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| Adresse
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Karl-Marx-Allee 33
10178 Berlin Mitte
(030) 247 560 11
Homepage
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| Kinotag |
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Montag
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| Kartenpreis |
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Mo:
Di-Mi:
Do-So:
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5,50 €
6,50 €
8,00 €
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| Kartenpreis
Spezial |
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MonGAY: 5,50 €
Ermäßigung: Kinder unter 12
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| Platzwahl |
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Freie Platzwahl
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| Programm |
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Synchronfassung
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| Zugang |
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Behindertenzugänglich
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3'10 Angaben ohne Gewähr
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Weitere Kinos im Bezirk |
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| Die Stadtplanung der DDR
machte die Karl-Marx-Allee (inklusive dem Alexanderplatz) bis zur Frankfurter
Allee zum vorzeige Projekt der sozialistischen Architektur der 1960er Jahre. Mitlerweile wurden
die Bauten überwiegend saniert und größtenteils unter Denkmalschutz gestellt. Neben dem Kosmos (welches
Mitte 2005 als Kino geschlossen wurde) enstand in dreijähriger Bauzeit
(1961 - 1963) das International vom Architekt
Josef Kaiser. |

Kino mit rot beleuchteten Foyer zur 'MonGay' Reihe, Mai
2009 © kinokompendium |
| Auf einem Sockel, der mit grauen Stein
verkleidet ist, lagert der weiße Betonkörper des Gebäudes, der durch eine gekrümmte
Linie die schräge des Kinosaals aufgreift. Das
Foyer im ersten Stock ragt als freischwebender
Gebäudeteil über den Bürgersteig und bildet somit eine großzügige Überdachung
des Eingangs. Sechs Schaukästen stehen vor den drei zentrierten verglasten Eingangstüren, über
denen ein Buchstaben-Werbeanschlag angebracht ist. |

Fassade, Mai 2009 © kinokompendium |
| Eigentlicher Werbe-Blickfang des freistehenden
Stahlbetonbaus, ist jedoch das (immer noch handgemalte) Filmplakat, welches die Symmetrie
der Front bewußt unterbricht. Das Plakat trennt nicht nur den goldenen Schriftzug 'Kino
International' unterhalb des Dachs, sondern auch die Fensterfront des Foyers in
zwei unterschiedlich breite Teile. |

Fassade, Mai 2009 © kinokompendium |
Die Seitenfassaden und
Rückseite des Betonkörpers wurde mit einem Betonrelief von Waldemar Grzimek, Hubert
Schiefelbein und Karl-Heinz Schamal gestaltet. Insgesamt zeigen 14 unterschiedliche Motive
Szenen aus dem Freizeit- und Berufsleben des sozialistischen Alltag.
Auf dem ersten Tableau (von links) an der Ostseite sehen wir eine tanzende Gruppe
während
eine Familie zur Sonne schaut. Ob es sich um die Darstellung einer Sonnenfinsternis handelt,
da noch ein Sichel unterhalb der Sonne und ein Stern neben der tanzende Gruppe zu sehen ist,
kann nur Spekulation bleiben. Das zweite Tableau zeigt eine ärztliche
Untersuchung eines Mannes. Auf dem dritten Tableau erläutert
ein Gelehrter das Sonnensystem drei Schülern, während neben ihm eine Friedenstaube
fliegt. Das vierte Tableau präsentiert einen Bauer und eine Bäuerin neben einem Traktor,
während
über ihnen ein kleines Flugzeug Pestizide versprüht. Auf dem fünften Tableau
schaut ein Arbeiter mit Helm zu einem Hubschrauber, der neben einem Kran zu schweben scheint.
Rechts vom Arbeiter sitzt ein lesender Mann. |
  

 
Ostseite, Mai 2009 © kinokompendium |
| An der Rückseite sehen wir
auf dem ersten Tableau (von links) eine Gruppe am Strand die mit einem Ball spielt. Das zweite
Tableau zeigt das Militär bei der Arbeit. Während Männer im Vordergrund ein
Motorrad reparieren sehen wir im Hintergund Fallschirme. Auf dem dritten Tableau sitzt eine
Familie an einem Tisch im Zoo und bestaunt die Giraffe, den Affen und Raubvogel. Das vierte
Tableau repräsentiert das Theater durch zwei Schauspieler mit einer lachenden und weinenden
Maske. Über ihnen und einem Zuschauer schwebt eine wilde Mixtur an Gegenständen:
Neben einer Laute und einer Krone gibt es auch ein Säbel und Gewehr. |
 

 
Rückseite, Mai 2009 © kinokompendium |
| An der Westseite befinden wir
uns im ersten
Tableau (von links) wieder in einer Vorlesung. Anhand einer Kurve lehrt ein Professor drei
Studenten auf der Bank. Auf dem zweiten Tableau lernen ein Mädchen und ein Junge mit Hilfe
eines Handwerkers den Umgang mit einer Säge bzw. Stanze. Das dritten
Tableau zeigt eine Mutter mit vier Kindern auf dem Spielsplatz. Während drei Kinder auf einem
Klettergerüst klettern, sitzt das vierte Kind auf einer kleinen Elefantenfigur. Das vierte
Tableau zeigt ein engumschlugenes Pärchen auf einer Parkbank. Über Ihnen scheint der Halbmond
und die Sterne funkeln. Auf dem fünften
Tableau unterhält sich ein Fahrradfahrer und weiterer Mann mit einer Frau, die sich ein Kopftuch
umbindet. |
 

  
Westseite, Mai 2009 © kinokompendium |
| Der Kinokassenbereich im
Erdgeschoß, mit je links und rechts in die Wand eingelassenen Kassenhäuschen,
ist durch verglaste Schwingtüren vom Foyer getrennt. An einem Tresen (die ehemalige
Gardrobe) gibt es ein gemischtes Warenangebot (u.a. Brownies und Sandwiches).
Das untere Foyer hat nur eine kleine runde Sitzgruppe in der Mitte des Raumes unterhalb
der wabenförmige
Deckenverkleidung mit
über 100 Glühbirnen. |

Foyer im Erdgeschoss, undatiert © Siegfried Engelmann / Yorck-Kino
GmbH |
| Hinter der holzverkleideten Rückwand befindet sich der
ehemalige Bibliotheksraum, der jetzt als Bar dient, aber leider nicht immer offen ist. Links
und rechts führen Treppen in das obere Foyer. |

Ehemaliger Bibliotheksraum, August 1998 © Siegfried Engelmann /
Yorck-Kino GmbH |
| Im Foyer des ersten Obergeschosses,
mit Blick auf das Café Moskau, ist der Aufenthalt viel angenehmer als im Erdgeschoss.
Hier gibt es mehrere Sitzgruppen und auch eine Theke mit Getränken und Snacks (die sich hinter
der Plakatwand befindet, und somit kein Fenster verstellt). Vier gewaltige Kronleuchter aus
Kristallglas sind besonders sehenswert. Der Boden ist mit Parkett verlegt und die Wände
zum Teil holzvertäfelt.
Im Februar 2007 wurde das Foyer rechtzeitig zur Berlinale gestrichen.
[Ben & Chr 2'09] |
 
Treppe & Foyer im Obergeschoss, August 1998 © Siegfried Engelmann
/ Yorck-Kino GmbH |
| Bestuhlung |
Leinwand
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Projektion
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Tonsystem
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Plätze: 551
Reihen: 20
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17 x 9,2m
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| Den leicht ansteigende Kinosaal
betritt man durch zwei holzvertäfelte Gänge von hinten links oder rechts.
Der Blick fällt auf den sehr schönen, pailettenbesetzten Vorhang und
die wellenförmige, hypnotisierend-wirkende Decke. |

Saal, August 1998 © Siegfried Engelmann / Yorck-Kino GmbH |
| Die Wände sind mit hellem Holzpaneel verkleidet. Wer sich den Blick auf die sehr
schöne und angemessen große Leinwand nicht verbauen will, darf sich nicht zu stark
in die gemütlichen blauen Polsterstühle reinlümmeln oder sollte einen Platz
direkt seitlich neben den Gängen wählen. Insgesamt ein sehr schöner Saal, der
tolle Kinoatmosphäre bietet. |

Detail Vorhang und Decke, August 1998 © Siegfried Engelmann / Yorck-Kino
GmbH |
| Auch technisch ist das Kino auf dem neuesten
Stand. Zur Berlinale im Februar 2008 wurde ein digitaler Projektor im D-Cinema Standard
eingebaut und während des Festivals genutzt. Nach den Filmfestspielen wurde dann als erster
Film im regulären Programm 'Kirschblüten - Hanami' von Doris Dörrie vom Server abgespielt.
[Chr 2'08] |

Geschlossener blauer Vorhang, August 1998 © Siegfried Engelmann
/ Yorck-Kino GmbH |
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| Leinwand / Projektion |
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| Sound |
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| Sitzkomfort |
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| Reihenabstand |
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| Magic-Johnson-Faktor |
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| Lieblingsplatz |
Reihe
10 - 12,
seitlich vom Gang |
Reihe
10,
seitlich vom Gang |
| Atmosphäre |
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