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| Adresse
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Kaiser-Wilhelm-Straße
71
12247 Berlin Steglitz
(030) 774 34 40
Homepage
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| Kinotag |
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Montag
Donnerstag
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| Kartenpreis |
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Mo:
Di-Mi:
Do:
Fr-So:
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5,00 €
7,00 €
5,00 €
7,00 €
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| Kartenpreis
Spezial |
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Filmhighlights: 3,00
€
Ermäßigung: Kinder unter 12, Familien am Mittwoch vor 17 Uhr |
| Platzwahl |
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Platzkarte
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| Programm |
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Synchronfassung
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| Zugang |
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Saal 1 & 4: Behindertenzugänglich
Saal 2-3: nicht Behindertengerecht
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11'06 Angaben ohne Gewähr
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Weitere Kinos im Bezirk |
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| Das 'Thalia' ist das einzige Kino im
kulturellen Niemandsland Lankwitz. Am Straßenrand der Kaiser-Wilhelm-Straße weisen zwei
Schaukästen auf das weiter nach hinten versetzte Filmtheater hin. Der 1953 erbaute Flachbau
liegt – eingerahmt von einer Wohnbausiedlung – am Rande eines ruhigen, parkähnlichen
Vorplatzes, der vorallem von Anwohnern als Durchgang zur Hauptstraße genutzt wird. |


Fassade, Juli 2007 © kinokompendium |
Nach einer langjährigen wirtschaftlich schwierigen Situation stand das Kino 1979 – damals noch mit einem Saal - kurz vor der Schließung und einem Umbau zum Supermarkt. Einzig einer Bürgerinitiative, die sich um die Rücknahme der selbst eingereichten Kündigung bemühte ist es zu verdanken, dass im Thalia bis heute Filme gezeigt werden. Der damalige Kinobetreiber Peter Vollmann entschloss sich daraufhin zum Umbau des 280-Plätze-Saals zu einem Kinocenter mit vier Sälen. Die Säle 3 und 4 entstanden dabei durch die Verkleinerung des großen Saal 1.
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Schriftzug des Thalia, Juli 2007 © kinokompendium |
| Darüber hinaus wurde im Foyer eine Art Mini-Supermarkt errichtet, den man auf dem Weg zur Kasse durchlaufen musste. Diese Anordnung wurde vom jetzigen Kinobetreiber Peter Wagner (auch Casablanca), der das Kino 1998 übernahm, aufgelöst. Die verglaste Wand innerhalb des Foyers kennzeichnet noch immer den Standpunkt der ehemaligen Einkaufsmöglichkeit, wird heute aber ausschließlich als Kinokasse und zum Snack-Verkauf genutzt. |


Foyerbereich des Thalia, November 2007 © kinokompendium |
Der andere Teil des großzügigen
lichtdurchfluteten Foyers wird als Café mit feststehenden Sitzgelegenheiten genutzt.
Neben den kinoüblichen Werbematerialien bilden eine handbemalte Wand mit Hauptfiguren
aus unzähligen Walt Disney-Filmen eine gelungene visuelle Abwechselung.
Zu unserem Fototermin im November 2007 hingen
auch die nachgedruckten Filmplakate der Fritz Genschow Kinderfilme wieder
im Foyer. (Fritz Genschow machte sich seit 1953 als Produzent, Regisseur und Schauspieler zahlreicher
Märchenfilme in der BRD seinen Namen.) Diese Kinderfilme, als auch die tschechischen Realverfilmungen
von Märchen und Fabeln, prägten das Programm des 'Thalia' Anfang der 80er. Ein schönes
Wiedersehen nach gut 25 Jahren.
[Chr 12'07] |
| Bestuhlung |
Leinwand
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Projektion
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Tonsystem
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Plätze: 238
Reihen: 9
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ca. 9 x
4m
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| Saal 1 verbreitet insgesamt eine recht angenehme Atmosphäre. Dieser entsteht in erster Linie durch die nicht zu enge Anordnung der gemütlichen blauen Komfortsessel und den daraus resultierenden großzügigen Reihenabstand. An der Rückseite jeder Reihe ist für die dahinterliegende eine Getränkeablage angebracht. |


Saal 1 des Thalia, November 2007 © kinokompendium |
Einen optischen Blickfang bildet die Rückwand im Saal: Über die gesamte Breite erstreckt sich die aufgemalte Skyline New Yorks inklusive beleuchteter Brooklyn Bridge. Die Skyline bildet zugleich die Trennwand zu den nachträglich eingebauten Sälen 3 und 4.
Ansonsten wird Saal 1 durch seitliche Punktstrahler und versetzt in der Wand angebrachte
Neonleuchten beleuchtet. Die Größe der Leinwand ist auf angenehme Weise der Saalgröße
des fast 250 Zuschauer fassenden Saals angepasst.
[Chr 12'07]
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Rückwand des Saal 1 mit Wandbemalung, November 2007 © kinokompendium |
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| Leinwand / Projektion |
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| Sound |
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| Sitzkomfort |
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| Reihenabstand |
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| Magic-Johnson-Faktor |
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| Lieblingsplatz |
Reihe
5, Mitte |
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| Atmosphäre |
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| Bestuhlung |
Leinwand
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Projektion
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Tonsystem
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Plätze: 20
Reihen: 3
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ca. 1,5
x 1,2m
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| Man erreicht Saal 2 über eine lange, steile Treppe, die vor dem ersten Besuch mit jeder Stufe die Vorfreude auf 'ganz großes Kino' ansteigen lässt. Was sich dann präsentiert, lässt dem Kinoliebhaber auf den ersten Blick das Blut in den Adern gefrieren: Jörg Prinz bezeichnet in seinem Buch Der Kinoführer Berlin den ganz in rotem Samt gehaltenen Saal in Anspielung auf die Größe nicht umsonst und keinesfalls zu unrecht als ein "Kasperletheater". |

Sitzplatzansicht in Saal 2, November 2007 © kinokompendium |
Auf drei Reihen verteilen sich gerade
mal 20 Plätze (inklusive einiger seltener Doppelklappsitze) und die Leinwand hat die wenig
beeindruckende Größe von fünf mal vier DIN-A4-Blättern - bei dem Film
'Antz' hatten die Ameisen also nahezu Originalgröße. Dem 'Thalia' Saal 2 steht
somit nach wie vor unangefochten der Titel des "kleinsten Saals Berlins" zu.
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Leinwandansicht Saal 2, November 2007 © kinokompendium |
| Die früheren Tonprobleme sind inzwischen durch die Installation einer ordentlichen Surround-Anlage beseitigt worden, doch trotz aller technischer Umbauten lässt sich die gezwungenermaßen 'intime' – man könnte auch sagen beengte - Atmosphäre des Saals nicht leugnen. Das ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, obwohl es nach Aussage des Betreibers "eingefleischte Fans" des Saals geben soll. Auf jeden Fall sollte man auf das vorbereitet sein was einen erwartet.
[Chr 12'07] |
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| Leinwand / Projektion |
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| Sound |
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| Sitzkomfort |
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| Reihenabstand |
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| Magic-Johnson-Faktor |
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| Lieblingsplatz |
Reihe 2 |
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| Atmosphäre |
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| Bestuhlung |
Leinwand
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Projektion
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Tonsystem
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Plätze: 91
Reihen: 8
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ca. 6 x
2,8m
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Saal 3 kann mit keinen großen Überraschungen aufwarten. Der ehemals komplett in rot gehaltene und mit Ablagen an den Sitzen inklusive Lampenbeleuchtung ausgestattete Saal präsentiert sich heute komplett in Grau. Dadurch haben die wirklich schönen klassischen Kinostühle mit dunkelgrauem Samtbezug wenig Chance ihren Charme voll auszuspielen, da sie zwischen den restlichen Grautönen etwas untergehen.
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Saal 3, November 2007 © kinokompendium |
| Auch wenn der Reihenabstand nicht allzu komfortabel ist und den zweiten Teil des Wortes nicht wirklich verdient, so hat man durch Abstufungen zwischen jeder Reihe doch eine annehmbare Sicht auf die Leinwand.
[Chr 12'07]
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| Leinwand / Projektion |
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| Sound |
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| Sitzkomfort |
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| Reihenabstand |
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| Magic-Johnson-Faktor |
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| Lieblingsplatz |
Reihe
4, Mitte |
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| Atmosphäre |
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| Bestuhlung |
Leinwand
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Projektion
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Tonsystem
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Plätze: 57
Reihen: 6
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ca. 6 x
2,8m
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In der Gestaltung ähnelt dieser Saal sehr stark Saal 3, insgesamt wirkt er etwas beengter. Wie in Saal 3 muss man sich entscheiden, ob der angenehme Eindruck der klassischen Kinostühle durch die durchweg grau gestaltete Innenausstattung eher gedämpft wird, oder ob durch die einheitliche Farbgestaltung doch ein angenehmes Gefühl entsteht.
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Saal 4, November 2007 © kinokompendium |
Die sechs Sitzreihen steigen durchgehend an, so dass eine annehmbare Sicht auf die Leinwand gewährleistet ist. Sollten jüngere Zuschauer trotz der Auframpung mal Probleme mit der Sicht haben, werden (in jedem Saal) für Kinder Sitzerhöhungen zur Verfügung gestellt.
Saal 3 und 4 haben zur jeweiligen Saalgröße passende Leinwände mit abgerundeten Ecken.
[Chr 3'00] |
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| Leinwand / Projektion |
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| Sound |
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| Sitzkomfort |
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| Reihenabstand |
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| Magic-Johnson-Faktor |
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| Lieblingsplatz |
Reihe
4, Mitte |
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| Atmosphäre |
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