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| Adresse
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Sony Center
Potsdamer Straße 4
10785 Berlin Tiergarten
(030) 260 66 400
Homepage
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| Kinotag |
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Dienstag
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| Kartenpreis (unter
60 min) |
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Mo:
Di:
Mi-So:
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9,00 €
8,00 €
9,00 €
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| Kartenpreis
Spezial |
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2 Filme an einem Tag:
13,50 €
Ermäßigung: Kinder unter 12
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| Platzwahl |
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Platzkarte
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| Programm |
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Synchronfassung
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| Zugang |
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Behindertengerecht
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1'10 Angaben ohne Gewähr
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Weitere Kinos im Bezirk |
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Am 20. Januar 2000 eröffnete
im 'Sony Center' mit dem CineStar Potsdamer Platz nicht
nur das zweite Multiplex am Potsdamer Platz, sondern am selben Tag mit dem 'CineStar IMAX-Theater
Potsdamer Platz' auch das zweite IMAX-Theater. Das im Oktober 1998 eröffnete Discovery
Channel IMAX-Theater Berlin erfreute sich damals natürlich
nicht, da beide Kinos in der Regel das identische Programm anboten. Im Jahr 2006 musste die
Konkurrenz schließen, was natürlich
dem 'CineStar IMAX-Theater Potsdamer Platz', dem jetzt einzigen IMAX-Theater Berlins,
zu Gute kommt.
Der
kubische Bau des IMAX-Theater ragt, unterhalb des architektonisch spannenden Baldachins,
am westlichen Ende in den Platz des 'Sony Centers'. Im Erdgeschoss befindet sich
an der Längsseite des Raums der Kassenbereich. Leider gibt es keine separate
Kasse für das 'CineStar IMAX-Theater Potsdamer Platz' im Obergeschoss, da
die verschiedenen Kartenkäufe unterschiedlichen Erklärungsbedarf benötigen.
Vom Kassenbereich gelangt man mit der Rolltreppe oder dem Fahrstuhl in das 1.
Obergeschoß, wo sich das IMAX-Foyer befindet. Es gibt eine großzügige
Snacktheke und man kann prima dem Treiben im Sony Center folgen.
Das 1970 entwickelte IMAX-Filmformat und die
dazugehörigen Abspielorte nehmen auf dem Kinomarkt eine Sonderstellung ein.
IMAX entspricht mehr einer Jahrmarktsattraktion, die die Zuschauer in der Regel
stärker durch die Technik als durch den Film lockt. Das Bildnegativ ist zehnmal
größer als beim Standard 35mm-Film
und ermöglicht so eine klare und gestochen scharfe Bildprojektion auf Leinwänden
mit Größen von über 500qm.
Das gesamte Blickfeld wird durch die große Leinwand als auch durch die relativ
nahe Sitzposition abgedeckt. Die Rezeption ist daher für das Auge wesentlich
anstrengender, was bei Konzeption und Bildästhetik von IMAX Filmen beachtet
werden muß.
Die bis dato über 200 Filme speziell für das IMAX- und IMAX 3D-Format
produzierten Filme sind größenteils thematisch dem Dokumentarfilm angelehnt,
fallen aber hauptsächlich durch Ihre unkritische Haltung auf. So setzen die
mit großem Aufwand entstandenen Filme (vom Meeresboden über den Mount
Everest bis zum Weltall wurde alles aufgenommen) hauptsächlich auf die vordergründigen
Schauwerte. Im Falle eines Besuchs, sollte man lieber einen reinen Naturfilm wählen,
da die Filme mit Spielfilmhandlung bzw. nachgestellten Situationen sehr laienhaft
wirken. Im Gegensatz zum darunter liegenden CineStar-Multiplex, werden hier die
Filme ausschließlich in der Synchronfassung gezeigt. |

Foyer im ersten Stock mit Blick ins Sony Center, August
2007
Sony Center mit Imax Gebäude, August 2006 (oben) © kinokompendium |
In den USA ist es zu einem
Trend geworden reguläre Spielfilme auch für das IMAX-Filmformat aufzubereiten,
genannt IMAX DMR (Digital Re-mastering). IMAX DMR bereitet die Bildqualität
von 35-mm-Filmen mittels digitaler Technologie soweit auf, dass sie zur Projektion
auf Bildwände geeignet sind, die bis zu 25m hoch und 37m breit sind. Die
beiden Animationsfilme 'Fantasia 2000' (2000) und 'Shrek' (2001) nutzen erstmalig
das IMAX-Format bevor sie mit regulären Kopien im Kino starteten. Nur wenige
Jahre später wird fast jeder große (meist familientaugliche) Blockbuster
auch als 'The IMAX Experience' gestartet.
Ein Trend der in Deutschland nur langsam Fuß gefasst hat. Reguläre
Spielfilme waren im 'CineStar IMAX-Theater Potsdamer Platz', meist nur für
eine Woche, zu sehen. Darunter: 'The Matrix - Reloaded' (2003), 'The Matrix -
Revolutions' (2003) und 'The Polar Express' (2004). Im Jahr 2007 gab es dann eine kleine Trendwende.
Bei 'Harry Potter und der Orden des Phönix' waren die letzten 20 Minuten des Showdown
im 3D-Format aufbereitet und erstmals lief mit 'Die Legende von Beowulf' ein kompletter Spielfilm
in 3D.
Eine komplette Auflistung aller IMAX Filme, als auch Spielfilme die als 'The IMAX
Experience' gestartet wurden, finden Sie auf der ofiziellen IMAX-Homepage.
[Ben 8'07]
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CineStar IMAX Logo, August 2007 © kinokompendium |
| Bestuhlung |
Leinwand
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Projektion
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Tonsystem
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Plätze: 537
Reihen: 15
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28 x 21m
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Den Saal betritt man von links oder rechts unten, so dass als erstes die gigantische
Leinwand ins Blickfeld gerät. Ein kleiner, durch ein mattschwarzes Geländer
abgetrennter Graben, zieht sich ca. 2 Meter vor der ersten Reihe entlang, so dass
die Leinwand ca. einen Meter unterhalb der ersten Reihe hängt. Trotz des
relativ großen Abstandes der ersten Reihe zur Leinwand (größer
als bei einem regulären Kinosaal), sollte man wohl trotzdem einen Sitzplatz
im unteren Drittel meiden. Bei einer nicht ausverkauften Vorstellung sitzen in
der Regel die Zuschauer in der oberen Hälfte.
Über einer Lichtborte in den schwarzen Wänden diagonal entlang der Stufen,
hängen je sechs Lampen mit je einem weißen und roten Strahler. Die
Decke ist mit einem Gittern verkleidet. Die bequemen nackenhohen Klappsessel sind
als Kontrast rot.
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Saal, August 2007 © kinokompendium |
Zur Eröffnung des
'CineStar IMAX-Theater Potsdamer Platz' gab es für 3D-Filme noch eine sogenannte
Shutterbrille. Die Brille hatte LCD-Gläser, die über Infrarot mit dem
Projektor synchronisiert wurden. Der Projektor projizierte abwechselnd ein Bild
für das linke und rechte Auge auf die Leinwand. Die Brille machte parallel
das jeweilige LCD-Brillenglas lichtdurchlässig bzw. undurchlässig. Dies
geschah 96 Mal in der Sekunde, damit das Bild flimmerfrei blieb, und die Zuschauer
keine Kopfschmerzen bekommen. Es gab allerdings zwei elementare Nachteile: Die
Brille war relativ schwer und die 3D-Technik wurde nicht weiterentwickelt und
von der Polarisationstechnik vom Markt verdrängt.
Somit stieg auch das 'CineStar IMAX-Theater Potsdamer Platz' im Juli 2007 auf
die Polarisationstechnik um. Dabei werden die Bilder für das linke und rechte
Auge parallel auf die Leinwand projiziert. Vor den Projektionsobjektiven und in
den Polfilterbrillen befinden sich jeweils um 90° versetzte Polfilterfolien.
Dadurch wird erreicht, dass das linke Auge nur das linke Bild und das rechte Auge
nur das rechte Bild sieht. Die Brille ist zwar jetzt, im Gegensatz zur Shutterbrille
leichter, aber die Polfilter absorbieren auch stark das Licht (was durch entsprechend
helle Xenonlampen im Projektor ausgeglichen werden muss). Je mittiger man zur
Leinwand sitzt, desto heller, je seitlicher man sitzt, desto dunkler wird das
Bild. |

Schaukasten zum Thema IMAX im Erdgeschoß, August
2007 © kinokompendium |
| Wie bei 'Harry Potter und
der Orden des Phönix' selber erlebt, ist der dadurch entstehende 3D-Effekt
an manchen Stellen großartig, obwohl der Film ja ursprünglich gar nicht
als 3D-Film konzipiert wurde. An anderen Stellen wirkt er hingegen künstlich
und bei schnellen Schnitten wird es schwieriger der Handlung zu folgen, als es
bei einer regulären Projektion wahrscheinlich der Fall gewesen wäre.
Ärgerlich sind auch die teilweise auftretenden Geisterbilder, wenn offenbar
eine saubere Trennung der Bilder für die unterschiedlichen Augen nicht gelingt
und man das Bild doppelt überlagert sieht. Der Grund dafür kann laut
Betreiber unterschiedliche Ursachen haben: Wenn man am Rand sitzt, kann dieses
Phänomen durch den schrägen Blick auf die Leinwand eher auftreten, oder
wenn man vielleicht den Kopf ungünstig schief hält. Als Fazit bleibt
allerdings noch anzumerken, die Handlung eines Films wird mit 3D-Effekt nicht
besser, und auf die kommt es schließlich am Ende immer drauf an.
[Ben 8'07]
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| Leinwand / Projektion |
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| Sound |
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| Sitzkomfort |
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| Reihenabstand |
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| Magic-Johnson-Faktor |
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| Lieblingsplatz |
Reihe
D |
Reihe
E, Mitte |
| Atmosphäre |
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