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      CINEPLEX - Alhambra
Saal 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7
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 Adresse
  Seestraße 94
13347 Berlin Wedding
01805 050 311
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7,50 €
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  Online-Ticket: 0,50€ je Karte
Logenzuschlag: 1,00 €
3D-Zuschlag: 3,00 €
Sneak Preview: 5,00 €
Ermäßigung: Kinder unter 12, Schüler, Studenten, Familien am Wochenende
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2'15 Angaben ohne Gewähr
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  CINEPLEX - Alhambra
City Kino

 Beschreibung
Die Idee eines neuen Multiplexes hatte der Eigentümer Leopold J. Wegenstein schon ca. 1994, doch langlaufende Mietverträge der angrenzenden Flachbauten verzögerten das Projekt, so dass das 1953 erbaute Alhambra (Großraumkino) erst im September 1999 abgerissen wurde.

Kinogebäude bei Nacht, Mai 2009 © kinokompendium
Nach zwei Jahren Bauzeit wurden im Mai 2002 unter dem historischen Namen 'Alhambra' wieder Filme gezeigt. Im Gegensatz zu allen anderen Multiplexen Berlins wurde es aus privater Hand geführt und Herr Wegenstein setzte somit in dritter Generation eine Tradition fort, die sein Großvater 80 Jahre zuvor begann. Doch leider hatte er sich verkalkuliert und die benötigte Besucherzahl, um rentabel zu laufen, blieb aus. 2005 musste er daher die Segel streichen und seine Millioneninvestition wurde von To the Movies übernommen. Als Teil der CINEPLEX-Gruppe wurde das Kino im Juni 2010 in Verbindung einer Plakatkampagne in 'CINEPLEX - Alahambra' umgenannt.

Schriftzug im Foyer, Mai 2009 © kinokompendium
Genauso wie das halbe Jahr zuvor eröffnete CUBIX ist das 'CINEPLEX - Alhambra', nach Entwürfen von Oskar & Erika Reith, ein kubischer Bau (wenn auch nicht freistehend) mit insgesamt sechs Geschossen, dessen Glasfassade sowohl Einblick in das Treiben des Foyers als auch einen Ausblick über die Mitte Berlins bis zum Fernsehturm bietet. Wirkt die braune Steinfassade und der Stahlglasbau am Tage etwas fad und kühl, bietet bei Dunkelheit ein buntes neonfarbenes Lichtspiel einen freundlichen Gesamteindruck. Die fünf Geschosse sind farblich voneinander getrennt, wobei die in den entsprechenden Farben beleuchteten Rolltreppen den Eindruck erwecken, als wenn sie die Farbe von einem Stockwerk in das nächste transportieren.

Foyer im Erdgeschoss, Mai 2009 © kinokompendium
Im Erdgeschoss bestehen Teile des Tresens und der Rückwand der Verkaufstheke aus LED-Bildschirmen die das Neonlichtspiel der Fassade aufgreifen und einen ständigen Farbwechsel vollziehen. Im zweiten Obergeschoss bietet das 'CINEPLEX - Alhambra' einen weiteren großzügigen Barbereich, der allerdings nur in unregelmäßigen Abständen geöffnet ist. Unter dem Eigentümer Leopold J. Wegenstein hieß die Bar 'Wegensteins'.

Barbereich im zweiten Obergeschoss, Mai 2009 © kinokompendium
In der technischen Ausstattung setzte das Kino zur Eröffnung, laut Experten der Branche und der Fachpresse, deutschlandweit einen neuen Referenzstandard. Alle sieben Säle wurden mit dem High-End 8-Kanal-Ton Lautsprechersystem des US-Amerikaners John F. Allen sowie den modernsten Projektoren ausgestattet. Die verglasten Projektorräume vor Saal 1 und 2 bieten dem Kinobesucher einen faszinierenden Einblick in den sonst verschlossenen Technikraum.

[Ben 5'09]


Projektorraum im ersten Obergeschoss, Mai 2009 © kinokompendium
Saal 1
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 358
Reihen: 17
86qm
D-Cinema 2K3D Theater35mm Theater Dolby DigitalDatasatSDDS
Saal 1 liegt im Untergeschoss des Gebäudes. Der Vorraum ist mit rotem Teppich inklusive 'Alhambra'-Logo verlegt, hat blaue Wände und eine gelbe Neonlichtborte in der Decke. Eine Sitzecke ist im Stil der 50er Jahre, mit passenden Filmplakaten und einer Jukebox, eingereichtet. Auch im Keller gibt es eine zusätzliche Snacktheke, die allerdings nicht genutzt wird.

Sitzecke im 50er Jahre Look im Untergeschoss, Mai 2009 © kinokompendium
Der Saal ist der größte des Multiplexes und nahezu baugleich mit Saal 2. Ähnlich einem Amphietheater ist die Bestuhlung gekrümmt zur Leinwand ausgerichtet und die Reihen sind von hinten nach vorne durchbuchstabiert. Die Leinwand hat ein angenehmes Größenverhältnis zum Saal und durch die Krümmung empfiehlt sich ein Sitzplatz in der Mitte. Im Jahr 2010 wurde der Saal für 3D Filmvorführungen umgerüstet.

Saal 1, Mai 2009 © kinokompendium
Die blauen, nackenhohen Sessel mit Getränkehalter sind sehr bequem und in jeweils anderen Farbtönen im gesamten Haus installiert. Ausnahme bilden die vier sogenannten 'VIP / Love-Seats' (je zwei Sitze) in der letzten Reihe (Reihe V), die dem Sitz von Captain Kirk auf der Enterprise ähneln. Rollstuhlfahrer, deren Stellflächen in einer der obersten Reihen positioniert sind, haben eine gute Sicht auf die Leinwand.

Saal 1, Mai 2009 © kinokompendium
Passend zum blauen Vorhang sind die Wände ebenfalls blau. Hier hängen metallverkleidete Lampen mit einer außen angebrachten blauen Neonröhre.

[Ben 1'11]

 
Leinwand / Projektion    herausragend
Sound    sehr gut
Sitzkomfort    sehr gut
Reihenabstand    sehr gut
Magic-Johnson-Faktor    annehmbar
Lieblingsplatz  Reihe J, Mitte
Atmosphäre    gut
Saal 2
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 342
Reihen: 18
90qm
D-Cinema 2KHFR 3D Theater35mm Theater Dolby DigitalDatasatSDDS

Im ersten Obergeschoss befinden sich die Zugänge zum zweitgrößten Saal des Komplexes. Nahezu baugleich mit Saal 1 wird durch eine andere Farbwahl ein neues Gesamterscheinungsbild geschaffen. Ein roséfarbener Vorhang ist von roten Wänden umgeben, an denen rechteckige, milchige Lampen mit einer abschließenden Krone hängen, die ein angenehm warmes Licht verbreiten.


Saal 2, Mai 2009 © kinokompendium

Die roten Sitze mit nackenhoher Lehne und Getränkehalter sind wie in einem Amphitheater leicht gekrümmt zur Leinwand aufgestellt, die ebenfalls in sich gekrümmt ist. Die letzte Reihe ist mit vier 'VIP / Love-Seats' (je zwei Sitze) ausgerüstet, die man auch in Saal 1 vorfindet. Die Größe der Leinwand hat zum Saal ein angenehmes Größenverhältnis und der Ton lässt absolut keine Wünsche offen.

[Ben 5'02]


Saal 2, Mai 2009 © kinokompendium
 
Leinwand / Projektion  sehr gut sehr gut
Sound  herausragend herausragend
Sitzkomfort  herausragend sehr gut
Reihenabstand  sehr gut sehr gut
Magic-Johnson-Faktor  sehr gut sehr gut
Lieblingsplatz  Reihe F Reihe F
Atmosphäre  gut gut
Saal 3
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 120
Reihen: 10
30qm
35mm Theater Dolby DigitalDatasatSDDS

Saal 3, Mai 2009 © kinokompendium
Saal 4
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 208
Reihen: 10
80qm
35mm Theater Dolby DigitalDatasatSDDS

Saal 4, Mai 2009 © kinokompendium
Saal 5
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 111
Reihen: 9
25qm
35mm Theater Dolby DigitalDatasatSDDS

Saal 5, Mai 2009 © kinokompendium
Saal 6
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 147
Reihen: 9
45qm
35mm Theater Dolby DigitalDatasatSDDS
Im obersten Geschoss angelangt, wird man hier mit einem hervorragenden Ausblick entlang der Müllerstraße bis zum Alexanderplatz belohnt.

Oberste Etage mit Blick bis zum Alexanderplatz, Mai 2009 © kinokompendium
Die Säle 6 und 7 liegen hier direkt nebeneinander, unterscheiden sich aber im Gesamteindruck. Der fast quadratisch wirkende Saal 6 ist ganz in Rot gehalten. Bei den purpurfarbenen Sitzen ist man sich nicht ganz sicher, ob sie zum Saal passen oder sich schrecklich mit der Wandfarbe beißen. Wichtiger ist jedoch, dass man auf ihnen gut sitzt - und das tut man.

Saal 6, Mai 2009 © kinokompendium
Der Saal hat eine hohe Decke und so können die Wandstrahler ihr weiches Licht sehr weit abstrahlen, was den Saal insgesamt nicht so schummrig wirken lässt. Die Reihenabstufung ist sehr großzügig, so dass man von allen Plätzen eine gute Sicht genießt. Angesichts des herausragenden Reihenabstands erreicht auch dieser Saal in Sachen Komfort die volle Punktzahl - in Sachen Aussehen lässt sich streiten.

[Ben & Chr 5'02]

Saal 7
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 138
Reihen: 8
45qm
35mm Theater Dolby DigitalDatasatSDDS
Im obersten Geschoss ist der mittelgroße Saal, im Gegensatz zu den restlichen Sälen, komplett in Schwarz eingerichtet. Als schmückendes Accessoire sind sechs weiße Design-Lampen angebracht, die wie eine Muschel gewindet sind und den 'Black-Box'-Saal vor dem eintönigen Mittelmaß retten.

[Ben 5'02]


Saal 7, Mai 2009 © kinokompendium