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 Letzte Änderungen am
 Kinokompendium
   01. Februar 2012:
  Zeughauskino
 17. Januar 2012:
  Astor Film Lounge
 02. Januar 2012:
  Zoo Palast
 18. Dezember 2011:
  Alhambra (Großraumkino)
 06. Dezember 2011:
  Scala
 04. November 2011:
  Russisches Haus
 04. Oktober 2011:
  Union
 9. Juli 2011:
  Sommerkino Kulturforum
  Potsdamer Platz

 23. Juni 2011:
  Freiluftkino Museen Dahlem
 01. Juni 2011:
  Freiluftkino Hasenheide
 19. Mai 2011:
  Bali, CineStar EVENT Cinema
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 Neues aus der Kinoszene
   01. Januar 2012:
  Zoo Palast ab September

 18. Dezember 2011:
  die Kurbel geschlossen
 23. Oktober 2011:
  Wiedereröffnung Bundesplatz
  Kino

 29. August 2011:
  Kinoprogrammpreis 2011
 23. Juni 2011:
  Broadway geschlossen
 19. Mai 2011:
  CineStar EVENT Cinema offen
 20. April 2011:
  High End 54 geschlossen
 28. Januar 2011:
  Berlinale Kamera an Stadlers

 18. Dezember 2010:
  Eine Legende geht
 05. Dezember 2010:
  80 Jahren Guerilla am
  Nollendorfplatz

 03. Oktober 2010:
  Blow Up geschlossen
 31. August 2010:
  Kinoprogrammpreis 2010
 07. Januar 2010:
  Walter Jonigkeit verstorben

 13. Juli 2009:
  Nickelodeon geschlossen
 10. Juni 2009:
  Kinoprogrammpreis 2009
 18. März 2009:
  Regenbogenkino ist zurück

 22. Dezember 2008:
  Eröffnung Astor Film Lounge
 01. November 2008:
  Arsenal im Wandel, Tilsiter
  Lichtspiele in Gefahr

 01. Oktober 2008:
  Nur ein CinemaxX in Berlin
 23. Juli 2008:
  Kinoprogrammpreis 2008
 26. Januar 2008:
  Wiedereröffnung Tonino
 10. Januar 2008:
  Tod eines Klavierspielers

 22. Dezember 2007:
  Balázs geschlossen
 01. November 2007:
  Manhattan geschlossen
 18. Oktober 2007:
  Sojus geschlossen & Titania
  Palast hat zwei neue Säle

 03. Oktober 2007:
  Kinoschließung & Neueröffnung
 20. Juni 2007:
  Kinoprogrammpreis 2007
 09. Januar 2007:
  Neuer Saal im Babylon Mitte

 16. September 2006:
  Eröffnung Acud 2
 01. September 2006:
  Betreiberwechsel beim
  Colosseum

 01. August 2006:
  Filme für Sehbehinderte
  und Hörgeschädigte

 26. April 2006:
  Kinoprogrammpreis 2006

 11. Juli 2005:
  Kinoprogrammpreis 2005

 09. Juli 2004:
  Kinoprogrammpreis 2004

 01. September 2001:
  Kinoprogrammpreis 2001

 01. September 2000:
  Kinoprogrammpreis 2000

 04. Juli 1999:
  Bruno Dunst gestorben
 06. Mai 1999:
  Kinoprogrammpreis 1999

 1. Januar 2012: Zoo Palast ab September
Die Geschichte um den anstehenden Umbau des Zoo Palast ist lang: Zunächst hieß es im August 2006 laut dem Tagesspiegel, dass sich die Bayerische Bau- und Immobiliengruppe (Besitzer des Kinos) mit dem Denkmalschutz einigen konnte und eine Verkleinerung (= Zerstörung) des bestehenden Zoo Palast Saal 1 durchgesetzt wurde.
Die Pläne des Architektenbüro nps tchoban voss (unter anderem Entwurf des CUBIX CineStar Alexanderplatz) sahen laut der Berliner Zeitung vor nur die Front und Eingänge des Kinos originalgetreu zu erhalten und den ehemaligen Saal 1 auf 680 Plätze zu verkleinern. Zusätzlich sollte der Kinokomplex von neun auf fünf Säle reduziert werden, von denen zwei neu gebaut und 6 abgerissen werden sollten.

Am 2. Juli 2007 meldete die Berliner Zeitung, dass nach Protesten des Bezirksparlament ein Kompromiss mit der Bayerischen Bau- und Immobiliengruppe erzielt wurde. Der größte Saal soll nach dem geplanten Umbau mit mindestens 850 Sitzplätzen in der jetzigen Form erhalten bleiben. Der Kompromiss ist sicher nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass die Veranstalter der Berlinale angekündigt hatten, bei einer Reduzierung auf unter 700 Sitzplätze den Saal nicht mehr als Spielort einzuplanen.

Laut der Berliner Zeitung vom 20. Mai 2008, und Aussagen der Sprecherin der Bayerischen Bau- und Immobiliengruppe soll nun der städtebauliche Vertrag abgeschlossen werden und in der zweiten Jahreshälfte 2008 der Bauantrag gestellt werden. Das Architektenbüro Kahl Ernst Consultants hat nun die weitere Planung übernommen.

Am 31. Dezember 2010 schloß der 'Zoo Palast' und wird für ca. 4 Millionen Euro umgebaut. Die Säle 1 und Saal 4 (ehemaliges Atelier am Zoo) aus dem Jahr 1957 mit der markanten Fassade zur Hardenbergstraße werden bestehen bleiben. Alle anderen Säle sollen abgerissen werden und durch fünf neue ersetzt werden.
Mit Beginn der Bauarbeiten verabschiedet sich auch die UCI-Kinokette nach knapp 20 Jahren als Betreiber. Zur Wiedereröffnung im September 2012 übernimmt Hans Joachim Flebbe, der nicht nur den Zoo Palast bereits Ende der 1980er Anfang der 90er nach dem Erstbetreiber Max Knapp für eineinhalb Jahre führte (als Ex-Vorstand der CinemaxX AG), sondern vor allem 2008 den schönen 'Filmpalast Berlin' (seitdem Astor Film Lounge) gelungen renovieren ließ. Das lässt für den wunderschönen Saal 1 und den gesamten 'Zoo Palast' nur gutes hoffen. Bei den geschlossenen Kinos können Sie nach wie vor unter UCI Kinowelt Zoo Palast die letzten Fotos aller Säle sehen.


 18. Dezember 2011: die Kurbel geschlossen
Bereits zwischen 2003 und 2005 stand der Betrieb des Traditionskinos die Kurbel mehrfach auf der Kippe, das Ende des Kinos konnte aber mehrfach verhindert werden. Nun ist aber nach 77 Jahren der Vorhang am 21. Dezember 2011 mit 'Vom Winde verweht' für immer gefallen. Das Kino wird zerstört und in Wohn- und Gewerbefläche umgewandelt.

Engagierte Bürger aus dem Kiez hatten über Facebook sich als Rettet die Kurbel formiert und wochenlang Widerstand durch unter anderem Demonstrationen und Unterschriftenpetitionen (On- und Offline) geleistet. Durch die neue Möglichkeit sich schnell zu vernetzen wurde diese Kinoschließung wie kaum eine andere Kinoschließung der vorherigen zehn Jahre in den Medien verfolgt. Lokalpolitiker und Prominente unterstützen das Anliegen der Bürger. Für den Besitzer des Kinos war hingegen das Ende beschlossene Sache, weil ein weiterer Kinobetrieb für ihn unrentabel sei.

 23. Oktober 2011: Wiedereröffnung Bundesplatz Kino
Seit dem 23. Oktober 2011 ist das Bundesplatz Kino (vorher 'Bundesplatz Studio'), nach einer mehrmonatigen Renovierungsphase, wieder offen. Die neuen Betreiber sind Karlheinz Opitz (Betreiber der Eva Lichtspiele), Martin Erlenmaier (Kurator deutscher Filmreihen in den Eva-Lichtspielen) und Peter Latta (bisher: Mitarbeiter der Deutschen Kinemathek).

 29. August 2011: Kinoprogrammpreis 2011

Mit dem Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg wurden dieses Jahr zum 13. Mal Kinomacher prämiert. Insgesamt wurden 37 Filmtheater aus Berlin und Brandenburg ausgezeichnet. Die Jury 2011: Christian Berg, Kinobeauftragter beim Medienboard, Annegret Eppler, Kinobetreiberin aus Backnang, Christopher Bausch, Kinobetreiber aus Aschaffenburg, Marlies Weber, Die FILMAgentinnen, Berlin, Robert Weixlbaumer, Filmredakteur beim tip Berlin.
Die folgenden Berliner Filmtheater wurden ausgezeichnet:

Die mit je 12.000 Euro dotierten Preise gingen an Bali, BrotfabrikKino, Eiszeit, fsk am Oranienplatz, Hackesche Höfe Kino, Kino Krokodil, Moviemento, Passage, Tilsiter Lichtspiele und das Union.

Je 8.000 Euro erhielten die Kinos Central, Regenbogenkino, Filmtheater am Friedrichshain und Xenon.

Prämien in Höhe von 5.000 Euro gingen an die Kinos Acud, Eva Lichtspiele, Filmkunst 66, Kant Kino, Lichtblick Kino und das Sputnik Kino.

Das Casablanca, das Kino im Kino im Kulturhaus Spandau, das Toni / Tonino und das Yorck / New Yorck wurden mit Prämien zu je 2.500 Euro ausgezeichnet.

[Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg 29. August 2011]


 23. Juni 2011: Broadway geschlossen
Am 23. Juni gab es im Broadway ein Abschiedsprogramm mit Woody Allens 'Manhattan', der auch im Gründungsjahr des Kinos gespielt wurde. Das Kino neben dem Europacenter musste schließen, da das Gebäude komplett entkernt und umgestaltet wird. Ein Kinobetrieb ist nach dem Umbau nicht mehr eingeplant, da sich die neue Miete kein Kino mehr leisten kann. Glücklicherweise wird die Institution 'Kino für Schulen' im Yorck weitergeführt.
Zeitgleich mit der Schließung ist die 'Yorck Kinogruppe' mit dem Kant Kino eine Kooperation eingegangen.

 19. Mai 2011: CineStar EVENT Cinema offen
Aus dem CineStar IMAX-Theater Potsdamer Platz wurde in knapp eineinhalb Monaten das neue digitale Flagschiff des Unternehmens. Am 18. Mai 2011 öffnete das neue CineStar EVENT Cinema am Potsdamer Platz mit der Vorpremiere von 'Pirates of the Carribean – Fremde Gezeiten'.

 20. April 2011: High End 54 geschlossen

Noch Ende Juli 2010 spekulierten wir über das Ende des High End 54. Laut der Berliner Zeitung vom 7. April 2011, gehört das Kino (zusammen mit der Gastronomie im Erdgeschoss) zu den Mietern, die vor der Zwangsversteigerung im April ausgezogen sind. Die Zusammenhänge und Umstände bleiben trotz der Berichterstattung der Presse ungenau. Ein persönlicher Besuch vor einer Woche im Tacheles (am Abend blieb die Tür zum Kino und der Bar verschlossen) und einen Blick in das laufende Kinoprogramm bestätigen, dass das Kino zur Zeit nicht bespielt wird.

Hier ein kurzer Einblick in die Zusammenhänge: Die 'HSH Nordbank' strebt als Gläubiger der Fundus-Gruppe (der das Tacheles gehört) eine Zwangsräumung des Tacheles an. Dem Antrag der Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung des Tacheles wurde bereits im Februar 2008 vom Amtsgericht Berlin-Mitte stattgegeben, aber jetzt soll es laut der Bank einen Investor geben, der das Tacheles mit dem brachliegenden Gelände bis zur Friedrichstraße kaufen möchte, aber nur wenn es zuvor geräumt ist (obwohl eine Zweckbestimmung des denkmalgeschützten Tacheles als Kulturort festgeschrieben ist). Wie es mit dem Tacheles weitergehen wird, ist momentan also unklar...


 28. Januar 2011: Berlinale Kamera an Stadlers
Fast vierzig Jahre leiteten Franz und Rosemarie Stadler das vielfach ausgezeichnete Programmkino Filmkunst 66 in Berlin Charlottenburg. Im Jahre 1971 übernahm Franz Stadler das Kino in der Bleibtreustraße und hat es durch seine anspruchsvolle Programmierung innerhalb kurzer Zeit als eine der wichtigsten Institutionen des Independent-Kinos in Berlin etabliert. Er hat zahlreiche Filmfestivals initiiert – mal nach Genres, mal nach Themen zusammengestellt – und wurde 1999 für seine Verdienste um das Kino mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Am 15. Februar 2011 wird Franz und Rosemarie Stadler die Berlinale Kamera überreicht.

[Internationale Filmfestpiele Berlin 28. Januar 2011]



 18. Dezember 2010: Eine Legende geht - Franz Stadler verkaufte sein Kino
Nur wenige Kinobetreiber sind in der Berliner Öffentlichkeit mit einem Kino so verbunden, wie Franz Stadler mit dem Filmkunst 66. Seit 1971 führt er das Haus (in Zusammenarbeit mit seiner Frau Rosemarie) mit einem starken Programm-Profil. Dafür erhielt das Kino nicht nur regelmäßig den Kinoprogrammpreis sondern Herr Stadler bekam sogar im August 1999 vom Berliner Kulturstaatssekretär das Bundesverdienstkreuz für seine Verdienste rund um das Kino. Wie heute in einem Telefonat erfahren hat er das Kino verkauft und führt es nur noch bis zum Jahresende. Ab 2011 wird es von der Berliner Produzentin Regina Ziegler (Ihr erster Film 'Ich dachte, ich wär tot' lief 1973 im Filmkunst 66) und Ihre Tochter Tanja Ziegler geführt. Wir wünschen Herrn Stadler für die Zukunft alles Gute!

 5. Dezember 2010: 80 Jahren Guerilla am Nollendorfplatz
Am Sonntag den 5. Dezember 2010 hielt Wolfgang Jacobsen einen Vortrag im Babylon (Mitte) zur Vorführung des Films "Im Westen nichts Neues" am 5. Dezember 1930 im Mozartsaal am Nollendorfplatz und dem damit verbundenen Schicksal des jüdischen Kinobetreibers Hanns Brodnitz.

Am 5. Dezember wird es 80 Jahre her sein, dass der Druck der Straße direkten "Einfluss" auf den Spielplan der Kinos in Berlin nahm. Mit Stinkbomben, weißen Mäusen und Schlägertrupps wurde die Aufführung des Films Im Westen nichts Neues unterbunden. Dieser Volkszorn hat sich auch bei einem Film wie Die Spur der Steine im Kino International entladen. Ideologie und Film konfrontierten sich in Berlin also nicht das letzte Mal.

Damals war es der Anfang vom Ende der Goldenen Zwanziger Jahre im Kino. Das Buch Kino Intim von Hanns Brodnitz beschreibt dieses Kino aus Insidersicht.

Brodnitz (1902 geboren) war an jenem 5. Dezember Kinobetreiber des Mozartsaals am Nollendorfplatz und hat über seine Erfahrungen, bei denen diese Begebenheit nur einen Abschnitt einnimmt, ein Buch geschrieben. Dieses lag 1933 bereits als Druckfahne vor, konnte aber aus nahe liegenden Gründen nicht mehr fertig gestellt werden. Was Brodnitz damals nicht wissen konnte, war, dass dieses Ereignis in seinem Leben einen Wendepunkt markieren würde. Er verlor bis 1933 alle Kinos und Anstellungen. Er tauchte jahrelang bei seiner Mitarbeiterin unter.

Trotz seiner Bekanntschaft mit Fritz Lang und Greta Garbo, ist ihm die Ausreise aus Deutschland nicht mehr geglückt. 1944 war Auschwitz seine Endstation.

[Babylon Programmhinweis 12'10]


 3. Oktober 2010: Blow Up geschlossen
Nach dem Gewinn des 'Kinoprogrammpreis 2010' am 31. August 2010 kam die Schließung des Blow Up zum 2. Oktober 2010 dann völlig überraschend. Das Blow Up Team verabschiedete sich bei den Besuchern auf der Webseite: "Wir bedanken uns herzlich bei Euch für Eure uneingeschränkte Treue!"

 31. August 2010: Kinoprogrammpreis 2010

Mit dem Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg wurden heute Abend im Filmtheater am Friedrichshain in Berlin zum 12. Mal Kinomacher der Hauptstadtregion prämiert. Insgesamt erhielten 37 Filmtheater - 13 aus Brandenburg und 24 aus Berlin - die Auszeichnung in einem Gesamtwert von rund 270.000 Euro.

Die fünfköpfige Jury, bestehend aus dem Vorsitzenden Christian Berg (Medienboard) sowie Annegret Eppler (Kinobetreiberin aus Backnang), Christopher Bausch (Kinobetreiber aus Aschaffenburg), Marlies Weber (Die FILMAgentinnen, Berlin) und Robert Weixlbaumer (Filmredakteur beim Tip Berlin), hat aus 62 Bewerbungen - 45 Kinos aus Berlin und 17 aus Brandenburg - die preiswürdigsten Programme ermittelt.

Die mit je 12.000 Euro dotierten Preise gingen an die Berliner Filmtheater Bali, BrotfabrikKino, Eiszeit, Filmkunst 66, Filmtheater am Friedrichshain, fsk am Oranienplatz, Hackesche Höfe Filmtheater, Kino Krokodil, Moviemento und die Tilsiter Lichtspiele.

Je 8.000 Euro erhielten die Kinos Central, Regenbogenkino, Union und Xenon.

Prämien in Höhe von 5.000 Euro gingen an die Kinos Blow Up, Broadway, Kant Kino, Lichtblick Kino, Sputnik Kino und das Toni / Tonino.

Die Eva Lichtspiele, das Kino im Kino im Kulturhaus Spandau, die Kino Kiste und die Passage wurden mit Prämien zu je 2.500 Euro ausgezeichnet.

[Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg 31. August 2010]


 7. Januar 2010: Walter Jonigkeit mit 102 verstorben
Am 24. April 2007 feierte noch Walter Jonigkeit mit dem Klassiker 'Der Leopard' seinen 100sten Geburtstag in seinem Kino, dem Delphi Filmpalast am Zoo. Wie durch die Presse bekanntgegeben wurde, starb er am 25. Dezember 2009.


 13. Juli 2009: Nickelodeon geschlossen
Am Freitag, den 10. Juli fand die letzte Vorstellung im Nickelodeon mit dem Film 'Nickelodeon' von Peter Bogdanovich statt.

 10. Juni 2009: Kinoprogrammpreis 2009

Zum elften Mal wurde im Kino International der Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg verliehen. Die Auszeichnung würdigte die Arbeit von 24 Kinobetreibern aus Berlin und 11 aus Brandenburg mit einer Gesamtprämie in Höhe von 230.000 Euro. Mit der 10 prozentigen Erhöhung des Preisgeldes, trug das Medienboard der erfreulichen Entwicklung Rechnung, dass die Anzahl qualitativ vergleichbarer Anträge deutlich zugenommen hat.

Die vierköpfige Jury bestehend aus Christian Berg (Medienboard), Leopold Winterhalder (Programmkinobetreiber aus Titisee-Neustadt), Marlies Weber (Die FILMAgentinnen) und Marin Majica (Berliner Zeitung) hatte die Aufgabe, aus 62 Bewerbungen die preiswürdigsten Programme zu ermitteln. 45 Kinos aus Berlin und 17 aus Brandenburg hatten ihre Programmkonzepte eingereicht.

Die Auszeichnung des mit jeweils 12.000 Euro dotierten Kinoprogrammpreises 2009 ging für Berlin an die Kinos Bali, Central, Filmkunst 66, fsk am Oranienplatz, Hackesche Höfe Filmtheater, International, Moviemento und Union.

Einen Sonderpreis in Höhe von 6.000 Euro gab es für die Kinos Eiszeit, Neue Kant Kinos, Rollberg Kinos und Tilsiter Lichtspiele.

Den mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreisen erhielten das Broadway und das Sputnik Kino.

Weitere Sonderpreise in Höhe von 2.500 Euro gingen an die Kinos Acud, Blow Up, Eva Lichtspiele, Freiluftkino Friedrichshain, Freiluftkino Kreuzberg, Kino im Kulturhaus Spandau, Kino Kiste, Toni / Tonino, Titania Palast und Xenon.

Der Kinoprogrammpreis 2009 ist eine Veranstaltung des HDF KINO e.V. in Zusammenarbeit mit der AG Kino-Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. gefördert von der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH.

[Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg 10. Juni 2009]


 18. März 2009: Regenbogenkino ist zurück
Ein alter bekannter meldet sich zurück: Das Regenbogenkino! Von Mai 2007 an wurden im Kino umfangreiche Renovierungsarbeiten vorgenommen. Am 28. März 2009 fand endlich die Wiedereröffnung mit einer großen Party statt!

 22. Dezember 2008: Eröffnung Astor Film Lounge

Wie schon im Oktober angekündigt wurde im November / Dezember der ehemalige 'Filmpalast Berlin' nach einem Betreiberwechsel umgebaut. Am 22. Dezember 2008 wurde das Kino mit neuem Konzept unter dem neuen Namen Astor Film Lounge eröffnet. Als ein gastronomisches Kino wird ein Kinokonzept in Berlin etabliert, welches schon seit mehreren Jahren (zum Beispiel in Australien oder London) großen Zuspruch findet.


 1. November 2008: Arsenal im Wandel & Tilsiter Lichtspiele in Gefahr

Mit der Einführung des neuen Namens Arsenal – Institut für Film und Videokunst präsentieren sich die ehemaligen 'Freunde der Deutschen Kinemathek' ab 1. November 2008 mit veränderter Programmstruktur, neuem Erscheinungsbild und neuer Monatsbroschüre, die nicht nur das Programm des Kino Arsenal enthält, sondern auch über alle weiteren Aktivitäten des Instituts für Film und Videokunst informiert.

Tilsiter Lichtspiele wurde eine Mieterhöhung angekündigt, die den weiteren Betrieb gefährdet. Das Kino selbst hat eine Unterschriftenaktion gestartet und der Bezirksbürgermeister Frank Schulze hat den Eigentümer um ein weiteres Gespräch gebeten. Ob diese Aktionen zum Erhalt des Kinos beitragen, wenn der jetzige Mietvertrag im Februar ausläuft, ist fraglich. Die Betreiber schließen einen Umzug nicht mehr aus, obwohl sie gerne an dem alten Standort bleiben möchten.

[Informationen von den Webseiten vom Arsenal & Tilsiter Lichtspiele November 2008]


 1. Oktober 2008: Nur ein CinemaxX in Berlin

Die CinemaxX AG zieht sich weiter aus Berlin zurück um das Geschäft zu konsolidieren und behält nur noch das CinemaxX Potsdamer Platz. Vor wenigen Wochen endete der Pachtvertrag des Filmpalast Berlin, der glücklicherweise einen neuen Betreiber in der VEB Filmtheaterbetriebe (Inhaber sind Florian Weischer - Geschäftsführender Gesellschafter der Werbeagentur WerbeWeischer & Hans Joachim Flebbe - scheidender Vorstand der CinemaxX AG) gefunden hat. Hier soll nach Insider Informationen eine Generalrenovierung anstehen, um das Kino wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen.
Das die CinemaxX AG das 1-Saal Kino aufgibt ist ja nicht weiter verwunderlich, da das Kerngeschäft im Betrieb von Multiplexen liegt. Erstaunlicher hingegen ist, das sich die Gruppe auch vom CinemaxX Hohenschönhausen am 30. September 2008 trennte. Grund soll die zu hohe Miete gewesen sein. Seit heute heißt das Kino CineMotion Hohenschönhausen und wird von der K-Motion GmbH & Co. KG geführt, die auch von 1999 bis 2007 das Sojus betrieben.


 23. Juli 2008: Kinoprogrammpreis 2008

Zum zehnten Mal wurde im Kino International der Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg verliehen. Insgesamt 26 Preise mit einer Gesamtprämie von rund 200.000 Euro wurden an 17 Berliner und neun Brandenburger Kinos vergeben.

Die Auszeichnung des mit jeweils 12.000 Euro dotierten Kinoprogrammpreises 2008 ging für Berlin an die Kinos Bali, Eiszeit, Filmkunst 66, fsk am Oranienplatz, Hackesche Höfe Filmtheater, International, Moviemento, Union und Xenon. Das Broadway und die Eva Lichtspiele wurden mit Sonderpreisen à 6.000 Euro geehrt, Toni / Tonino und Titania Palast erhielten den mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis. Weitere Sonderpreise in Höhe von 2.500 Euro gingen an die Kinos Acud, Freiluftkino Kreuzberg, Kino Kiste und Neue Kant Kinos.

Der Kinoprogrammpreis 2008 ist eine Veranstaltung des HDF KINO e.V. in Zusammenarbeit mit der AG Kino-Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. gefördert von der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH.

[Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg 23. Juli 2008]


 26. Januar 2008: Wiedereröffnung Tonino
Nach einem Brand im September 2007 musste das Tonino renoviert werden. Nach fünf Monaten sind die Arbeiten beendet. Zur feierlichen Wiedereröffnung luden Senta Berger und Dr. Michael Verhoeven am 26. Januar 2008.

 10. Januar 2008: Tod eines Klavierspielers
Der 1904 geborne Willy Sommerfeld begleitet bereits 1920 Stummfilme mit seinem Professor vom Sternschen Konservatorium. Es folgten Anstellungen im Theater, Zirkus und später, Anfang der 70er, wieder im Kino. Seitdem konnte man den Stummfilm-
pianisten Jahrzentelang während unzähliger Kinoaufführungen in diversen Kinos erleben. In der Regel improvisierte er die Musik, während er den Film sah. Am
19. Dezember 2007 verstarb er.


 22. Dezember 2007: Balázs geschlossen
Im Jahr 2007 wurden zwar insgesamt vier neue Säle eröffnet (davon ein Saal im komplett neuen Kino CineStar Cinekidz) aber gleichzeitig wurden vier Kinos mit insgesamt acht Sälen geschlossen. Durch eine Leserzuschrift müssen wir nun auch das Ende des Kino Balázs vermelden. Am Samstag den 15. Dezember wurde dort der Ausbau der Sitze miterlebt, obwohl im Kinoprogramm noch Vorstellungen aufgelistet waren.

 1. November 2007: Manhattan geschlossen
Es gab Mitte September erste Gerüchte, dass das Manhattan im Märkischen Viertel wahrscheinlich schließen muss. Doch der Betreiber Knut Steenwerth machte sich für den weiteren Betrieb stark und konnte sich, so wie es den Eindruck machte, mit dem Vermieter einigen. Noch für die Programmwoche ab dem 20. Oktober 2007 wurde ein neuer Farbflyer und eine neue Bonuskarte (mit den aktuellen und nun letzten Aufnahmen des Kinokompendiums) gedruckt. So kam die Nachricht über das Ende nun doch überraschend und etwas bestürzend. Seit dem 27. Oktober hat das Kino geschlossen. Über die Zukunft des Kinos läßt sich noch keine Aussage machen.

 18. Oktober 2007: Sojus geschlossen & Titania Palast hat zwei neue Säle
Am 17. Oktober 2007 fand die letzte Vorstellung im Sojus statt. Laut der Berliner Zeitung vom 6. Oktober 2007 wurde dem Betreiber 'K-Motion Kinobetriebe' vom neuen unbenannten Besitzer des Gebäudes zum Jahresende gekündigt. Die Betreiber beschlossen darauf, das Kino 2 ½ Monate früher zu schließen. Eine Weiterführung als Kino scheint sehr unwahrscheinlich. Im Kinokompendium sehen Sie die aktuellsten und wahrscheinlich letzten Aufnahmen des Kinos vom Juni 2007.

Derweil wurden zwei zusätzliche Säle in den Titania Palast eingebaut und eröffnet. Somit besitzt das Kino in Steglitz jetzt sieben Säle.

 3. Oktober 2007: Kinoschließung & Neueröffnung
Die Kinobetreiberin Susanne Gruhl beendete nach mehreren Jahren ihr Engagement im City Wedding und schloss das Kino am 2. Oktober 2007 aus wirtschaftlichen und privaten Gründen. Ein weiterer Kinobetrieb ist so gut wie ausgeschlossen, aber der Saal soll wieder für Einzelprogramme mit Musik, Theater und Kleinkunst genutzt werden.

Derweil öffnete am 14. September 2007 innerhalb der Kindercity im Einkaufzentrum ALEXA das reine Kinder- / Familienkino CineStar Cinekidz.

 20. Juni 2007: Kinoprogrammpreis 2007

Bei der neunten Verleihung des Kinoprogrammpreises im Kino International in Berlin wurden gestern zehn Kinos aus Berlin mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Die Kinos Bali, das Union, das Eiszeit, das Lichtblick Kino, das Central, das fsk am Oranienplatz, das Regenbogenkino, das Broadway, das Filmkunst 66 und das Kant Kino bekamen 12.000 Euro. Des weiteren wurden 13 Sonderpreise vergeben.

Der Kinoprogrammpreis 2007 ist eine Veranstaltung des HDF KINO e.V. in Zusammenarbeit mit der AG Kino-Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. gefördert von der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH.

[Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg 15. Juni 2007]


 9. Januar 2007: Neuer Saal im Babylon Mitte

Zum neuen Jahr wurde das Babylon in Mitte um einen weiteren Saal, auf insgesamt drei Säle, erweitert.



 16. September 2006: Eröffnung Acud 2

Am Samstag den 16. September 2006 hat der Kultursenator, Dr. Thomas Flierl das Acud Kunst- und Kulturhaus nach vierjähriger Sanierung wiedereröffnet. Seitdem wird auch das Acud Kino 2 mit täglichem Programm bespielt.


 1. September 2006: Betreiberwechsel beim Colosseum

Als die CinemaxX AG Ende 2005 den Mietvertrag des Colosseum kündigte, war zunächst unklar wie es mit dem Multiplex im Prenzlauer Berg weitergehen soll. Seit dem 1. September 2006 wird es nun von der UCI-Gruppe betrieben.


 1. August 2006: Filme für Sehbehinderte und Hörgeschädigte

Der Delphi Filmpalast am Zoo übernimmt deutschlandweit eine Vorreiterrolle und investiert in innovative Technologie. So wurde eine Plattform geschaffen, die Hörgeschädigten sowie blinden- und sehbehinderten Menschen gleichermaßen Zugang im Rahmen regulärer Vorstellungen zum Medium Kino gewährt.

Herzstück dieser Anlage ist das dts Access System, das einen so genannten Time Code auf der normalen Kinokopie auswertet und somit Untertitel für Gehörlose plus eine zusätzliche Audiospur, in der die Audiodeskription enthalten ist, synchron zum Film ausgibt. Die Untertitel werden bei Bedarf über einen Videoprojektor zusätzlich auf die Leinwand projiziert. Die Audiodeskription wird drahtlos mit dem guidePORT System von Sennheiser übertragen, über das auch ein spezieller Kanal für die Integration von Hörbehinderten empfangen werden kann. Während Hörgeschädigte mit Hörgeräten mit “T-Stellung” ab sofort an jeder Vorstellung teilnehmen können, muss für Sehbehinderte und Gehörlose das Filmmaterial mit zusätzlichen Inhalten ausgestattet sein.
Es wird einen Hinweis geben, wenn Filme im Delphi Filmpalast mit Audiodeskription
und / oder Untertitel für Gehörlose gezeigt werden.

[Delphi Filmpalast am Zoo Webseite August 2006]


 26. April 2006: Kinoprogrammpreis 2006

Zum achten Mal wurde gestern in Berlin der Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg, die Auszeichnung für Kinos mit ungewöhnlicher und innovativer Programmgestaltung, verliehen. Insgesamt 27 Preise mit einer Prämiensumme von insgesamt 198.500 Euro wurden an 17 Berliner und zehn Brandenburger Kinos vergeben. Damit wurde in diesem Jahr die Prämienhöhe fast verdoppelt.
Die Preisträger des mit 12.000 € dotierten Kinoprogrammpreises 2006 sind für Berlin die Kinos: Bali, BrotfabrikKino, Central, Eiszeit, Filmkunst 66, Filmtheater am Friedrichshain, fsk am Oranienplatz, Hackesche Höfe Filmtheater, Lichtblick Kino und Union.
Sonderpreise
in Höhe von 5.000 € erhielten die beiden Kinos: Regenbogenkino und Xenon. Weitere Sonderpreise in Höhe von 2.500 € wurden an die Kinos: Blow Up, Broadway, Dokument Kino, Kino Kiste und Kino Krokodil vergeben.

Der Kinoprogrammpreis 2007 ist eine Veranstaltung des HDF KINO e.V. in Zusammenarbeit mit der AG Kino-Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. gefördert von der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH.

[Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg 27. April 2006]



 11. Juli 2005: Kinoprogrammpreis 2005

Zum siebten Mal wurden am Samstag, 9. Juli, die Kinoprogrammpreise für Berlin und Brandenburg verliehen. In der gut besuchten Orangerie der Biosphäre Potsdam überreichten Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH und Dr. Andreas Kramer vom Hauptverband Deutscher Filmtheater e.V. (HDF) die mit 7.500 Euro dotierten Geldpreise an die Gewinner. Ausgezeichnet wurden 12 engagierte Kinomacher für ihr herausragendes Jahresprogramm. Vier Kinos erhielten Sonderpreise. Insgesamt hatten sich 53 Kinos (42 aus Berlin und 11 aus Brandenburg) mit ihrem Jahresprogramm um die Preise beworben.
Die Berliner Preisträger des Kinoprogrammpreises 2005 sind: Balazs, Bali, BrotfabrikKino, Central, Eiszeit, Filmkunst 66, fsk am Oranienplatz, Hackesche Höfe Filmtheater, International, Nickelodeon und Union.
Die Sonderpreise, dotiert mit 5.000 bzw. 2.500 € gingen an die Berliner Kinos Dokument Kino (Dokumentarfilm-Sonderpreis), das Kino im FEZ (Kinderfilm-Sonderpreis) und das Xenon.

[Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg 11. Juli 2005]



 9. Juli 2004: Kinoprogrammpreis 2004

2004 sind 16 Kinos mit einem der begehrten Kinoprogrammpreise (13 Haupt- und 3 Sonderpreise) ausgezeichnet worden. Insgesamt hatten sich 44 Kinos für den Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg 2004 beworben. Vergeben wurden die Preise durch die Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH und den Hauptverband Deutscher Filmtheater e.V. (HDF) in Anwesenheit der Preisträger, geladener Gäste sowie eines interessierten Kinopublikums am gestrigen Donnerstag um 19.00 Uhr im Berliner Kino Filmkunst 66.
Ein Kinoprogrammpreis 2004, dotiert mit je 7.500 €, ging an folgende Berliner Kinos: Balazs, Bali, Central, Dokument Kino, Eiszeit, Filmkunst 66, fsk am Oranienplatz, Hackesche Höfe Filmtheater, Lichtblick Kino, Moviemento und Xenon.
Einen Sonderpreis dotiert mit je EUR 2.500.- für besondere Leistungen im Kinojahr 2003 (unter anderem für besonderes Engagement im Bereich Kinder- und Jugendfilm) erhielten das Broadway, Kino Kiste und Nickelodeon.

[Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg 9. Juli 2004]



 1. September 2001: Kinoprogrammpreis 2001

Im September 2001 wurden von Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin bundesweit Preise für herausragende Kinoprogramme im Jahr 2000 verliehen. Zusätzlich zum allgemeinen 'Kinoprogrammpreis', der zwischen 10.000 und 40.000 DM Wert ist, gibt es weitere Auszeichnungen in den Kategorien 'Herausragendes Kinder- und Jugendkino', 'Sonderpreise für herausragende Kurzfilmprogramme' und für 'Herausragendes Dokumentarfilmprogramm' sowie für 'hervorragende Programmgestaltung', die jeweils mit 5.000 bis 10.000 DM geehrt werden.
Allein in drei Kategorien konnte das Lichtblick Kino einen Preis gewinnen. Jeweils zwei Nennungen erhielten die Kinos Bali, Blow Up, Börse Progress Studiokino, BrotfabrikKino, Central, Eiszeit, Filmbühne am Steinplatz, Filmkunst 66, fsk am Oranienplatz, Hackesche Höfe Filmtheater und Moviemento. Je einen Preis bekamen das Balazs, Kino Kiste, Klick und Xenon.



 1. September 2000: Kinoprogrammpreis 2000

Im September 2000 wurden auf Vorschlag der Kinoprogrammpreiskommission des Auswahlausschusses für Filmförderung von Staatsminister Dr. Michael Naumann 128 Kinos Geldpreise für herausragende Jahresfilmprogramme des Jahres 1999 zuerkannt. Die seit 1979 vergebenen Kinoprogrammpreise sollen zur Erhaltung einer kulturell wertvollen Film-und Kinolandschaft in Deutschland beitragen. Zusätzlich zum allgemeinen 'Kinoprogrammpreis' gibt es weitere Auszeichnungen in den Kategorien 'Herausragendes Kinder- und Jugendkino', 'Sonderpreise für herausragende Kurzfilmprogramme' und für 'Herausragendes Dokumentarfilmprogramm' als auch für 'hervorragende Programmgestalltung'. Folgende Berliner Kinos wurden dabei in den unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet: Acud, Balazs, Bali, Blow Up, Börse Progress Studiokino, BrotfabrikKino, Camera im Tacheles, Central, Eiszeit, Filmbühne am Steinplatz, Filmkunst 66, fsk am Oranienplatz, Hackesche Höfe Filmtheater, Kino Kiste, Lichtblick Kino, Moviemento, Nickelodeon und Xenon.



 4. Juli 1999: Bruno Dunst gestorben

Am 4. Juli ist Bruno Dunst, der ehemalige Betreiber des Schlüter Kino in der Schlüter Straße 17, im Alter von 79 Jahren gestorben. Für 32 Jahre führte er sein Kino mit seiner Frau Irmtraud, die man beide immer hinter dem Tresen gefunden hat. Bruno ließ es sich auch nicht nehmen zu besonderen Anläßen vor der Vorführung das Wort zu ergreifen. Am 30. Juni 1996, nach 84 Jahren Betrieb, mußte das Kino wegen höherer Mietforderung des neuen Hausbesitzers schließen. Nur zu passend das der letzte Vorhang mit dem Film 'Cinema Paradiso' fiel. Presse und Publikum versammelte sich das letzte mal, um sich von Bruno und seinem 'Lebenswerk' zu verabschieden.


 6. Mai 1999: Kinoprogrammpreis 1999

Der Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg 1999 (für das Spieljahr 1998) wurde vom Filmboard Berlin-Brandenburg und Hauptverband Deutscher Filmtheater e.V. (HDF) an Filmtheater vergeben, "die sich in herausragender Weise dem Kurz- und Dokumentarfilm widmen, Filme in Originalfassung zeigen und thematische Programmreihen zusammenstellen." Der Preis ist mit einer Prämie verbunden, die die Kinos bei ihrer weiteren Arbeit unterstützen soll.
Folgende Berliner Kinos wurden ausgezeichnet: Balazs, Bali, Central, Eiszeit, Filmbühne am Steinplatz, Filmkunst 66, fsk am Oranienplatz, Hackesche Höfe Filmtheater und Lichtblick Kino.
Zusätzlich wurde zum selben Anlaß das BrotfabrikKino für den Aufbau des Experimentalfilmarchivs Ost, und die Arbeitsgemeinschaft 'Independent Cinemas Berlin' (bestehend aus 21 Kinos), für ein gemeinsames Marketing-Konzept der Berliner Programmkinos, mit einem deutschlandweit einmaligen Innovationspreis ausgezeichnet.