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  Ob's stürmt oder schneit
Regie: Wolfgang Berndt & Doris Dörrie
(1977 D, 83min)
Maria Stadler bekam am 12. Dezember 1945 als eine der Ersten von der amerikanischen Besatzungsmacht die Lizenz zum Betrieb eines Lichtspielhauses in Endorf. Anfangs betrieb sie noch ein Wanderkino, das so gut lief, dass sie am 30. Oktober 1953 Marias Kino eröffnen konnte, welches unverändert heute noch besteht. Im Winter 1976/77 drehten Studenten der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen einen Dokumentarfilm über die inzwischen zur Kinolegende aufgestiegenen Idealistin. [Beschreibung © Marias Kino]
Alois Gugutzer, Filmvorführer -
Das Zelluloid lässt einen nicht los
Regie: Peter Goedel
(1979 D, 99min)
Dieser Dokumentarfilm richtet den Blick auf einen Berufsstand, der sonst bemüht ist, eher nicht aufzufallen: Alois Gugutzer ist ein Filmvorführer der alten Schule. Seit über 50 Jahren legt er Filme in die Projektionsapparate ein. Er hat das Ende der Stummfilmzeit noch mitbekommen, Soldaten- und Wanderkino betrieben und erlebte nach dem Krieg die große Zeit der Stars und Galapremieren. Heute arbeitet er in einem Multiplex-Kino mit automatisch gesteuerter Vorführtechnik. [Synopsis & Bild © Peter Goedel]
Palace of Dreams
Regie: Peter James
(1980 AUS, 95min)
"Palace of Dreams" explores Sydney's fabulous State Theatre - one of the few remaining true picture palaces in the world and one of the greatest and most beautiful examples of that special architectural art form.
This film echoes the sights and sounds of the past, as the cameras search out the treasures and wonders of the State Theatre in the '80s - fully restored to its original splendour. There are glimpses backstage where most people have never seen, and an opportunity to savour the many spectacular sights that the Theatre has to offer in one armchair sitting. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
Drive-In Blues
Regie: Jan Krawitz
(1985 USA, 28min)
In 1933, Richard Hollingshead invented the drive-in movie theatre, a cinema for Americans infatuated with the automobile. For seventy years, the drive-in has asserted its place in American culture as a mecca for families and restless teenagers. Their popularity peaked in 1957 when 5000 drive-ins illuminated the American landscape. Today, the "passion pit with pix" has become a dinosaur.
Drive-In Blues celebrates the drive-in and laments its decline. A blank white screen looms behind interviews with old-time theatre owners who reminisce about the heyday of the drive-in and confront the reality of a dying business. Laced with unusual archival trailers, the tone of the film swings between camp and nostalgia. [Synopsis & Filmbild © Verleih]
  Weiße Wände
Regie: Mike Schlömer
(1994/95 D, 57min)
Der Film begibt sich entlang der verschwundenen innerdeutschen Grenze auf die Suche nach den Kinos zwischen Lüneburg und Hof, in denen Wim Wenders seinen Film "Im Lauf der Zeit" (1975) drehte.
Once Upon A Dream -
The History of Sydney's Capitol Theatre

Regie: John Adey
(1996 AUS, 60min)
Das Capitol Theatre wurde am 7. April 1928, eröffnet. Hier kam es zur ersten Zusammenarbeit zwischen dem australischen Architekten Henry White und dem amerikanischen Architekten John Eberson. Ähnlich dem Le Grand Rex (ebenfalls von John Eberson entworfen) hat man auch hier den Eindruck in einem Innenhof aus der Renaissance zu sitzen. [Hülle © Verleih]
Bellaria - So lange wir leben!
Regie: Douglas Wolfsperger
(2002 D / AT, 100min)
Begleite ein paar 70jährige Wiener in eine Zeit, in der Glanz, Träume und das Wahren der Haltung noch etwas bedeuteten. Die treuen Stammbesucher haben im Bellariakino die Quelle der Jugend für sich entdeckt, in der sie Nacht für Nacht und über Jahrzehnte hinweg dem Alltag entkommen können. Es handelt sich hierbei um ein kleines, unscheinbares Programmkino in einer Seitenstrasse, das den Anschein macht, als hätte man irgendwann die Zeit einfach angehalten.
Es handelt sich hier viel weniger um einen Nostalgietrip, als viel mehr um eine verzaubernde Dokumentation, die sich mit exzentrischen Charakteren, schillernden Vergangenheiten und aufrichtigen Reflektionen über das Leben beschäftigt. Hier wird genau so offenherzig über Sex gesprochen wie über Gott oder das Jenseits. Nicht zuletzt entdecken wir hier den Wunsch der Kinogänger, um in den Worten des Filmemachers zu sprechen, "das Rad der Zeit für ein paar Momente an zu halten, an der vergangenen Jugend fest zu halten und dem Tod noch ein letztes Mal in´s Gesicht zu spucken – mit viel Feingefühl und natürlich Wiener Charm". [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
Cinemania
Regie: Angela Christlieb & Stephen Kijak
(2002 D, 80min)
Sie leben in New York und sie leben vom Kino, eine Gruppe von Leuten, die Film, Film, Film als Leidenschaft haben. Sie richten ihr Leben nach den Spielplänen der Kinos in der Stadt, in der ständig mindestens ein Filmfestival stattfindet. "Heavy User" kann man sie nennen, die, die oft fünf und mehr Filme pro Tag sehen. Manche sehen nur neue Filme, manche sehen bestimmte Filme immer wieder, manche verehren Resnais und Antonioni, andere nicht. Einer sagt: "Nur weil ein Film langweilig ist, muß er noch kein Meisterwerk sein." Andere von ihnen würden das Gegenteil behaupten. Oder: "Ich hatte seit Jahren keinen Sex, aber dafür 1.000 Filme gesehen." Sie sind neugierig und eigenbrötlerisch, verschroben und offen. Man sollte sich vielleicht nicht mit ihnen über Filme unterhalten, weil man sonst dem Gespräch nicht mehr entkommt. Oder sie nicht daran hindern, ins Kino zu gehen. Einer bereitet sich systematisch auf seine Kinotage vor, hat Aufputschmittel für die Nachmittage dabei und Schlaftabletten für später, die er noch im Kino nimmt, um dann zu Hause schnell zur Ruhe zu kommen. Gegen die Kälte schützt er sich auch im Sommer mit Rheumawäsche, ein Tick, der bei den anderen nur Kopfschütteln hervorruft. Man sieht diese vermeintlichen Spinner mit großer Sympathie, sie reden selten Unsinn, sondern sehr klar, und sie sind vor allem der Beweis, daß man -- zumindest in New York -- mit Offenheit sehr viel weiter kommt. Überleben durch Neugier. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
After Sunset the life & times of the drive-in theater
Regie: Jon Bokenkamp
(2004 USA, 46min)
Decades after its inception, the drive-in theater stands as one of Americas last great icons.  It represents an entire era of culture ranging from the space race to the automobile to the emergence of the teenager.  But today, in the age of the multiplex, the drive-in theater is a dinosaur.
With hopes of better understanding the past, filmmaker Jon Bokenkamp (screenwriter, Taking Lives) and his ragtag crew hit the road.  Using drive-in theaters as their only map, these four young men travel the backroads of America in search of a simpler time.  Talking to those who built and lived the drive-in, they paint an honest depiction of what the outdoor theater was all about.
[Synopsis & Hülle© Verleih]
No More Joy -
The Rise and Fall
of New Orleans' Movie Theatres
Regie: David D'Entremont
(2004 USA, 92min)
Over the last several years New Orleans has seen many of its movie theatres close, the Joy Theatre on Canal Street is the latest. Learn how social changes, technology, and the distribution of films contributed to the rise and fall of New Orleans' movie theatres. Journey from the beginning of the Twentieth Century to the present and reminisce over the places New Orleanians went to the movies.
No More Joy is a documentary that was finished in 2004 and combines hundreds of original photographs with interviews in a compelling story of how the film exhibition industry continues to go through changes in the New Orleans area.  No doubt the results of hurricane Katrina will force more independently-owned theatres to close their doors. [Synopsis & Hülle © Verleih]

Edin kinoman v nachaloto na veka
(The movie buff at the turn of the century)
Regie: Petar Odadzhiev
(2005 BUL, 30min)
This is a bittersweet, touching journey to Kavarna, a small town on the Black Sea shore, and to the real nature of Georgy Angelov - a man madly in love with the moving images. His love story with the art of film means everything to him, but it also makes him sacrifice everything. After many years and despite his monthly income of $59 and his poor health, Georgy sets out on a journey to his favourite venue - an open air film theatre in Kavarna. Upon his arrival there he makes a stunning discovery. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]

Inside Deep Throat
Regie: Fenton Bailey & Randy Barbato
(2005 USA, 92min)
Gerard Damiano, ehedem Betreiber eines Friseursalons im New Yorker Stadtteil Queens, sorgt am 12. April 1972 für riesigen Wirbel. Sein kleiner, ambitionierter Amateurfilm erlebt Premiere - und spaltet das Land. Titel: 'Deep Throat', Produktionskosten ca. 25.000 Dollar, Einspiel über 600 Millionen Dollar. Eine gesellschaftspolitische Zeitbombe, ein soziales Phänomen und Auslöser hitzigster Diskussionen. Der Film wirft auch einen Blick über den dubiosen Vertrieb und die Abrechnungensmethoden in den Kinos. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
Midnight Movies: From the Margin to the Mainstream
Regie: Stuart Samuels
(2005 USA, 88min)
Midnight Movies beschreibt wie provokative zumeist unabhängige Filme in den frühen 70er Jahren fernab ausgetretener Pfade in den Spätvorstellungen von (Studenten-) Kinos liefen und von dort ausgehend die Welt, die Popkultur oder wenigstens eingeschworene Fangemeinden eroberten. Sechs plastische Beispiele (unter anderem 'Eraserhead', 'Pink Flamingos', 'Night of the Living Dead' und 'The Rocky Horror Picture Show') entführen in subversivere Zeiten. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
Reel Paradise
Regie: Steve James
(2005 USA, 110min)
Reel Paradise tells the story of John Pierson's family at the end of a year-long adventure on a remote island in Fiji where they ran the 180 Meridian Cinema, showing free movies to the locals.
John fell in love with the 180 Meridian Cinema when he saw the wild enthusiasm of the audience to a showing of the Three Stooges' Some More of Samoa - a short they had been showing at the theater since it opened in 1954. "I'd never remotely heard anything like that," John says. "This is somehow what I missed back when movies meant everything to people." [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
America's Castles - Movie Palaces
Regie: Keine Angabe
(2006 USA, 50min)
As the 20th century dawned, America was in the thrall of a wave of new technologies. Among the most popular of these was the motion picture. Soon, movie moguls realized that their productions deserved to be shown in grand theaters that the experience of being at the movies was almost as important as the films themselves. MOVIE PALACES tells the stories of four of the most famous of these showcases: The New Amsterdam in New York City, The Fox in Atlanta and the world-famous Chinese and Wiltern theaters in Los Angeles. From an in-depth look at the massive renovation of the New Amsterdam to the true story behind the origins of the handprints outside the Chinese, this is an all-access tour of the cinema's greatest homes. [Synopsis & Hülle © Verleih]
Comrades in Dreams - Leinwandfieber
Regie: Uli Gaulke
(2006 D, 94min)
Sie leben tausende Kilometer von einander entfernt und verfolgen doch den gleichen Traum. In Comrades in Dreams treffen wir auf Menschen, die das Kino zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben. Da ist zum einen Han Jong Sil, die Nordkoreanerin mit ihrem hinreißenden Lächeln. Sie genießt das Leben und ist doch zwischen Propaganda, eigenen Träumen und Erneterträgen gefangen. Mit ihren Filmen will sie das Leben der Menschen verbessern. Auch Penny Tefertiller, aus Wyoming, USA hat ihr Leben in den Dienst der Kommune gestellt. Sie hat sich vorgenommen, den Jugendlichen und den Einsamen, einen Haltepunkt zu geben. Sie lebt ebenso missionarisch ihren Traum vom Kino wie Han Jong Sil in Nordkorea, mit selbstloser Leidenschaft und Güte. Kraftstrotzend und selbstbewusst sind Lassane und seine Mitstreiter Luc und Zakaria aus Ouagadougou. Sie setzen alles daran, in Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Erde, Kino zu machen. Dabei riskieren sie viel: Sie vernachlässigen ihre Familien und stürzen sich in wirtschaftliche Abenteuer. Und das alles nur, um einem heruntergekommenen Open-Air Kino neues Leben einzuhauchen. Für den Inder Anup dagegen läuft es vortrefflich. Sein Zeltkino platzt aus allen Nähten, wenn er die Hits aus der Region Maharashtra vorführt. Im Tempel gesegnete Filmrollen und ein Gespür für gute Filme haben ihn zum ungekrönten König der Wanderkinos gemacht.
Das eigentliche Kino jedoch findet außerhalb der Säle statt. Mit großer Liebe für Details werden immer wieder die unterhaltsamen Geschichten rund um die Vergnügungstempel ausgekostet. Die verbindende Kraft der Träume lässt unsere Helden zu einander finden. Die große Suche nach dem kleinen Glück ist dabei ein ständiger Begleiter und erinnert daran, dass die besten Geschichten nicht nur auf der Leinwand zu finden sind. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
Drive-In Movie Memories
Regie: Kurt Kuenne
(2006 USA, 80min)
This one-hour documentary special is a film celebration of America's greatest icon of youth, freedom and the automobile. What began as an auto parts owner's business venture to make some easy money accidentally became a magical place where romance, fun and a sense of community flourished. This film chronicles the drive-in's birth and development, its phenomenal popularity with audiences of all ages, its tragic decline, and its inevitable comeback as a classic form of Americana. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
Preserve Me a Seat
Regie: Jim Fields
(2006 USA, 104min)
We don't remember a lot about our distant past, but we do remember our favorite movie theatre. 'Preserve Me a Seat' is a documentary about these theatres and the ongoing fight to protect and preserve them for future generations. Featuring preservation efforts in Boston (The Gaiety Theatre), Detroit (The former Michigan Theatre), Chicago (The DuPage Theatre), Omaha (The Indian Hills Cinerama Theatre), and Salt Lake City (The Villa Theatre), 'Preserve Me a Seat' will appeal to anyone who has cherished memories of seeing their favorite movies in a grand theatre, and who appreciates the unique architecture of movie theatres. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
Uptown: Portrait of a Palace
Regie: John Pappas & Michael Bisberg
(2006 USA, 26min)
Progenitor of the largest U.S. movie palaces of the mid-to-late 1920s, the Uptown Theatre, Chicago, operated profitably and survived several shifts in entertainment and public taste before closing in 1981. Since then, the closed colossus has been one of the biggest mysteries of Chicago’s North Side. Though the Uptown is a popular favorite venue for generations of Chicagoans and a City landmark since 1991, it is increasingly threatened by its disuse and real-estate speculation.
The film provides a short history of the Uptown Theatre and questions why the largest and one of the most elaborate theatres in the nation has been left vacant for 25 years. It uses interviews with eight sources close to the theatre and breathtaking footage from inside the rarely seen venue to invite the viewer to question what is really important in a society fueled by money and private interest. [Synopsis & Abbildung © Verleih]
Vor Einbruch der Dunkelheit
Regie: Jean Christopher Burger
(2006 D, 87min)
Das kleine brandenburgische Dorf Zempow liegt eineinhalb Autostunden nordwestlich von Berlin. Hier lag in den 70er Jahren das erste und einzige florierende Autokino der DDR. In den Sommermonaten bildeten sich an der Kinokasse täglich lange Schlagen von Trabanten und Wartburgs, voll besetzt mit Urlaubern, welche an den lauen Abenden Filme aus dem westlichen Ausland sehen wollten. Was früher den Urlaubern als Attraktion galt, ist heute für viele Jugendliche Kult.
Immer noch pilgern täglich hunderte von Jugendlichen und Junggebliebenen bereits Stunden vor Vorstellungsbeginn zu dem zwischen Waldrand und Wiesen gelegenen Kinoplatz. Für Einheimische der umliegenden Dörfer und Kleinstädte sind die hier auf einer riesigen Leinwand gezeigten Aktion- und Klamaukfilme oft der Anlass, sich auf den mitunter recht weiten Weg zu machen und sich mit Freunden zu treffen. Man genießt den Abend mit Pommes, Eis und Getränken, trifft mitunter alte Bekannte wieder oder lässt sein schönes schnelles Auto bewundern. So wird der Kinofilm selbst nicht selten zur Nebensache. Das heute als Familienbetrieb geführte Autokino ist für sie eines der wenigen Freizeitvergnügen in dieser Gegend, in der es außer Wäldern und Seen sonst wenig gibt.
Der Film erzählt von alldem - von den Hoffnungen, Träumen und Leidenschaften, die sich hinter dem allabendlichen Schauspiel der Kinovorführung verbergen. Wir wollen keine Romantisierung des Kinobetriebs betreiben, sondern berichten anhand des Autokinos von Menschen und ihren Lebenssituationen und Gefühlen. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]

Auf der anderen Seite der Leinwand - 100 Jahre Moviemento
Regie: Bernd Sobolla
(2008 D, 94min)
Das älteste Filmtheater Deutschlands hat zwei Kriege überstanden, Mauerbau und Kinokrise, Mauerfall und Multiplexboom. Bernd Sobolla hat sich anlässlich der 100-Jahr-Feier auf die Suche nach diesem Lebensgefühl gemacht. Denn auf der Leinwand im Moviemento wurden zwar viele Tausend Filme gezeigt, aber die verrückteste Geschichte spielte sich hinter der Leinwand ab. Dort befand sich der legendäre Spiegelsaal, Manfred Salzgeber schuf erstmals aus einem Bezirkskino ein Programmkino, und es traten die ersten schwul-lesbischen Theatergruppen auf. Und diverse Karrieren starten ebenfalls im Moviemento, z.B. die von Wieland Speck, Blixa Bargeld, Claus Boje, Dani Levy oder Tom Tykwer. Und dennoch stand das Kino oft vor dem finanziellen Zusammenbruch. Der Film blickt auf die alte West-Berliner Subkultur, wo Trash, Kreativität und Idealismus eine sagenhafte Allianz eingingen. Vor allem aber handelt es sich um eine Hommage ans Kinomachen selbst. [Synopsis & Filmplakat © Moviemento]

Behind the Glass
Regie: Gabriel Rhodes
(2008 USA, 22min)
Behind the Glass traces the evolution and decline of a particulary American craft: the motion picture projectionist. Once considered the most important link in the movie production chain, the projectionist has slowly fallen prey to the advancements of technology. Currently, projectionists face their biggest threat to date - the implementation of digital projection in movie theaters across the country. It is predicted that within the next few years the majority of theatres in the country will have adopted this new technology, a change which will spell the end of the motion picture projectionist. Behind the Glass captures the stories and lives of these invisible showmen and women before they are relegated to the history books. [Synopsis & Abbildung © Verleih]
Salim Baba
Regie: Tim Sternberg & Francisco Bello
(2008 USA, 15min)
Salim Muhammad lives in North Kolkata, India, with his wife and five children. Since the age of ten, he has made a living screening discarded film scraps for the kids in his surrounding neighborhood, using a hand-cranked projector that he inherited from his father. A pragmatic businessman as well as a cinephile, Salim runs his projector with his sons in the hopes that they will carry on his legacy of showing films to the local children. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
Small Town Silver Screen
Regie: Bryce Jarrett
(2009 USA, 78min)
This documentary tells the story of historic, small-town movie theatres, their owners and their movie-goers in the rural Midwest. It focuses on the theatres' origin and closings in the early and mid-1980s, the theatres' revival by, at times naive but well-intended, prominent community members, and consequent openhanded, volunteer-community support when faced with renovation, maintenance, operating costs and the struggle to survive competition from distant, large city Stadium Theatres. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
A Moment in Time
Regie: Lambert Yam & Ruby Yang
(2010 USA, 56min)
A Moment in Time is about the experience of the Chinese in San Francisco's Chinatown, told through the films they loved. This retrospective film retells the immigrant story, and revives the emotions felt by audiences in Chinatown's theaters. An uplifting reflection on how cinema shaped the community, and a tribute to the Chinatown theater movie-goers. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
Cinema Jenin - The Story of a Dream
Regie: Marcus Vetter
(2011 D, 89min)
The dream of reopening the old cinema in Jenin/Palestine began with the critically acclaimed film 'Heart of Jenin'. The documentary film tells the story of Ismael Khateeb, a resident of the Jenin refugee camp, whose 11-year-old son Ahmed was shot dead by Israeli soldiers in 2005. Ismael and his wife decided to donate their sons organs to Israeli children- a gesture of peace and reconciliation. The film helped to spread the message across the world. Jenin itself, however, still lacked a proper place to show its very own story. Therefore, Ismael Khatib, his translator Fakhri Hamad and filmmaker Marcus Vetter decided to bring the old cinema in the heart of the city back to life. Cinema Jenin is meant to be a place for the people, with much to offer: culture, fun, education, job opportunities, and a bridge to the wide world behind the wall. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
Lichtmeß - Kino aus Leidenschaft
Regie: Thorsten Rosemann
(2011 D, 84min)
Im Hamburger Stadtteil Ottensen befindet sich das 'Lichtmeß-Kino', welches einmal die Woche ein ausgesuchtes Programm spielt. Längst ist das Kino kein Geheimtipp mehr, sondern mittlerweile Kult. Betrieben wird das Kino ehrenamtlich von Kinotechniker Carsten Knoop und seiner Freundin Dorit Kiesewetter, die ausgesprochene Cineasten sind und in ihrer Freizeit Kino machen. Und das seit dem 2. Februar 1991. Der Film erzählt nicht nur die Geschichte des Kinos, sondern ist mittlerweile auch eine Hommage an die hohe Kunst der Filmvorführung, da mittlerweile alle Kinos in Deutschland digitalisiert sind und die Profession Filmvorführer langsam ausstirbt. [Synopsis & Bild © Thorsten Rosemann]
The Last Projectionist
Regie: Thomas Lawes
(2011 UK, 82min)
The Last Projectionist charts the amazing h
istory of UK independent cinema, taking a tour of some of the most magical picture houses in the world. The story centres on The Electric in Birmingham, the oldest working cinema in Britian. From its silent beginnings in 1909; to a news and cartoon cinema during WWII; a porn cinema in the 70s & 80s; then saved from demolition and restored to its art deco glory in 2004. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
…und dann kam der Zoo Palast
Regie: Britta Wauer
(2013 D, 7min)
Wer kennt ihn nicht, den Zoo Palast? Als Hauptspielstätte der Berliner Filmfestspiele wird er ab 1957 zur Bühne der Filmstars dieser Welt. Von den Berlinern geliebt, wegen seiner übereinanderliegenden Säle 'Klappstulle' genannt, ist der 'Zoo Palast' heute eine Ikone der 50er Jahre-Kinoarchitektur. Doch wer ist der Architekt des 'Zoo Palast'? Gerhard Fritsche, ein Berliner, lieferte den genialen Entwurf. Dieser kurze Dokumentarfilm erinnert erstmalig an diesen begabten Architekten und zeigt anhand vielfältiger Archivaufnahmen ein von Wiederaufbau, Hoffnung und Lebenslust geprägtes West-Berlin der 50er Jahre. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
Out of Print
Regie: Julia Marchese
(2014 USA, 86min)
A documentary exploring the importance of revival cinema and 35mm exhibition - seen through the lens of the patrons of the New Beverly Cinema - a unique and independent revival cinema in Los Angeles. [Synopsis & Filmplakat © Verleih]
Cinema, mon amour
Regie: Alexandru Belc
(2015 RO, 72min)
Cinema, mon amour follows the story of Victor Purice – manager, former projectionist and lifetime cinephile along with his two employees, Cornelia & Lorena, in their everyday battle to preserve Dacia Panoramic Cinema in Piatra Neamt – one of the last remaining cinemas in Romania today. Having lived through 'the golden age' of cinema, Victor dreams of bringing back the good old glory days, yet struggles to keep up with the new harsh reality. In a theater that lacks heating and is slowly falling apart, with no support from the State who owns the place, it’s almost a Don Quixote fight. [Filmplakat & Text © Verleih]
Cinema Perverso -
Die wunderbare und kaputte Welt des Bahnhofskinos

Regie: Oliver Schwehm
(2015 D, 59min)
Das Bahnhofskino ist ein Phänomen, das es nur in der alten Bundesrepublik gab. Die Bahn errichtete nach dem Zweiten Weltkrieg an größeren Bahnhöfen eigene Kinos für die Reisenden. Der Dokumentarfilm unternimmt eine unterhaltsame Reise in diese Terra incognita der deutschen Filmgeschichte und liefert ein Stück Archäologie der Alltagskultur. [Filmplakat & Text © Arte]
The Cinema Travellers
Regie: Shirley Abraham & Amit Madheshiya
(2016 IND, 96min)
Showmen riding cinema lorries have brought the wonder of the movies to faraway villages in India once every year. Seven decades on, as their cinema projectors crumble and film reels become scarce, their patrons are lured by slick digital technology. A benevolent showman, a shrewd exhibitor and a maverick projector mechanic bear a beautiful burden - to keep the last traveling cinemas of the world running. [Filmplakat & Text © Arte]