Kinos nach Alphabet Kinos nach Bezirken Freiluftkinos Geschlossene Kinos Service News Kompendium Kontakt  
      Filmkunst 66 & Filmkunst 66½
Filmkunst 66 | Filmkunst 66½
Zum Stadtplan
 Adresse
  Bleibtreustraße 12
10623 Berlin Charlottenburg
(030) 882 17 53
Homepage
 Kinotag
  Donnerstag
 Kartenpreis
  Mo-Mi:
Do:
Fr-So:
6,50 €
5,50 €
7,50 €
 Kartenpreis Spezial
  Ermäßigung (So-Do): Schüler & Studenten, Behinderte, Rentner
 Platzwahl
  Freie Platzwahl
 Programm
  Synchronfassung
Originalfassung
 Zugang
  Saal 1: nicht Behindertengerecht
Saal 2: Behindertenzugänglich
11'06 Angaben ohne Gewähr
Weitere Kinos im Bezirk
 Charlottenburg
  Astor Film Lounge
Broadway
Cinema Paris
Delphi Filmpalast am Zoo
die Kurbel
Filmkunst 66
Neue Kant Kinos
UCI Kinowelt Zoo Palast

 Beschreibung
Im August 1995 wurde das 'Filmkunst 66' als Neubau nur wenige Meter von seinem angestammten Ort entfernt wiedereröffnet. Ursprünglich lag das Kino mit einem großen Saal (400 Sitzplätze) direkt an der Ecke Bleibtreu- und Niebuhrstraße. Dort eröffneten 1951 im Flachbau die 'BeLi - Bleibtreulichtspiele'. Das Kino wurde zwischen 1956 und 1966 unter dem Namen 'Capri' bespielt - anschließend erhielt es seinen heutigen Namen.

Filmkunst 66 Ecke Bleibtreu- und Niebuhrstraße, 1984 (links) © Uwe Friedrich
Eingang im Neubau, April 1999 (rechts) © kinokompendium
Seit 1971 führt Franz Stadler das Kino, der dem Haus sein starkes Programm-Profil gibt. Er hat in dieser Zeit mehrere Filmfestivals initiert und seine Vorliebe zum Animationsfilm gepflegt. Im August 1999 erhielt Herr Stadler vom Berliner Kulturstaatssekretär das Bundesverdienstverkreuz für seine Verdienste rund um das Kino.

Eingang Filmkunst 66 bei Nacht, April 2006 © Filmkunst 66
Der Neubau wurde aus wirtschaftlichen Gründen mit zwei kleineren Sälen erbaut, die mit weniger Platz auskommen müssen als früher. Das kleine Foyer ist hellgelb gestrichen. Einige Einrichtungsgegenstände sind in Feuerwehrrot gehalten, was einen angenehmen Kontrast ergibt. An den Wänden hängen ein paar schöne Filmkunstmotive, anstatt der sonst üblichen Werbeplakate. Nach dem letzten Umbau wirkt das Foyer wieder etwas geräumiger und bietet sogar ein paar Sitzgelegenheiten auf einem roten Sofa und Stühlen. Bei starkem Andrang stauen sich die Zuschauer jedoch beim Einlass auf den Gängen bzw. den Treppenstufen. Der Eingang des 66½ liegt im Erdgeschoss, während man zum großen Saal die Treppe in den Keller hinabsteigen muss.

2006 wurden beiden Säle mit digitaler Tonwiedergabe ausgerüstet und zusätzlich ein tragbarer Digital Light Processing (DLP)-Projektor angeschafft, der in beiden Sälen verwendet werden kann. In der Regel sind die Vorführungen in digitaler Projektion gesondert im Programmheft gekennzeichnet.

[Ben 1'07]



Foyer, April 2002 © kinokompendium
Filmkunst 66
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 200
Reihen: 15
8 x 3,5m
16mm Theater35mm TheaterBeamer Dolby Digitaldts
Der Saal im Keller ist sehr schlicht in Dunkelblau und Schwarz gehalten. Die niedrige Decke bedrückt ein wenig und die Sicht auf die tief hängende Leinwand ist sehr schnell eingeschränkt. Aber es gibt einen Vorhang, der gelb-blau gestreift ist.

Filmkunst 66, April 2006 © Filmkunst 66
An den Rückseiten einiger roter Klappsessel hängen seit dem 25-jährigen Jubiläum am 1.10.1998 (die Bauzeit wurde herausgerechnet) Namensplaketten. Aus Verbundenheit zum Kino konnte man einen persönlichen Sitz für 666,- DM kaufen und kam gleichzeitig in den Genuss von zwei Jahren freiem Eintritt. Unter anderem findet man den Namen der Berliner Filmproduzentin Regina Ziegler an einem Stuhl.

[Ben 8'00]

 
Leinwand / Projektion  annehmbar annehmbar
Sound  mäßig annehmbar
Sitzkomfort  annehmbar mäßig
Reihenabstand  mäßig mäßig
Magic-Johnson-Faktor  schlecht / mangelhaft schlecht / mangelhaft
Lieblingsplatz  Reihe 4 - 5, rechts außen Reihe 5 - 6
Atmosphäre  mäßig mäßig
Filmkunst 66½
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 100
Reihen: 6
6,2 x 2,7m
16mm Theater35mm TheaterBeamer Dolby Digital
Dieser Saal ist eine kleinere Ausführung des Großen, mit gestalterischen Unterschieden: Die Klappsessel sind türkisfarben und der einzige außergewöhnliche Blickfang ist der gemusterte Vorhang. Dieser stammt aus dem geschlossenen Wilmersdorfer Kino 'Graffiti', das Franz Stadler von 1984 bis Mitte der 90er neben dem 'Filmkunst 66' leitete. Die Lampen an den Wänden sehen aus wie umfunktionierte Satelitenschüsseln.

Filmkunst 66½, April 2006 © Filmkunst 66
Leider ist - wie in Saal 1 - die Decke sehr niedrig, mit den daraus resultierenden Problemen für die Sicht. Außerdem scheint der Saal eine etwas ungünstige Akkustik zu haben, da eventuell vorhandene Nebengeräusche der anderen Kinobesucher sehr laut wirken.

[Ben 1'01]

 
Leinwand / Projektion  annehmbar annehmbar
Sound  mäßig annehmbar
Sitzkomfort  annehmbar mäßig
Reihenabstand  mäßig mäßig
Magic-Johnson-Faktor  schlecht / mangelhaft schlecht / mangelhaft
Lieblingsplatz  Reihe 5 - 6 Reihe 5 - 6
Atmosphäre  mäßig mäßig