 |
| Adresse
|
| |
Rosenthaler Straße
40-41
10178 Berlin Mitte
(030) 283 46 03
Homepage
|
| Kinotag |
| |
Montag
Dienstag
|
| Kartenpreis |
| |
Mo-Di:
Mi-So:
|
6,00 €
7,50 €
|
| Kartenpreis
Spezial |
| |
Ermäßigung: 10er Karte 55 €
Gildepass der AG Kino
|
| Platzwahl |
| |
Freie Platzwahl
|
| Programm |
| |
Synchronfassung
Originalfassung
|
| Zugang |
| |
nicht Behindertengerecht
|
|
|
12'08 Angaben ohne Gewähr
|
|
Weitere Kinos im Bezirk |
|
| Im Tourismus-Magneten 'Hackesche
Höfe' gibt es seit Mai 1996 im ersten Hof unter dem Dach - ein Stockwerk
über dem 'Chamäleon Varieté' - ein
Kino. Gegenüber dem Eingang im Innenhof liegt die Abendkasse des Kinos, die
von vielen Erstbesuchern übersehen wird. Den Besuch in den Kinos der Hackeschen
Höfe muss man sich schweißtreibend verdienen, da der Aufstieg in den
4. Stock nicht unbedingt Vergnügen bereitet. |
 
Kasse & Eingang im Hof der Hackeschen Höfen, November
2007 © kinokompendium |
| Im kühl eingerichteten Foyer kann
man zunächst die Kreidetafel bewundern, die das komplette und umfangreiche Filmangebot
der fünf
Säle
auflistet (wer sich da wohl immer die Mühe macht?). Für unentschlossene Kinobesucher sind
zahlreiche Filmkritiken ausgehängt und Filmbeschreibungen ausgelegt. In dem großzügigen Sofa-Sitzbereich
kann man entspannt auf den Einlass warten.
[Chr 12'08] |

Foyer, Mai 2006 © Timebandits |
| Bestuhlung |
Leinwand
|
Projektion
|
Tonsystem
|
 |
Plätze: 295
Reihen: 16
|
24qm
|
 |
 |
|
Immer wenn den beiden Autoren
des Kinokompendiums der Gesprächsstoff auszugehen scheint, haben sie noch
ein sehr strittiges Dauerbrenner-Thema in Reserve: Das Design der Kinosäle
in den Hackeschen Höfen. Ist es nun außergewöhnlich innovativ
oder einfach nur abschreckend uninspiriert? Wahrscheinlich liegt die Wahrheit
(wie immer) irgendwo in der Mitte:
Durch die gebogenen Übergänge von den Wänden zur Decke wirkt der
große, direkt unter der Decke des Gebäudes liegende Saal 1 nicht bloß
wie ein rechteckiger Kastenbau, sondern leicht abgerundet oval und verbreitet
dadurch eine offene, freundliche und luftige Atmosphäre. Einzig die grau-braunen
Farbtöne des Saals dämpfen diesen Eindruck wieder ein wenig. Der Clou
sind jedoch die an den Wänden mit Hilfe von Metallrohren angebrachten rechteckigen,
beigefarbenen, gepressten Spanplatten, die von diversen Deckenstrahlern hübsch
beleuchtet werden. |

Saal 1, Mai 2006 © Timebandits |
| Sobald der rote Vorhang
sich öffnet und der Film (bzw.die Werbung) beginnt, bemerkt man, was an dem
Saal nicht stimmt: Die im Verhältnis zum Saal zu kleine Leinwand hängt
viel zu niedrig und so kann jeder Vordermann (egal wie groß) die Sicht stark
einschränken. Obwohl der Saal nach jeder zweiten Reihe stark ansteigt, hat
dies merkwürdigerweise überhaupt keinen Einfluss auf die Sichtmöglichkeit.
Zudem herrscht im Raum eine sehr schlechte Akkustik, so dass alle störenden
Geräusche überdeutlich hörbar sind - vorallem die fiesen Knarzgeräusche
der grauen Sitze mit hoher Rückenlehne. Der Saal eignet sich am Besten für
den Besuch eines Films, den man nicht überall zu sehen bekommt.
[Chr 1'02]
|
| |
 |
 |
| Leinwand / Projektion |
 |
 |
| Sound |
 |
 |
| Sitzkomfort |
 |
 |
| Reihenabstand |
 |
 |
| Magic-Johnson-Faktor |
 |
 |
| Lieblingsplatz |
Reihe
6, Mitte |
Reihe
8 |
| Atmosphäre |
 |
 |
 |
|
| Bestuhlung |
Leinwand
|
Projektion
|
Tonsystem
|
 |
Plätze: 104
Reihen: 11
|
15qm
|
 |
 |
|
 |
Auch
Saal 2 liegt direkt unter dem Dach des Gebäudes, ist aber nur etwa halb so
breit wie sein großer Bruder Saal 1. In allen Ecken
des Saals bleibt die Baustruktur (eventuell aus einem architektonischen Zwang
heraus) deutlich sichtbar, was den Saal zugleich provisorisch aber auch innovativ
wirken lässt. Trotz der in der Inneneinrichtung überwiegend verwendeten
Grautöne verbreitet der Saal eine behagliche Atmosphäre, nicht zuletzt
wegen der hübsch beleuchteten, beigefarbenen, gepressten Spanplatten, die
an den Wänden mit Hilfe von Metallrohren angebracht sind.
Leider hängt auch die Leinwand in Saal 2 deutlich zu niedrig, auch wenn die
Sicht auf die Leinwand aufgrund des steileren Anstiegs der Sitzreihen nicht ganz
so schlimm wie in Saal 1 ist. Die Sitzreihen (bestehend aus grauen Sitzen mit
hohen Rückenlehnen und weichen Armpolstern) sind nur von einer Seite aus
begehbar, was sich bei Zuspätkommenden störend bemerkbar machen kann.
'Hintensitzer' müssen bedenken, dass die Zuschauer (auch die Verspäteten)
schräg unter den letzten Sitzreihen und dabei unbeabsichtigterweise nie ganz
unauffällig in den Saal kommen.
[Chr 12'01]
 |
| Saal 2, Mai 2006 (oben) © Timebandits |
|
| |
 |
 |
| Leinwand / Projektion |
 |
 |
| Sound |
 |
 |
| Sitzkomfort |
 |
 |
| Reihenabstand |
 |
 |
| Magic-Johnson-Faktor |
 |
 |
| Lieblingsplatz |
Reihe
7 |
Reihe
5
|
| Atmosphäre |
 |
 |
 |
|
| Bestuhlung |
Leinwand
|
Projektion
|
Tonsystem
|
 |
Plätze: 143
Reihen: 12
|
14qm
|
 |
 |
|
 |
Die Inneneinrichtung des
ziemlich großen Saals schließt sich nahtlos der, der ersten beiden
Säle an. Auch hier bleibt die Baustruktur mit allen Ecken und Kanten sichtbar.
So auch die aus der niedrigen Decke hellangestrichenen Deckenträger. Dabei
stört vor allem der vordere Träger über den ersten beiden Sitzreihen,
da ärgerlicherweise ein Teil des projizierten Bildes auf ihn fällt und
somit den Blick von der Leinwand weglenkt. Wenn Sie eine der ersten beiden Reihen
wählen, und unterhalb des ersten Trägers sitzen, können Sie das
umgehen. Dies ist sowieso ratsam, da die Leinwand im Verhältnis zum Raum
einfach zu klein ist.
Ein weiteres Problem ist die Projektion dicht über die Köpfe der Zuschauer.
Sobald sich jemand aus der Reihenmitte erhebt (egal welche Reihe) wid ein Schatten
geworfen oder das Bild sogar komplett verdeckt.
Mich spricht (im Gegensatz zu Christian) die Einrichtung der Säle nicht an.
Alle Einrichtungsgegenstände sind in verschiedenen Grautönen gehalten,
so dass mich der Gesamteindruck deprimiert und an einen Bunker erinnert. Vereinzelt
hängen beige Preßspanplatten vor den Wänden, die wahrscheinlich
für die Verbesserung der Akkustik notwendig sind.
[Ben 2'07]
|
| |
 |
 |
| Leinwand / Projektion |
|
 |
| Sound |
|
 |
| Sitzkomfort |
|
 |
| Reihenabstand |
|
 |
| Magic-Johnson-Faktor |
|
 |
| Lieblingsplatz |
|
Reihe
3, Mitte |
| Atmosphäre |
|
 |
 |
|
| Bestuhlung |
Leinwand
|
Projektion
|
Tonsystem
|
 |
Plätze: 44
Reihen: 8
|
10qm
|
 |
 |
|
| Der kleinste Saal der Hackeschen
Höfen ist im Gegensatz zu den anderen komplett in schwarz, wie ein Black-Box
Saal, eingericht. Da mir persönlich der graue Look der restlichen Säle
nicht sehr gefällt, fühle ich mich in diesem Saal fast am wohlsten.
Aber alles ist dafür sehr eng und die technische Ausstattung die Schlechteste.
[Ben 1'00]
|
| |
 |
 |
| Leinwand / Projektion |
 |
 |
| Sound |
 |
 |
| Sitzkomfort |
 |
 |
| Reihenabstand |
 |
 |
| Magic-Johnson-Faktor |
 |
 |
| Lieblingsplatz |
Reihe
4 - 5 |
Reihe
5 |
| Atmosphäre |
 |
 |
 |
|
| Bestuhlung |
Leinwand
|
Projektion
|
Tonsystem
|
 |
Plätze: 71
Reihen: 9
|
14qm
|
 |
 |
|
Um in den Saal 5 zu gelangen,
muss man zuerst das gesamte Foyer entlang der Sofas durchqueren. Der Saal greift
den grauen Spanplatten-Look der Säle 1-3 auf und ist nicht sehr groß
ist. Die Leinwand ist zwar sehr klein, das Größenverhältnis zum
Saal ist aber annehmbar.
Großes Manko ist die Hellhörigkeit zum Hackeschen Hof hin, die zur
Abwertung beim Sound geführt hat. Die Tonwiedergabe innerhalb des Saals ist
in Ordnung, aber bei sehr ruhigen Passagen kann man wie gesagt Geräusche
aus den Höfen hören (wobei das Problem eher am Wochenende besteht, wenn
dort das Leben extrem tobt).
[Ben 5'03]
|
| |
 |
 |
| Leinwand / Projektion |
 |
 |
| Sound |
 |
 |
| Sitzkomfort |
 |
 |
| Reihenabstand |
 |
 |
| Magic-Johnson-Faktor |
 |
 |
| Lieblingsplatz |
Reihe
5, leicht Rechts |
Reihe
6 |
| Atmosphäre |
 |
 |
 |
|
|