 |
| Adresse
|
| |
Havelstraße 20
13597 Berlin Spandau
01805-050 211
Homepage
|
| Kinotag |
| |
Dienstag
|
| Kartenpreis |
| |
Mo:
Di:
Mi:
Do:
Fr-So:
|
6,20 €
4,50 €
6,20 €
6,00 €
7,60 €
|
| Kartenpreis
Spezial |
| |
Logenzuschlag: 1,00
€
Ermäßigung: Kinder unter 12, Schüler & Studenten, Familien
am Wochenende
|
| Platzwahl |
| |
Platzkarte
|
| Programm |
| |
Synchronfassung
|
| Zugang |
| |
nicht Behindertengerecht
|
|
|
12'08 Angaben ohne Gewähr
|
|
Weitere Kinos im Bezirk |
|
|
Der Standort des 'CINEPLEX -Spandau' ist ein aussergewöhnlicher Ort, insofern
dass hier die Umwandlung von einem Kino zum Supermarkt und zurück stattfand.
1911 wurde aus dem 'SPD-Volksheim' das Ladenkino 'Spandauer Lichtspiele'. Umbauten
und Betreiberwechsel führten zu unterschiedlichen Namen und Sitzplatzkapazitäten:
'Decla-Lichtspiele' (1920 - 1925), 'Havel-Lichtspiele' (1942 - 1955) mit 718 Sitzplätzen,
nachdem 1947 ein Rang mit 125 Plätzen eingebaut wurde und schließlich
'Aladin-Filmtheater (1956 - 1967) mit 770 Plätzen im 50er Design. Der Kinostandort
Spandau musste mit immer mehr Schließungen fertig werden, bis schließlich
1983 alle acht Nachkriegskinos Spandaus geschlossen waren.
Das Kino im Kulturhaus Spandau (damals unter dem Namen 'Topas') war 1988
das erste Kino im Bezirk seit fünf
Jahren.
|

Fassade, Juli 2007 © kinokompendium |
Gut acht Jahre später
folgten Günther Mertins und Peter Sundarp ('To the Movies'-Gruppe, unter anderem Adria & CINEPLEX
- Titania)
an den Traditionsstandort Havelstraße in der Altstadt.
Am 28. November 1996 öffnete das komplett neu gebaute 'KinoCenter Spandau'
(nur die Original-Fassade blieb bestehen). In die Tiefe des Grundstücks wurden
ebenerdig zwei Säle und im ersten Stock drei Säle gebaut, mit insgesamt
1015 Sitzplätzen. Nicht nur wurde jeder Saal individuell gestaltet sondern
erhielt ursprünglich auch noch einen Namen, den die Spandauer selbst
wählen konnten: Saal 1 'Aladin', Saal 2 'Zitadelle', Saal 3 'Altstadt', Saal
4 'Havel' und Saal 5 'Kolk'. Diese Namen werden nicht mehr verwendet.
Am 12. Mai 2005 wurde das 'KinoCenter Spandau' in 'CINEPLEX -Spandau' umbenannt. |


Foyer zur Nikolauszeit (oben) &
Detail Elbenschrift am Tresen (unten), Dezember 2007
© kinokompendium |
| Als um das Jahr 1999 (während
des Höhepunktes der Multiplex Euphorie) die 'Spandau Arcaden' am Brunsbütteler
Damm mit einem Multiplex mit sechs bis sieben Sälen und ca. 1600 Plätzen
geplant wurden, kam das 'KinoCenter Spandau' für kurze Zeit in die Bedrouille.
Unter anderem führte die 'United Cinemas International (UCI)' Gespräche
mit der Essener Gesellschaft 'Management für Immobilien GmbH (mfi)', die
das Einkaufs- und Freizeitzentrum baute. Doch Günther Mertins und Peter Sundarp
dachten wahrscheinlich, Angriff ist die beste Verteidigung, und bewarben sich
ebenfalls um den Kinostandort und blieben sogar als letzte Kanditaten übrig.
Im August 2000 teilte jedoch die 'mfi' der Presse mit, dass der Einbau eines Kinokomplexes
innerhalb der 'Spandau Arcaden' gescheitert ist. Die ca. 8,5 Millionen Mark für
den Innenausbau und folgende Mietkosten waren offensichtlich zu hoch, und eine
Nachverhandlung nicht mehr möglich. Eine derartige Kino-Dichte in Spandau
wäre wahrscheinlich für alle beteiligten Kinobetreiber schlimm ausgegangen.
[Ben 7'07]
|

'CINEPLEX' Leuchtschrift, Juli 2007 © kinokompendium |
| Bestuhlung |
Leinwand
|
Projektion
|
Tonsystem
|
 |
Plätze: 258
Reihen: 15
|
10,5 x 4,5m
|
 |
  |
|

Saal 1, Dezember 2007 © kinokompendium |
| Bestuhlung |
Leinwand
|
Projektion
|
Tonsystem
|
 |
Plätze: 300
Reihen: 16
|
10,5 x 4,5m
|
 |
  |
|

Saal 2, Dezember 2007 © kinokompendium |
| Bestuhlung |
Leinwand
|
Projektion
|
Tonsystem
|
 |
Plätze: 158
Reihen: 10
|
9 x 4m
|
   |
  |
|

Saal 3, Dezember 2007 © kinokompendium |
| Bestuhlung |
Leinwand
|
Projektion
|
Tonsystem
|
 |
Plätze: 135
Reihen: 9
|
11,5 x 4,5m
|
 |
  |
|

Saal 4, Dezember 2007 © kinokompendium |
| Bestuhlung |
Leinwand
|
Projektion
|
Tonsystem
|
 |
Plätze: 164
Reihen: 10
|
10,5 x 4,5m
|
 |
  |
|

Saal 5, Dezember 2007 © kinokompendium |
|