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Saal
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  Niederbarnimstraße 15
10247 Berlin Friedrichshain
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12'19 Angaben ohne Gewähr
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 Beschreibung
Das 'Intimes' existiert als typisches Ladenkino schon seit 1933 an der Ecke zur Boxhagenerstraße und ist eines der wenigen, das seinen Betrieb fast durchgehend bis heute aufrecht erhalten konnte. Der Eingang mit seiner auffälligen Neon-Leuchtschrift im Stil der 70er befindet sich zur Kreuzung, während sich der Saal entlang der Niederbarnimstraße erstreckt. Die fantastische Neon-Leuchtschrift ist aufgrund der hohen Kosten jeden Abend nur kurzfristig in Betrieb, in der Regel von der Dunkelheit bis zum Beginn der Spätvorstellung.

Neon-Leuchtschrift, August 2010 © kinokompendium
Das sehr kleine und karge Foyer bietet nur wenigen Leuten einen (Steh)Platz, auch wenn der eine Seitenwand einnehmende, riesige Spiegel den Raum größer wirken lässt. Sehenswert ist die Glasvitrine neben dem kleinen Kassenhäuschen, mit dem größten (mir bekannten) Warenangebot an leckeren Süßigkeiten. Für ein gemütlicheres Beisammensein vor oder nach dem Film bietet sich jedoch das hübsche Café direkt neben dem Kinoeingang an.

Foyer, August 2010 © kinokompendium
Das 'Intimes' ist seit dem 18. April 2019 geschlossen. Hierzu schreibt der Betreiber auf seiner Webseite "Leider sehen wir uns aufgrund unternehmerischen Entscheidungen zur Betriebsschließung des Kino Intimes gezwungen. Die Mietergenossenschaft SelbstBau e.G. als Eigentümerin der Boxhagener Straße 107/Niederbarnimstraße 15, stellt gegenwärtig zusammen mit ihren Mitgliedern im Haus Überlegungen an, wie das traditionsreiche Kino erhalten und neu eröffnet werden kann." Im November 2019 wurde eine Kinoförderung der FFA zum Zwecke der Wiedereröffnung des Kinos über ca. 170.000 EUR bewilligt.

[Chr 4'19]

Saal
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 
Reihen: 
Anagben folgen
D-Cinema 2K Dolby Digital
Der Saal bot das volle Programm einer typischen 70er Jahre Gestaltung: Die Wände waren mit braunem Samt und braunem Holz arrangiert und auch die Decke bot zur Leinwand hin eine Holzvertäfelung - natürlich in braun. An der Eingangsseite stand ein hübscher Kachelofen, der ein wenig warme Atmosphäre in den Saal brachte. Geschmacklich nicht zu entschuldigen waren allerdings die Lampen in Form von umgedrehten Glas-Kuchenformen.

Saal, September 2005 © Frank Schirrmeister
Die braunen Sitze des Saals waren gemütlich und hatten eine besonders lange Sitzfläche, was den Reihenabstand leider auf ein Mindestmaß verkürzte. Insgesamt wirkte das Kino sehr sympathisch und lohnte den Weg nach Friedrichshain.

[Chr 3'01]


Saal, September 2005 © Frank Schirrmeister