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| 1.
Januar 2012: Zoo Palast ab September |
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Die Geschichte um den anstehenden Umbau
des Zoo Palast ist lang: Zunächst hieß
es im August 2006 laut dem Tagesspiegel, dass sich die Bayerische Bau- und Immobiliengruppe
(Besitzer des Kinos) mit dem Denkmalschutz einigen konnte und eine Verkleinerung (= Zerstörung)
des bestehenden Zoo Palast Saal 1 durchgesetzt wurde.
Die Pläne des Architektenbüro nps
tchoban voss (unter anderem Entwurf des CUBIX CineStar
Alexanderplatz) sahen laut der Berliner Zeitung vor nur die Front und Eingänge des
Kinos originalgetreu zu erhalten und den ehemaligen Saal 1 auf 680 Plätze zu verkleinern.
Zusätzlich sollte der Kinokomplex von neun auf fünf Säle reduziert werden, von
denen zwei neu gebaut und 6 abgerissen werden sollten.
Am 2. Juli 2007 meldete die Berliner Zeitung, dass nach Protesten des Bezirksparlament ein
Kompromiss mit der Bayerischen Bau- und Immobiliengruppe erzielt wurde. Der größte
Saal soll nach dem geplanten Umbau mit mindestens 850 Sitzplätzen in der jetzigen Form
erhalten bleiben. Der Kompromiss ist sicher nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass die
Veranstalter der Berlinale angekündigt
hatten, bei einer Reduzierung auf unter 700 Sitzplätze den Saal nicht mehr als Spielort
einzuplanen.
Laut der Berliner Zeitung vom 20. Mai 2008, und Aussagen der Sprecherin der Bayerischen Bau-
und Immobiliengruppe soll nun der städtebauliche Vertrag abgeschlossen werden und in der
zweiten Jahreshälfte 2008 der Bauantrag gestellt werden. Das Architektenbüro Kahl
Ernst Consultants hat nun die weitere Planung übernommen.
Am 31. Dezember 2010 schloß der 'Zoo Palast' und wird für ca. 4 Millionen
Euro umgebaut. Die Säle 1 und Saal 4 (ehemaliges Atelier am Zoo) aus dem Jahr 1957 mit
der markanten Fassade zur Hardenbergstraße werden bestehen bleiben. Alle anderen Säle
sollen abgerissen werden und durch fünf neue ersetzt werden.
Mit Beginn der Bauarbeiten verabschiedet sich auch die UCI-Kinokette nach
knapp 20 Jahren als Betreiber. Zur Wiedereröffnung im September 2012 übernimmt
Hans Joachim Flebbe, der nicht nur den Zoo Palast bereits Ende der 1980er Anfang der 90er nach
dem Erstbetreiber Max Knapp für eineinhalb Jahre führte (als Ex-Vorstand der CinemaxX
AG), sondern vor allem 2008 den schönen 'Filmpalast Berlin' (seitdem Astor
Film Lounge) gelungen renovieren ließ. Das lässt für den wunderschönen
Saal 1 und den gesamten 'Zoo Palast' nur gutes hoffen. Bei den geschlossenen Kinos können
Sie nach wie vor unter UCI Kinowelt Zoo Palast die
letzten Fotos aller Säle sehen. |
| 18.
Dezember 2011: die Kurbel geschlossen |
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Bereits zwischen 2003 und 2005 stand
der Betrieb des Traditionskinos die Kurbel mehrfach
auf der Kippe, das Ende des Kinos konnte aber mehrfach verhindert werden. Nun ist aber nach
77 Jahren der Vorhang am 21.
Dezember 2011 mit 'Vom Winde verweht' für immer gefallen. Das Kino wird zerstört
und in Wohn- und Gewerbefläche umgewandelt.
Engagierte Bürger aus dem Kiez hatten über Facebook sich als Rettet
die Kurbel formiert
und wochenlang Widerstand durch unter anderem Demonstrationen und Unterschriftenpetitionen
(On- und Offline) geleistet. Durch die neue Möglichkeit sich schnell zu vernetzen wurde
diese Kinoschließung wie kaum eine andere Kinoschließung der vorherigen zehn Jahre
in den Medien verfolgt. Lokalpolitiker und Prominente unterstützen das Anliegen
der Bürger. Für den Besitzer des Kinos war hingegen das Ende beschlossene Sache,
weil ein weiterer Kinobetrieb für ihn unrentabel sei. |
| 23.
Oktober 2011: Wiedereröffnung Bundesplatz Kino |
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| Seit dem 23. Oktober 2011 ist das Bundesplatz
Kino (vorher 'Bundesplatz Studio'), nach einer mehrmonatigen Renovierungsphase, wieder
offen. Die neuen Betreiber sind Karlheinz Opitz (Betreiber der Eva
Lichtspiele), Martin Erlenmaier (Kurator deutscher Filmreihen in den Eva-Lichtspielen)
und Peter Latta (bisher: Mitarbeiter der Deutschen Kinemathek). |
| 29.
August 2011: Kinoprogrammpreis 2011 |
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Mit dem Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg wurden
dieses Jahr
zum 13. Mal Kinomacher prämiert. Insgesamt wurden 37 Filmtheater aus Berlin und Brandenburg
ausgezeichnet. Die Jury 2011: Christian Berg, Kinobeauftragter beim Medienboard, Annegret Eppler,
Kinobetreiberin aus Backnang, Christopher Bausch, Kinobetreiber aus Aschaffenburg,
Marlies Weber, Die FILMAgentinnen, Berlin, Robert Weixlbaumer, Filmredakteur beim
tip Berlin.
Die folgenden Berliner Filmtheater wurden ausgezeichnet:
Die mit je 12.000 Euro dotierten Preise gingen an Bali, BrotfabrikKino, Eiszeit, fsk
am Oranienplatz, Hackesche Höfe Kino, Kino
Krokodil, Moviemento, Passage, Tilsiter
Lichtspiele und das Union.
Je 8.000 Euro erhielten die Kinos Central, Regenbogenkino, Filmtheater am Friedrichshain und Xenon.
Prämien in Höhe von 5.000 Euro gingen an die Kinos Acud, Eva
Lichtspiele, Filmkunst 66, Kant
Kino, Lichtblick Kino und das Sputnik
Kino.
Das
Casablanca,
das Kino im Kino
im Kulturhaus Spandau, das Toni / Tonino und das Yorck
/ New Yorck wurden mit Prämien zu je 2.500 Euro ausgezeichnet.
[Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg 29. August
2011] |
| 23.
Juni 2011: Broadway geschlossen |
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Am 23. Juni gab es im Broadway ein
Abschiedsprogramm mit Woody Allens 'Manhattan', der auch im Gründungsjahr
des Kinos gespielt wurde. Das Kino neben dem Europacenter musste schließen, da das Gebäude
komplett entkernt und umgestaltet wird. Ein Kinobetrieb ist nach dem Umbau nicht mehr eingeplant,
da sich die neue Miete kein Kino mehr leisten kann. Glücklicherweise
wird die Institution 'Kino für Schulen' im Yorck weitergeführt.
Zeitgleich mit der Schließung ist die 'Yorck Kinogruppe' mit dem Kant
Kino eine Kooperation eingegangen. |
| 19.
Mai 2011: CineStar EVENT Cinema offen |
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| 20.
April 2011: High End 54 geschlossen |
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Noch Ende Juli 2010 spekulierten wir über
das Ende des High End 54. Laut der Berliner
Zeitung vom 7. April 2011, gehört das Kino (zusammen mit der Gastronomie im Erdgeschoss)
zu den Mietern, die vor der Zwangsversteigerung im April ausgezogen sind. Die Zusammenhänge
und Umstände bleiben trotz der Berichterstattung der Presse ungenau. Ein persönlicher
Besuch vor einer Woche im Tacheles (am Abend blieb die Tür zum Kino und der Bar verschlossen)
und einen Blick in das laufende Kinoprogramm bestätigen, dass das Kino zur Zeit nicht
bespielt wird.
Hier ein kurzer Einblick in die Zusammenhänge: Die 'HSH Nordbank' strebt als Gläubiger
der Fundus-Gruppe (der das Tacheles gehört) eine Zwangsräumung des Tacheles an. Dem
Antrag der Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung des Tacheles wurde bereits im Februar 2008
vom Amtsgericht Berlin-Mitte stattgegeben, aber jetzt soll es laut der Bank einen Investor
geben, der das Tacheles mit dem brachliegenden Gelände bis zur Friedrichstraße kaufen
möchte, aber nur wenn es zuvor geräumt ist (obwohl eine Zweckbestimmung des denkmalgeschützten
Tacheles als Kulturort festgeschrieben ist). Wie es mit dem Tacheles weitergehen wird, ist momentan
also unklar... |
| 28.
Januar 2011: Berlinale Kamera an Stadlers |
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| Fast vierzig Jahre leiteten Franz
und Rosemarie Stadler das vielfach ausgezeichnete Programmkino Filmkunst
66 in Berlin Charlottenburg. Im Jahre 1971 übernahm Franz Stadler das Kino in der
Bleibtreustraße und hat es durch seine anspruchsvolle Programmierung innerhalb kurzer
Zeit als eine der wichtigsten Institutionen des Independent-Kinos in Berlin etabliert. Er hat
zahlreiche Filmfestivals initiiert – mal nach Genres, mal nach Themen zusammengestellt – und
wurde 1999 für seine Verdienste um das Kino mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Am 15.
Februar 2011 wird Franz und Rosemarie Stadler die Berlinale
Kamera überreicht.
[Internationale Filmfestpiele Berlin 28. Januar 2011] |
| 18.
Dezember 2010: Eine Legende geht - Franz Stadler verkaufte sein Kino |
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| Nur wenige Kinobetreiber sind in der
Berliner Öffentlichkeit mit einem Kino so verbunden, wie Franz Stadler mit dem Filmkunst
66. Seit 1971 führt er das Haus (in Zusammenarbeit mit seiner Frau Rosemarie) mit
einem starken Programm-Profil. Dafür
erhielt das Kino nicht nur regelmäßig den Kinoprogrammpreis sondern Herr Stadler
bekam sogar im August 1999 vom Berliner Kulturstaatssekretär das Bundesverdienstkreuz
für seine
Verdienste rund um das Kino. Wie heute in einem Telefonat erfahren hat er das Kino verkauft
und führt es nur noch bis zum Jahresende. Ab 2011 wird es von der Berliner Produzentin
Regina Ziegler (Ihr erster Film 'Ich dachte, ich wär tot' lief 1973 im Filmkunst 66) und Ihre
Tochter Tanja Ziegler geführt.
Wir wünschen
Herrn Stadler für
die Zukunft alles Gute! |
| 5.
Dezember 2010: 80 Jahren Guerilla am Nollendorfplatz |
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Am Sonntag den 5. Dezember 2010 hielt
Wolfgang Jacobsen einen Vortrag im Babylon
(Mitte) zur Vorführung des Films "Im Westen nichts Neues" am 5. Dezember
1930 im Mozartsaal am Nollendorfplatz und dem damit verbundenen Schicksal des jüdischen Kinobetreibers
Hanns Brodnitz.
Am 5. Dezember wird es 80 Jahre her sein, dass der Druck der Straße direkten "Einfluss"
auf den Spielplan der Kinos in Berlin nahm. Mit Stinkbomben, weißen Mäusen und Schlägertrupps
wurde die Aufführung des Films Im Westen nichts Neues unterbunden. Dieser Volkszorn hat
sich auch bei einem Film wie Die Spur der Steine im Kino International entladen. Ideologie
und Film konfrontierten sich in Berlin also nicht das letzte Mal.
Damals war es der Anfang vom Ende der Goldenen Zwanziger Jahre im Kino. Das Buch Kino
Intim von Hanns Brodnitz beschreibt dieses Kino aus Insidersicht.
Brodnitz (1902 geboren) war an jenem 5. Dezember Kinobetreiber des Mozartsaals am Nollendorfplatz
und hat über seine Erfahrungen, bei denen diese Begebenheit nur einen Abschnitt einnimmt,
ein Buch geschrieben. Dieses lag 1933 bereits als Druckfahne vor, konnte aber aus nahe liegenden
Gründen nicht mehr fertig gestellt werden. Was Brodnitz damals nicht wissen konnte, war,
dass dieses Ereignis in seinem Leben einen Wendepunkt markieren würde. Er verlor bis 1933
alle Kinos und Anstellungen. Er tauchte jahrelang bei seiner Mitarbeiterin unter.
Trotz seiner Bekanntschaft mit Fritz Lang und Greta Garbo, ist ihm die Ausreise aus Deutschland
nicht mehr geglückt. 1944 war Auschwitz seine Endstation.
[Babylon Programmhinweis 12'10] |
| 3.
Oktober 2010: Blow Up geschlossen |
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| Nach dem Gewinn des 'Kinoprogrammpreis
2010' am 31. August 2010 kam die Schließung des Blow
Up zum 2. Oktober 2010 dann völlig überraschend. Das Blow Up Team verabschiedete
sich bei den Besuchern auf der Webseite: "Wir bedanken uns herzlich bei Euch für Eure
uneingeschränkte
Treue!" |
| 31.
August 2010: Kinoprogrammpreis 2010 |
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Mit dem Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg wurden heute Abend im Filmtheater am Friedrichshain in Berlin zum 12. Mal Kinomacher der Hauptstadtregion
prämiert. Insgesamt erhielten 37 Filmtheater - 13 aus Brandenburg und 24 aus Berlin -
die Auszeichnung in einem Gesamtwert von rund 270.000 Euro.
Die fünfköpfige Jury, bestehend aus dem Vorsitzenden Christian Berg (Medienboard)
sowie Annegret Eppler (Kinobetreiberin aus Backnang), Christopher Bausch (Kinobetreiber aus
Aschaffenburg), Marlies Weber (Die FILMAgentinnen, Berlin) und Robert Weixlbaumer (Filmredakteur
beim Tip Berlin), hat aus 62 Bewerbungen - 45 Kinos aus Berlin und 17 aus Brandenburg - die
preiswürdigsten Programme ermittelt.
Die mit je 12.000 Euro dotierten Preise gingen an die Berliner Filmtheater Bali, BrotfabrikKino, Eiszeit, Filmkunst
66, Filmtheater am Friedrichshain, fsk
am Oranienplatz, Hackesche Höfe Filmtheater, Kino
Krokodil, Moviemento und die Tilsiter
Lichtspiele.
Je 8.000
Euro erhielten die Kinos Central, Regenbogenkino,
Union und Xenon.
Prämien in Höhe von 5.000 Euro gingen an die Kinos Blow
Up,
Broadway, Kant Kino, Lichtblick
Kino, Sputnik Kino und das Toni / Tonino.
Die Eva Lichtspiele, das Kino im Kino
im Kulturhaus Spandau, die Kino Kiste und
die Passage wurden mit Prämien zu je 2.500
Euro ausgezeichnet.
[Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg 31. August
2010] |
| 7.
Januar 2010: Walter Jonigkeit mit 102 verstorben |
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| Am 24. April 2007 feierte noch Walter
Jonigkeit mit dem Klassiker 'Der Leopard' seinen 100sten Geburtstag in seinem Kino, dem Delphi
Filmpalast am Zoo. Wie durch die Presse bekanntgegeben wurde, starb er
am 25. Dezember 2009. |
| 13.
Juli 2009: Nickelodeon geschlossen |
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| Am Freitag, den 10. Juli fand
die letzte Vorstellung im Nickelodeon mit dem
Film 'Nickelodeon' von Peter Bogdanovich statt. |
| 10.
Juni 2009: Kinoprogrammpreis 2009 |
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Zum elften Mal wurde im Kino International der Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg verliehen. Die Auszeichnung würdigte die Arbeit von 24 Kinobetreibern aus Berlin und 11 aus Brandenburg mit einer Gesamtprämie
in Höhe von 230.000 Euro. Mit der 10 prozentigen Erhöhung des Preisgeldes,
trug das Medienboard der erfreulichen Entwicklung Rechnung, dass die Anzahl qualitativ
vergleichbarer Anträge deutlich zugenommen hat.
Die vierköpfige Jury bestehend aus Christian Berg (Medienboard), Leopold
Winterhalder (Programmkinobetreiber aus Titisee-Neustadt), Marlies Weber
(Die FILMAgentinnen) und Marin Majica (Berliner Zeitung) hatte die
Aufgabe, aus 62 Bewerbungen die preiswürdigsten Programme zu ermitteln.
45 Kinos aus Berlin und 17 aus Brandenburg hatten ihre Programmkonzepte
eingereicht.
Die Auszeichnung des mit jeweils 12.000 Euro dotierten Kinoprogrammpreises 2009 ging für
Berlin an die Kinos Bali, Central, Filmkunst
66, fsk am Oranienplatz, Hackesche
Höfe Filmtheater, International, Moviemento und Union.
Einen Sonderpreis in Höhe von 6.000 Euro gab es für die Kinos Eiszeit, Neue
Kant Kinos, Rollberg Kinos und Tilsiter Lichtspiele.
Den mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreisen erhielten das Broadway und das Sputnik Kino.
Weitere Sonderpreise in Höhe von 2.500 Euro gingen an
die Kinos Acud, Blow Up, Eva
Lichtspiele, Freiluftkino Friedrichshain, Freiluftkino
Kreuzberg, Kino im Kulturhaus Spandau, Kino Kiste, Toni / Tonino, Titania Palast und Xenon.
Der Kinoprogrammpreis 2009 ist eine Veranstaltung des HDF
KINO e.V. in Zusammenarbeit mit der AG
Kino-Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. gefördert von der Medienboard
Berlin-Brandenburg GmbH.
[Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg 10. Juni 2009] |
| 18.
März 2009: Regenbogenkino ist zurück |
|
| Ein alter bekannter meldet sich zurück:
Das Regenbogenkino! Von Mai 2007 an wurden im Kino
umfangreiche Renovierungsarbeiten vorgenommen. Am 28. März 2009 fand endlich die
Wiedereröffnung mit einer großen Party statt! |
| 22.
Dezember 2008: Eröffnung Astor Film Lounge |
|
Wie schon im Oktober angekündigt
wurde im November / Dezember der ehemalige 'Filmpalast Berlin' nach einem Betreiberwechsel
umgebaut. Am 22. Dezember 2008 wurde das Kino mit neuem Konzept unter dem neuen Namen Astor
Film Lounge eröffnet. Als ein gastronomisches Kino wird ein Kinokonzept in Berlin
etabliert, welches schon seit mehreren Jahren (zum Beispiel in Australien oder London) großen
Zuspruch findet.
|
| 1.
November 2008: Arsenal im Wandel & Tilsiter Lichtspiele in Gefahr |
|
Mit der Einführung des neuen
Namens Arsenal – Institut für Film
und Videokunst präsentieren sich die ehemaligen 'Freunde der Deutschen Kinemathek'
ab 1. November 2008 mit veränderter Programmstruktur, neuem Erscheinungsbild und neuer
Monatsbroschüre, die nicht nur das Programm des Kino Arsenal enthält, sondern auch über
alle weiteren Aktivitäten des Instituts für Film und Videokunst informiert.
Tilsiter Lichtspiele wurde eine Mieterhöhung
angekündigt, die den weiteren Betrieb gefährdet. Das Kino selbst hat eine Unterschriftenaktion
gestartet und der Bezirksbürgermeister Frank Schulze hat den Eigentümer um ein weiteres
Gespräch gebeten. Ob diese Aktionen zum Erhalt des Kinos beitragen, wenn der jetzige Mietvertrag
im Februar ausläuft, ist fraglich. Die Betreiber schließen einen Umzug nicht mehr
aus, obwohl sie gerne an dem alten Standort bleiben möchten.
[Informationen von den Webseiten vom Arsenal & Tilsiter Lichtspiele
November 2008] |
| 1.
Oktober 2008: Nur ein CinemaxX in Berlin |
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Die CinemaxX AG zieht sich
weiter aus Berlin zurück um das Geschäft zu konsolidieren und behält nur noch
das CinemaxX Potsdamer Platz. Vor wenigen Wochen
endete der Pachtvertrag des Filmpalast Berlin,
der glücklicherweise einen neuen Betreiber in der VEB Filmtheaterbetriebe (Inhaber sind
Florian Weischer - Geschäftsführender Gesellschafter der Werbeagentur WerbeWeischer & Hans
Joachim Flebbe - scheidender Vorstand der CinemaxX AG) gefunden hat. Hier soll nach Insider
Informationen eine Generalrenovierung anstehen, um das Kino wieder im alten Glanz erstrahlen
zu lassen.
Das die CinemaxX AG das 1-Saal Kino aufgibt ist ja nicht weiter verwunderlich, da das Kerngeschäft
im Betrieb von Multiplexen liegt. Erstaunlicher hingegen ist, das sich die Gruppe auch vom CinemaxX
Hohenschönhausen am 30. September 2008 trennte. Grund soll die zu hohe Miete gewesen
sein. Seit heute heißt das Kino CineMotion
Hohenschönhausen und wird von der K-Motion GmbH & Co. KG geführt,
die auch von 1999 bis 2007 das Sojus betrieben. |
| 23.
Juli 2008: Kinoprogrammpreis 2008 |
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Zum zehnten Mal wurde im Kino International der
Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg verliehen. Insgesamt 26 Preise mit einer Gesamtprämie
von rund 200.000 Euro wurden an 17 Berliner und neun Brandenburger Kinos vergeben.
Die Auszeichnung des mit jeweils 12.000 Euro dotierten Kinoprogrammpreises 2008 ging für
Berlin an die Kinos Bali, Eiszeit, Filmkunst
66, fsk am Oranienplatz, Hackesche
Höfe Filmtheater, International, Moviemento, Union und Xenon.
Das Broadway und die Eva
Lichtspiele wurden mit Sonderpreisen à 6.000 Euro geehrt, Toni
/ Tonino und Titania Palast erhielten den mit
5.000 Euro dotierten Sonderpreis. Weitere Sonderpreise in Höhe von 2.500 Euro gingen an
die Kinos Acud, Freiluftkino
Kreuzberg, Kino Kiste und Neue
Kant Kinos.
Der Kinoprogrammpreis 2008 ist eine Veranstaltung des HDF
KINO e.V. in Zusammenarbeit mit der AG
Kino-Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. gefördert von der Medienboard
Berlin-Brandenburg GmbH.
[Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg 23. Juli 2008] |
| 26.
Januar 2008: Wiedereröffnung Tonino |
|
| Nach einem Brand im September 2007 musste
das Tonino renoviert werden. Nach fünf Monaten sind
die Arbeiten beendet. Zur feierlichen Wiedereröffnung luden Senta Berger und Dr. Michael
Verhoeven am 26. Januar 2008. |
| 10.
Januar 2008: Tod eines Klavierspielers |
|
Der 1904 geborne Willy Sommerfeld begleitet
bereits 1920 Stummfilme mit seinem Professor vom Sternschen Konservatorium. Es folgten Anstellungen
im Theater, Zirkus und später, Anfang der 70er, wieder im Kino. Seitdem konnte man den
Stummfilm-
pianisten Jahrzentelang während unzähliger Kinoaufführungen in diversen Kinos
erleben. In der Regel improvisierte er die Musik, während er den Film sah. Am
19. Dezember 2007 verstarb er. |
| 22.
Dezember 2007: Balázs geschlossen |
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| Im Jahr 2007 wurden zwar insgesamt vier
neue Säle eröffnet (davon ein Saal im komplett neuen Kino CineStar
Cinekidz) aber gleichzeitig wurden vier Kinos mit insgesamt acht Sälen geschlossen.
Durch eine Leserzuschrift müssen wir nun auch das Ende des Kino Balázs vermelden.
Am Samstag den 15. Dezember wurde dort der Ausbau der Sitze miterlebt, obwohl im Kinoprogramm
noch Vorstellungen aufgelistet waren. |
| 1.
November 2007: Manhattan geschlossen |
|
| Es gab Mitte September erste Gerüchte,
dass das Manhattan im Märkischen Viertel wahrscheinlich
schließen muss. Doch der Betreiber Knut Steenwerth machte sich für den weiteren
Betrieb stark und konnte sich, so wie es den Eindruck machte, mit dem Vermieter einigen. Noch
für die Programmwoche ab dem 20. Oktober 2007 wurde ein neuer Farbflyer und eine neue
Bonuskarte (mit den aktuellen und nun letzten Aufnahmen des Kinokompendiums) gedruckt. So kam
die Nachricht über das Ende nun doch überraschend und etwas bestürzend. Seit
dem 27. Oktober hat das Kino geschlossen. Über die Zukunft des Kinos läßt
sich noch keine Aussage machen. |
| 18.
Oktober 2007: Sojus geschlossen & Titania Palast hat zwei neue Säle |
|
Am 17. Oktober 2007 fand die letzte Vorstellung
im Sojus statt. Laut der Berliner Zeitung vom 6. Oktober
2007 wurde dem Betreiber 'K-Motion Kinobetriebe' vom neuen unbenannten Besitzer des Gebäudes
zum Jahresende gekündigt. Die Betreiber beschlossen darauf, das Kino 2 ½ Monate früher
zu schließen. Eine Weiterführung als Kino scheint sehr unwahrscheinlich. Im Kinokompendium
sehen Sie die aktuellsten und wahrscheinlich letzten Aufnahmen des Kinos vom Juni 2007.
Derweil wurden zwei zusätzliche Säle in den Titania
Palast eingebaut und eröffnet. Somit besitzt das Kino in Steglitz jetzt sieben Säle. |
| 3.
Oktober 2007: Kinoschließung & Neueröffnung |
|
Die Kinobetreiberin Susanne Gruhl beendete
nach mehreren Jahren ihr Engagement im City Wedding und
schloss das Kino am 2. Oktober 2007 aus wirtschaftlichen und privaten Gründen. Ein weiterer
Kinobetrieb ist so gut wie ausgeschlossen, aber der Saal soll wieder für Einzelprogramme
mit Musik, Theater und Kleinkunst genutzt werden.
Derweil öffnete am 14. September 2007 innerhalb der Kindercity im Einkaufzentrum ALEXA
das reine Kinder- / Familienkino CineStar Cinekidz. |
| 20.
Juni 2007: Kinoprogrammpreis 2007 |
|
| 9.
Januar 2007: Neuer Saal im Babylon Mitte |
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Zum neuen Jahr wurde das Babylon
in Mitte um einen weiteren Saal, auf insgesamt drei Säle, erweitert. |
| 16.
September 2006: Eröffnung Acud 2 |
|
Am Samstag den 16. September 2006
hat der Kultursenator, Dr. Thomas Flierl das Acud Kunst- und Kulturhaus nach vierjähriger
Sanierung wiedereröffnet. Seitdem wird auch das Acud Kino
2 mit täglichem Programm bespielt. |
| 1.
September 2006: Betreiberwechsel beim Colosseum |
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Als die CinemaxX AG Ende 2005 den
Mietvertrag des Colosseum kündigte, war zunächst
unklar wie es mit dem Multiplex im Prenzlauer Berg weitergehen soll. Seit dem 1. September
2006 wird es nun von der UCI-Gruppe betrieben. |
| 1.
August 2006: Filme für Sehbehinderte und Hörgeschädigte |
|
Der Delphi
Filmpalast am Zoo übernimmt deutschlandweit eine Vorreiterrolle und investiert in innovative Technologie.
So wurde eine Plattform geschaffen, die Hörgeschädigten sowie blinden-
und sehbehinderten Menschen gleichermaßen Zugang im Rahmen regulärer Vorstellungen
zum Medium Kino gewährt.
Herzstück dieser Anlage ist das dts Access System, das einen so genannten Time Code auf
der normalen Kinokopie auswertet und somit Untertitel für Gehörlose plus eine zusätzliche
Audiospur, in der die Audiodeskription enthalten ist, synchron zum Film ausgibt. Die Untertitel
werden bei Bedarf über einen Videoprojektor zusätzlich auf die Leinwand projiziert.
Die Audiodeskription wird drahtlos mit dem guidePORT System von Sennheiser übertragen, über
das auch ein spezieller Kanal für die Integration von Hörbehinderten empfangen werden
kann. Während Hörgeschädigte mit Hörgeräten mit T-Stellung
ab sofort an jeder Vorstellung teilnehmen können, muss für Sehbehinderte und Gehörlose
das Filmmaterial mit zusätzlichen Inhalten ausgestattet sein.
Es wird einen Hinweis geben, wenn Filme im Delphi Filmpalast mit Audiodeskription
und / oder Untertitel für Gehörlose gezeigt werden.
[Delphi Filmpalast am Zoo Webseite August 2006] |
| 26.
April 2006: Kinoprogrammpreis 2006 |
|
Zum achten Mal wurde
gestern in Berlin der Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg, die Auszeichnung für Kinos
mit ungewöhnlicher und innovativer Programmgestaltung, verliehen. Insgesamt 27 Preise
mit einer Prämiensumme von insgesamt 198.500 Euro wurden an 17 Berliner und zehn Brandenburger
Kinos vergeben. Damit wurde in diesem Jahr die Prämienhöhe fast verdoppelt.
Die Preisträger des mit 12.000 € dotierten Kinoprogrammpreises 2006 sind für
Berlin die Kinos: Bali, BrotfabrikKino, Central, Eiszeit, Filmkunst
66, Filmtheater am Friedrichshain, fsk
am Oranienplatz, Hackesche Höfe Filmtheater, Lichtblick
Kino und Union.
Sonderpreise in Höhe von 5.000 € erhielten die beiden Kinos: Regenbogenkino und Xenon.
Weitere Sonderpreise in Höhe von 2.500 € wurden an die Kinos: Blow
Up, Broadway, Dokument
Kino, Kino Kiste und Kino
Krokodil vergeben.
Der Kinoprogrammpreis 2007 ist eine Veranstaltung des HDF
KINO e.V. in Zusammenarbeit mit der AG
Kino-Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. gefördert von der Medienboard
Berlin-Brandenburg GmbH.
[Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg 27. April
2006] |
| 11.
Juli 2005: Kinoprogrammpreis 2005 |
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Zum siebten Mal wurden am Samstag,
9. Juli, die Kinoprogrammpreise für Berlin und Brandenburg verliehen. In der gut besuchten
Orangerie der Biosphäre Potsdam überreichten Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin
der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH und
Dr. Andreas Kramer vom Hauptverband Deutscher
Filmtheater e.V. (HDF) die mit 7.500 Euro dotierten Geldpreise an die Gewinner. Ausgezeichnet
wurden 12 engagierte Kinomacher für ihr herausragendes Jahresprogramm. Vier Kinos erhielten
Sonderpreise. Insgesamt hatten sich 53 Kinos (42 aus Berlin und 11 aus Brandenburg) mit ihrem
Jahresprogramm um die Preise beworben.
Die Berliner Preisträger des Kinoprogrammpreises 2005 sind: Balazs, Bali, BrotfabrikKino, Central, Eiszeit, Filmkunst
66, fsk am Oranienplatz, Hackesche
Höfe Filmtheater, International, Nickelodeon und Union.
Die Sonderpreise, dotiert mit 5.000 bzw. 2.500 € gingen an die Berliner Kinos Dokument
Kino (Dokumentarfilm-Sonderpreis), das Kino im FEZ (Kinderfilm-Sonderpreis) und
das Xenon.
[Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg 11. Juli 2005] |
| 9.
Juli 2004: Kinoprogrammpreis 2004 |
|
2004 sind 16 Kinos mit einem der begehrten
Kinoprogrammpreise (13 Haupt- und 3 Sonderpreise) ausgezeichnet worden. Insgesamt hatten sich
44 Kinos für den Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg 2004 beworben. Vergeben wurden die
Preise durch die Medienboard Berlin-Brandenburg
GmbH und den Hauptverband Deutscher Filmtheater
e.V. (HDF) in Anwesenheit der Preisträger, geladener Gäste sowie eines interessierten
Kinopublikums am gestrigen Donnerstag um 19.00 Uhr im Berliner Kino Filmkunst
66.
Ein Kinoprogrammpreis 2004, dotiert mit je 7.500 €, ging an folgende Berliner Kinos: Balazs, Bali, Central, Dokument
Kino, Eiszeit, Filmkunst
66, fsk am Oranienplatz, Hackesche
Höfe Filmtheater, Lichtblick Kino, Moviemento und Xenon.
Einen Sonderpreis dotiert mit je EUR 2.500.- für besondere Leistungen im Kinojahr
2003 (unter anderem für besonderes Engagement im Bereich Kinder- und Jugendfilm) erhielten
das Broadway, Kino
Kiste und Nickelodeon.
[Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg 9. Juli 2004] |
| 1.
September 2001: Kinoprogrammpreis 2001 |
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Im September 2001 wurden von Kulturstaatsminister
Julian Nida-Rümelin bundesweit Preise für herausragende Kinoprogramme im Jahr
2000 verliehen. Zusätzlich zum allgemeinen 'Kinoprogrammpreis', der zwischen 10.000
und 40.000 DM Wert ist, gibt es weitere Auszeichnungen in den Kategorien 'Herausragendes Kinder-
und Jugendkino', 'Sonderpreise für herausragende Kurzfilmprogramme' und für 'Herausragendes
Dokumentarfilmprogramm' sowie für 'hervorragende Programmgestaltung', die jeweils mit
5.000 bis 10.000 DM geehrt werden.
Allein in drei Kategorien konnte das Lichtblick Kino einen
Preis gewinnen. Jeweils zwei Nennungen erhielten die Kinos Bali, Blow
Up, Börse Progress Studiokino, BrotfabrikKino, Central, Eiszeit, Filmbühne
am Steinplatz, Filmkunst 66, fsk
am Oranienplatz, Hackesche Höfe Filmtheater und Moviemento.
Je einen Preis bekamen das Balazs, Kino
Kiste, Klick und Xenon. |
| 1.
September 2000: Kinoprogrammpreis 2000 |
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Im September 2000 wurden auf Vorschlag
der Kinoprogrammpreiskommission des Auswahlausschusses für Filmförderung von Staatsminister
Dr. Michael Naumann 128 Kinos Geldpreise für herausragende Jahresfilmprogramme des
Jahres 1999 zuerkannt. Die seit 1979 vergebenen Kinoprogrammpreise sollen zur Erhaltung
einer kulturell wertvollen Film-und Kinolandschaft in Deutschland beitragen. Zusätzlich
zum allgemeinen 'Kinoprogrammpreis' gibt es weitere Auszeichnungen in den Kategorien 'Herausragendes
Kinder- und Jugendkino', 'Sonderpreise für herausragende Kurzfilmprogramme' und für
'Herausragendes Dokumentarfilmprogramm' als auch für 'hervorragende Programmgestalltung'.
Folgende Berliner Kinos wurden dabei in den unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet: Acud, Balazs, Bali, Blow
Up, Börse Progress Studiokino, BrotfabrikKino,
Camera im Tacheles, Central, Eiszeit, Filmbühne
am Steinplatz, Filmkunst 66, fsk
am Oranienplatz, Hackesche Höfe Filmtheater, Kino
Kiste, Lichtblick Kino, Moviemento, Nickelodeon und Xenon. |
| 4.
Juli 1999: Bruno Dunst gestorben |
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Am 4. Juli ist Bruno Dunst,
der ehemalige Betreiber des Schlüter Kino in der Schlüter Straße
17, im Alter von 79 Jahren gestorben. Für 32 Jahre führte er sein Kino mit seiner
Frau Irmtraud, die man beide immer hinter dem Tresen gefunden hat. Bruno ließ es sich
auch nicht nehmen zu besonderen Anläßen vor der Vorführung das Wort zu ergreifen.
Am 30. Juni 1996, nach 84 Jahren Betrieb, mußte das Kino wegen höherer Mietforderung
des neuen Hausbesitzers schließen. Nur zu passend das der letzte Vorhang mit dem Film
'Cinema Paradiso' fiel. Presse und Publikum versammelte sich das letzte mal, um sich von Bruno
und seinem 'Lebenswerk' zu verabschieden. |
| 6.
Mai 1999: Kinoprogrammpreis 1999 |
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Der Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg
1999 (für das Spieljahr 1998) wurde vom Filmboard Berlin-Brandenburg und Hauptverband
Deutscher Filmtheater e.V. (HDF) an Filmtheater vergeben, "die sich in herausragender Weise
dem Kurz- und Dokumentarfilm widmen, Filme in Originalfassung zeigen und thematische Programmreihen
zusammenstellen." Der Preis ist mit einer Prämie verbunden, die die Kinos bei ihrer weiteren
Arbeit unterstützen soll.
Folgende Berliner Kinos wurden ausgezeichnet: Balazs, Bali, Central, Eiszeit, Filmbühne
am Steinplatz, Filmkunst 66, fsk
am Oranienplatz, Hackesche Höfe Filmtheater und Lichtblick
Kino.
Zusätzlich wurde zum selben Anlaß das BrotfabrikKino für
den Aufbau des Experimentalfilmarchivs Ost, und die Arbeitsgemeinschaft 'Independent Cinemas
Berlin' (bestehend aus 21 Kinos), für ein gemeinsames Marketing-Konzept der Berliner Programmkinos,
mit einem deutschlandweit einmaligen Innovationspreis ausgezeichnet. |
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