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| Adresse
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Bötzwstraße
1-5
10407 Berlin Prenzlauer Berg
(030) 428 451 88
Homepage
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| Kinotag |
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Montag
Donnerstag
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| Kartenpreis |
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Mo:
Di-Mi:
Do-So:
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5,50 €
6,50 €
7,50 €
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| Kartenpreis
Spezial |
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Sneak Preview
Kinderkino: Kinder 4,00 €
Ermäßigung: Kinder unter 12
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| Platzwahl |
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Platzkarte
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| Programm |
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Synchronfassung
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| Zugang |
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Behindertenzugänglich
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1'09 Angaben ohne Gewähr
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Weitere Kinos im Bezirk |
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| Nach der Wende entging das
'Filmtheater am Friedrichshain' (kurz 'FaF') nur knapp dem Abriss, als zeitweilig
die Planung für ein Bürogebäude anstelle des Kinos in Erwägung
gezogen wurde. Doch 1995 kaufte der Regisseur Michael Verhoeven das Kino (auch
Besitzer des Toni)
und baute es in Zusammenarbeit mit der Yorck-Kino GmbH in ein 5-Säle Kino
um. |

Fassade am Tag, April 1999 © kinokompendium |
| Seitdem sieht die Fassade
des Kinos wieder aus wie bei der Eröffnung 1925. Gegenüber dem Friedrichshain
erhebt sich das Kino mit seinem Dreiecksgiebel und der Freitreppe über dem
Straßenlevel. Im Sommer wird auf der Terasse ein netter Biergarten betrieben. |

Foyer mit Snacktheke, Februar 1998 © Yorck-Kino GmbH |
| Hinter einem kleinen Vorraum
mit dem alten Kassenhäuschen befindet sich das zweistöckige Foyer, dass
durch die indirekte Beleuchtung sehr angenehm wirkt. Links neben der Theke führt
ein Gang zu den Sälen, die von der Bühnenbildnerin Vera Dobroschke alle
unterschiedlich gestaltet wurden.
[Ben 7'01]
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Fassade bei Nacht, Februar 1998 © Yorck-Kino GmbH |
| Bestuhlung |
Leinwand
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Projektion
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Tonsystem
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Plätze: 323
Reihen: 14
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13,1 x 15,6m
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| Im großen Saal fällt
das Konzept, das jeder Saal von einer Bühnenbildnerin anders designt wurde,
leider nicht besonders ins Auge. Die angestrahlten metallischen Verstrebungen
erinnern mehr an Konzertequipment als an ein Kinosaal. Die schwarze metallische
Wandverkleidung und die helle Beleuchtung verstärken dabei die kühle
Atmosphäre. Obwohl der Saal sich in der Gestaltung nicht eindeutig von einem
Black-Box-Saal abhebt und somit leider ein kleiner Bruch mit der Architektur des
Kinos ist, bietet er den momentanen Stand der Technik und des Komforts: Man genießt
die gemütlichen Sitze und eine große Beinfreiheit beim freien Blick
auf die angemessen große und leicht gewölbte Leinwand. |

Saal 1, Juni 2001 © kinokompendium |
| Seit dem 4. März 2010 können in dem Saal auch 3D-Filme gezeigt werden. Somit feierte
die Yorck-Gruppe sich selbst unter dem Motto: "Die 'Grande Dame unter den Berliner Kinos'
(Geo Saison) schlägt im 86. Jahr ihres Bestehens ein neues Kapitel auf – und wird
als erstes Berliner Filmkunstkino mit 3D-Technik ausgestattet."
[Ben 3'10] |
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| Leinwand / Projektion |
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| Sound |
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| Sitzkomfort |
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| Reihenabstand |
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| Magic-Johnson-Faktor |
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| Lieblingsplatz |
Reihe
9 |
Reihe
10, Mitte |
| Atmosphäre |
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| Bestuhlung |
Leinwand
|
Projektion
|
Tonsystem
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Plätze: 213
Reihen: 11
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9,3 x 5,4m
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Während
der Umbauarbeiten 1995 wurde der ursprüngliche Saal des 'FaF' geteilt. Aus
dem ehemaligen Parkett enstand Saal 1 und aus dem Rang Saal
2.
Der Saal ist zweifellos einer der schönsten Säle Berlins und der gelungenste
der fünf Säle, die alle unterschiedlich von der Bühnenbildnerin
Vera Dobroschke gestalltet wurden. Wahrscheinlich hat sie hier den größten
Teil ihres Etats verbraucht hat.
Links neben der Leinwand betritt man den Saal, dessen Wände mit hellgelbem
Stoff bespannt sind. In Abständen sind blaue Glasquadrate integriert, die
von hinten beleuchtet werden. Wenn der Film beginnt, wird das Saallicht dunkel
und nur die blauen Quadrate bleiben noch für einen kurzen Moment leuchten,
bevor sie auch ausgehen. Ein sehr stimmungsvoller Moment.
Der goldgelbe Vorhang und die Leinwand ist wie bei einem Theater von einem Bühnenvorbau
umgeben, über dem scheinbar eine wallende Stoffbahn liegt, die sich bei genauerem
hinschauen als feste Installation entpuppt.
Die starke Auframpung der Reihen bietet, mit Ausnahme der vordersten Reihe im
Rang, eine perfekte Sicht auf die Leinwand.
Fans von Sälen mit herausragendem Ambiente sollten dem Saal 2 im 'FaF' unbedingt
einen Besuch abstatten.
[Ben 6'07]
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Frontalaufnahme auf Vorhang, Februar 1998 © Yorck-Kino
GmbH
Seitenaufnahme, Juni 2001 (oben) © kinokompendium |
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| Leinwand / Projektion |
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| Sound |
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| Sitzkomfort |
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| Reihenabstand |
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| Magic-Johnson-Faktor |
Rang: |
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| Lieblingsplatz |
Reihe
8 |
Reihe
7 |
| Atmosphäre |
 |
 |
 |
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| Bestuhlung |
Leinwand
|
Projektion
|
Tonsystem
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Plätze: 98
Reihen: 8
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6,2 x 2,7m
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Kirk: In was für einem
Lebensraum befinden wir uns denn hier?
Pille: Ein friedlicher Ort, in dem 98 Humanoide Platz finden, Jim.
Spock: Offenbar eine Art primitives Holodeck. Faszinierend!
Kirk: Beam us up, Scotty! |

Saal 3, Juni 2001 © kinokompendium |
So, oder ähnlich könnten
die Charaktere aus dem 'Star Trek' Universum auf diesen kleinste Saal des 'FaF'
reagieren. Die rote Wand- und Deckenbemalung, in Verbindung mit blauen, runden
Lampen mit Maserungen, haben den Saal in eine Weltraumlandschaft verwandelt.
Durch das etwas andere Design, den guten Magic-Johnson-Faktor und die für
den Saal größtmögliche Leinwand (ohne Vorhang) hebt sich der Saal
vom Mittelmaß ab.
[Ben 7'01]
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Saal 3, Juni 2001 © kinokompendium |
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| Leinwand / Projektion |
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| Sound |
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| Sitzkomfort |
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| Reihenabstand |
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| Magic-Johnson-Faktor |
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| Lieblingsplatz |
Reihe
5 |
Reihe
5 |
| Atmosphäre |
 |
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| Bestuhlung |
Leinwand
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Projektion
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Tonsystem
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Plätze: 113
Reihen: 10
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5,3 x 2,3m
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Entführte
der Saal 3 den Zuschauer noch in die tiefen des Weltalls,
geht es in Saal 4 nur in die Tiefe. Genauer gesagt soll die Gestaltung eine Höhle
darstellen.
Leider muss einem das auch vorher gesagt werden, damit man überhaupt auf
diese Assoziation kommt. Komischerweise entfaltet der Saal auf dem nebenstehenden
Photo eine in Realität nicht vorhandene, fast gemütliche Wirkung.
Beim Betreten des Saals hat man vielmehr den Eindruck, dass erst kürzlich
ein Wasserschaden die Decke und die Wände ruiniert hat und dieser Saal gnadenlos
weiter bespielt wird. Passenderweise lief vor der damaligen Vorstellung die Filmmusik
'Das Boot', die die klaustrophobische Stimmung des Saals hervorragend untermalt
hat.
An der Vorführung des Films und dem Sitzkomfort mit perfektem Magic-Johnson-Faktor
ließ sich hingegen nichts aussetzen und der schwarze Lamellenvorhang passt
wiederum sehr gut in die Gesamtgestaltung.
[Ben 7'01]
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Saal 4, Juni 2001 © kinokompendium |
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| Leinwand / Projektion |
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| Sound |
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| Sitzkomfort |
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| Reihenabstand |
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| Magic-Johnson-Faktor |
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| Lieblingsplatz |
Reihe
5 |
Reihe
4 |
| Atmosphäre |
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| Bestuhlung |
Leinwand
|
Projektion
|
Tonsystem
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 |
Plätze: 129
Reihen: 11
|
5,9 x 3m
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| Konnte man bei den anderen
Sälen meistens sofort eine Gesamtintention erkennen, fällt es in Saal
5 ein bisschen schwerer, das Motto oder die Idee klar zu definieren. Eine Mixtur
aus 50er Jahre Kinosaal und herbstlicher Farbgestaltung war wahrscheinlich Inspiration. |

Saal 5, Juni 2001 © kinokompendium |
Eine braune Holzborte und
eine dunkelgrüne in Falten gelegete Stoffbespannung unterteilt die Wände
in zwei Hälften, an denen trichterförmige Lampen angebracht sind. Vor
der Leinwand befindet sich ein Bühnenvorbau dessen untere Hälfte im
Laubsägenstil ein Herbstblättermotiv präsentiert. Die festen fuchsfarbenen
Klappsessel greifen die herbstliche Farbe auf.
Insgesamt ensteht dadurch eine gemütliche Atmosphäre, die durch die
durchweg gute technische Wiedergabe im Saal unterstützt wird.
[Ben 7'01]
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| Leinwand / Projektion |
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| Sound |
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| Sitzkomfort |
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| Reihenabstand |
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| Magic-Johnson-Faktor |
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| Lieblingsplatz |
Reihe
6 |
Reihe
7 |
| Atmosphäre |
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