kinokompendium
Saal
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 250
Reihen: 22
35qm
D-Cinema 4K Dolby Digital
Der Saal entschädigt hingegen für den etwas unrühmlichen Zustand des Foyers (besser als andersherum): Ein sehr langer, leicht abfallender Raum bietet Platz für 22 versetzte Reihen mit komfortablen türkisen Klappsesseln. Ein Gang rechts neben den Reihen führt bis zur Leinwand, neben der der Zugang zu den Toiletten liegt. Leider kann beim Betreten der Toilette das einfallende Licht die anderen Zuschauer während der Vorführung stören.

Saal, Oktober 2008 © kinokompendium
Ansonsten hat der Saal eine sehr warme und stimmige Ausstrahlung und den angenehmen Flair eines 50er-Jahre-Kinos. Der obere Teil der Wände ist mit Stoff bespannt, der abwechselnd mit hellbraunen und dunkelbraunen breiten Streifen gemustert ist. Der gesamte untere Teil ist mit dunklem Holz verschalt. Passende Lampen mit gelbweißer Glasabdeckung verbreiten ein warmes Licht. Der Ton kommt zwar nur von vorne, ist aber (zumindest in der vorderen Hälfte des Saals) gut verständlich. Wenn das Kino in einem Szene-Bezirk wie Friedrichshain liegen würde, hätte es bestimmt schon den gleichen Kultcharakter wie das Intimes.

[Ben & Chr 10'08]


Saal, Oktober 2008 © kinokompendium
 
Leinwand / Projektion  gut annehmbar
Sound  gut gut
Sitzkomfort  sehr gut sehr gut
Reihenabstand  gut gut
Magic-Johnson-Faktor  gut gut
Lieblingsplatz  Reihe 8 Reihe 7
Atmosphäre  gut gut