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      Kinemathek im E-Werk
Studiokino | Berlinale Kinosaal
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  Kinemathek im E-Werk
Mauerstraße 79
10117 Berlin Mitte
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 Beschreibung
Die 'Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen' musste wie auch das Arsenal und die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) Ende 2024 das ehemaligen 'Filmhaus' im 'Sony Center' am Potsdamer Platz verlassen. Im E-Werk, welches Mitte der 1990er ein Techno-Club war, hat die Kinemathek seit Januar 2025 ihr temporäres Zwischenquartier gefunden. Seit Juni 2025 ist Heleen Gerritsen Künstlerische Direktorin der Deutschen Kinemathek.

Deutsche Kinemathek Eingangsbereich, Februar 2026 © kinokompendium

Die Halle im Industrie Bauwerk wird nun als Ausstellungsfläche verwendet. In einer Ecke gibt es eine interessante Ballustrade. Je nach Ausstellung sieht der Raum immer wieder anders aus. Die Kinemathek hat eine gigantische Sammlung an Filmen, Props, Modellen, Kostümen, Fotos, Plakate und Schriftstücken aus aller Welt. Sie ist Verwahrer von vielen Archiven: Unter anderem Ken Adam, dem Werner-Herzog-Archiv und die Marlene Dietrich Collection Berlin um nur wenige zu nennen.


Deutsche Kinemathek Eingangsbereich, Februar 2026 © kinokompendium

Hinter einem Vorhang und einer Leinwand, die für Dia Shows und Auschnitte verwendet wird, liegt das Studiokino der Kinemathek. In der Regel werden passende Filme als Ergänzung zum jeweiligen Thema der Ausstellungen gezeigt. Eine Kinokarte muss separat zum Eintritt der Ausstellung erworben werden. Neben dem Eingang steht ein alter UFA Kinogong der funktioniert und durch die Halle den Start der Vorführung signalisiert.

[Ben 7'26]


Eingang Studiokino & UFA Kinogong, Juli 2026 © kinokompendium
Studiokino
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 28
Reihen: 4
4 x 2,9m
D-Cinema 4K35mm Theater16mm Theater
Dolby Digital
Das kleine Studiokino hat nur vier Reihen mit 28 bunt bespannten Sitzen. In der dunkelblauen Wand rechts neben der Sitze sind zwei sich kreuzende LED Streifen integriert, die eine Hälfte des Logos der Kinemathek wiederspiegeln.

Studiokino, Juli 2026 © kinokompendium
Die Leinwand hat eine angenehme Größe im Verhältnis zum fast quadratischen Raum. In der Regel werden hier eher außergewöhnliche und selten gespielte Filme gezeigt die in nur wenigen anderen Kinos jemals laufen. Hier treffen nun Ausstellung und Filmwerke aufeinander und bilden eine Konversation mit dem Publikum. Um filmhistorische Reihen spielen zu können, bietet das Studiokino auch analoge Projektionsverfahren in 16mm-Film & 35mm an.

[Ben 7'26]


Studiokino, Juli 2026 © kinokompendium
Berlinale Kinosaal
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 180
Reihen: 10
Angaben folgen
D-Cinema 2K
Dolby Digital
Zur 76. Berlinale 2026 wurde ein Teil der Halle der Kinemathek zu einem provisorischen Kino umgestaltet um einen Teil der 'Retrospektive' und 'Berlinale Classics' zu zeigen, die von Heleen Gerritsen kuratiert werden.

Halle der Kinemathek als Berlinale Kino, Februar 2026 © kinokompendium
In Venedig werden für die Filmfestspiele ganze Kinosäle mit der 5-fachen Anzahl der Sitzplätze aus dem Boden gestampft und danach wieder eingelagert. Dagegen ist die Umwandlung der Halle in einen provisorische Kinosaal kein so großer Aufwand, wie es erstmalig für die 76. Berlinale gemacht wurde.

Halle der Kinemathek als Berlinale Kino, Februar 2026 © kinokompendium
10 Reihen aus Stühlen mit schmaler Armlehne und dünnen Sitzkissen werden vor der relativ großen Leinwand aufgebaut. Die Fenster sind mit Vorhängen verschlossen, so dass zu jeder Tageszeit Filme gezeigt werden können.

[Ben 3'26]