 |
| Adresse
|
| |
Oranienburger Straße
54-56
10117 Berlin Mitte
(030) 283 14 98
|
| Kinotag |
| |
Montag
|
| Kartenpreis |
| |
Mo:
Di:
Mi-So:
|
4,50 €
5,00 €
6,00 €
|
| Kartenpreis
Spezial |
| |
Keine Angaben
|
| Platzwahl |
| |
Freie Platzwahl
|
| Programm |
| |
Synchronfassung
Originalfassung
|
| Zugang |
| |
nicht Behindertengerecht
|
|
|
7'05 Angaben ohne Gewähr
|
|
Weitere Kinos im Bezirk |
|
| Die
Friedrichstraßenpassage zog sich von der Friedrich- bis zur Oranienburger
Straße
und wurde inklusive einem großen Kaufhaus 1909 eröffnet. Nach dem Krieg
war der Komplex eine Ruine und wurde behelfsmäßig in Stand gesetzt. 1949 eröffneten
die 'Oranienburger Tor Lichtspiele' (ab 1957 nur 'OTL'), die
1958 innerhalb des Komplexes umzogen. Der früher repräsentative 'goldene Saal' des ehemaligen
Mieters 'AEG' (Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft)
wurde neuer Kinosaal. Dort zieht 1979 das einzige Ostberliner Programmkino
'Studio Camera Berlin' ein, welches später ins Babylon
Mitte zog. Pläne für eine neue Straßenführung zwischen der Friedrich-
und Oranienburger Straße, führen Anfang der 1980er zum Teilabriß der Ruine
(heute immer noch unbebaut). 1982 schließt dann auch das
Kino. |

Fassade des Tacheles mit Kinowerbung, Juli 2007 © kinokompendium |
Im Februar 1990 besetzt die 'Künstlerinitiative
Tacheles' das Haus, um die Sprengung des noch heute stehenden Gebäudeteils im April 1990
zu verhindern. Das Ergebnis der Bemühungen ist mitlerweile über die Stadt hinaus
bekannt. Im 'Tacheles' eröffnete 1991 das 'Kino-Angenehm' (anschließend hieß es
'Camera') mit einem Saal. Nach einer Renovierung im Jahr 2000 / 2001 eröffnete das 'High
End 54' mit zwei Sälen an selber Stelle.
Zum Kino im zweiten Stock durchsteigt man das bemalte und voller Graffiti strotzende Treppenhaus,
welches 1957/58 als Zugang für das 'OTL' Kino (heute Theatersaal) eingebaut wurde. |

Eingang des High End 54 (links) & Bar (rechts), Dezember 2007 © kinokompendium |
| Hinter der Stahltür beginnt das
Foyer des 'High End 54'. Die Wände sind zwar weißverputzt,
da aber hier fast ausschließlich mit rotem Licht und Kerzenschein beleuchtet wird, erkennt
man das ohne Tageslicht nicht mehr. An einem Stahltresen kauft man seine Eintrittskarten,
die aus zwei spezialangefertigten Kästen gezogen werden. |

Kassentresen, Dezember 2007 © kinokompendium |
| Das Warten auf den Filmbeginn läßt sich allerdings wunderbar im Foyer verbringen.
Manchmal spult der Vorführer Filmrollen um, oder man folgt dem Gang und betritt die freischwebende
Stahlbrücke (nur bei warmen Temperaturen wird die Tür geöffnet) und schaut dem
Treiben auf der Oranienburger Straße zu. |


Sitzecken im Foyer, Dezember 2007 © kinokompendium |
| Da es sich gleichzeitig um eine Bar
handelt (die auch immer länger auf
hat als das Kino Filme zeigt) kann man natürlich auch jederzeit noch was trinken. Durch
die Fensterfront an der Rückseite schaut man auf den unbebauten Innenhof, der im Sommer
auch Teil einer Bar mit Bühne ist. An die angrenzende Hauswand, wird auch manchmal vom
'Tacheles' eine Videoinstallation projiziert.
[Ben 12'07] |

Eingang zum Saal 1 rechts, Dezember 2007 © kinokompendium |
| Bestuhlung |
Leinwand |
Projektion |
Tonsystem |
 |
Plätze: 32
Reihen: 5
|
5,6 x 2,4m
|
 |
 |
|
| Saal 1 ist zwar der kleinere Saal, durch
seine Bestuhlung mit roten Ledersesseln und Sofas aber auch gleichzeitig das Aushängeschild
des Kinos. (Es gab auch mal eine Zeit, wo wir behauptet haben, dass dieses der Saal 2 war.
Vielleicht haben wir uns immer getäuscht, oder der Betreiber hat es irgendwann geändert, da
die Besucher diesen als die Nummer 1 ansehen.) |

Saal 1, Dezember 2007 © kinokompendium |
| Neben der genannten Bestuhlung ist der Saal allerdings schlicht gehalten. Die Wände sind
mit schwarzem Stoff verhängt und die Leinwand hat keinen Vorhang. Leider ist der Saal
auch nach der Renovierung immer noch extrem hellhörig, so dass man in ruhigen Filmszenen
Autos und Straßenbahnen hören kann oder manchmal sogar die Bässe der hauseigenen
Bar
[Ben 10'01] |

Saal 1, Dezember 2007 © kinokompendium |
| Bestuhlung |
Leinwand |
Projektion |
Tonsystem |
 |
Plätze: 60
Reihen: 7
|
5,6 x 2,4m
|
 |
 |
|
| Im größeren Saal sind die Wände
schwarzgetüncht. Es gibt feste graugrüne Kinosessel deren Lehne sich neigen
lässt. Jeder Sitz hat auch einen Getränkehalter. Die Leinwand besitzt keinen Vorhang
und auch keine Kaschierung, so dass bei nicht formatfüllenden Filmen links und rechts
die Leinwand weiß bleibt, was erstaunlicherweise nicht stört. Bei meinem Besuch
(und der Vorführung von Kubricks 'Dr. Seltsam') gab es allerdings generell das Problem,
dass der Film nicht formatgerecht und somit oben und unten stark beschnitten präsentiert
wurde. |

Saal 2, Dezember 2007 © kinokompendium |
| Genau wie Saal 1 ist auch dieser Saal leider extrem hellhörig, so dass man in ruhigen
Filmszenen Autos und Straßenbahnen hören kann oder manchmal sogar die Bässe
der hauseigenen Bar
[Ben 10'01] |
| |
 |
 |
| Leinwand / Projektion |
|
 |
| Sound |
|
 |
| Sitzkomfort |
|
 |
| Reihenabstand |
|
 |
| Magic-Johnson-Faktor |
|
 |
| Lieblingsplatz |
|
Reihe
3 |
| Atmosphäre |
|
 |
 |
|
|