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      Blauer Stern
Saal 1 | 2
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 Adresse
  Hermann-Hesse-Straße 11
13156 Berlin Pankow
(030) 476 118 98
Homepage
 Kinotag
  Montag
 Kartenpreis
  Mo:
Di-So:
7,50 €
10,00 €
 Kartenpreis Spezial
  Kinderfilm vor 18h: 6,00 €
Ermäßigung: Online-Ticketkauf

Bezieher:innen von Hartz IV, Sozialhilfe, Grundsicherung (Berlin-Pass) zahlen von Montag - Donnerstag 6,50 € (plus jeweilige Überlängenzuschläge), Am Freitag bis einschließlich 18 Uhr.
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 Programm
  Synchronfassung
Originalfassung
 Zugang
  Behindertengerecht
7'21 Angaben ohne Gewähr
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 Pankow
  Blauer Stern

 Beschreibung
Schon 1870, im damaligen Vorort Niederschönhausen, gab es in diesem Wohnhaus einen zu einem Gartenlokal gehörigen Tanzsaal. 1933 wurde er zu einem Kino mit Bühne umgebaut und unter dem Namen 'Bismarck-Lichtspiele' wurden hier bis zum 2. Weltkrieg Filme gezeigt. Nach dem Krieg wurde das Kino 1946 wiedereröffnet und in 'Blauer Stern' umbenannt.

Wohnhaus mit Kino Blauer Stern, Juli 2021 © kinokompendium
Zu 'DDR'- und Nachwendezeiten schlossen nach und nach alle Kinos in Pankow. 1987 das Kino 'Blauer Stern', 1991 die 'Lunik-Lichtspiele' (Hauptstraße 40) und 1994 das letzte Pankower Kino 'Tivoli' (Berliner Straße 27). Das Grundstück des 'Tivoli', auf dem früher die Gaststätte 'Feldschlößchen' stand, gilt allgemein als ein Geburtsort des Films, da hier die Gebrüder Skladanowsky 1895 die ersten selbstgedrehten Filme der Öffentlichkeit präsentierten. Für das 'Tivoli' gab es noch 1995 große Pläne: Nach einem Entwurf von Architekt Meinhard von Gerkan (Flughafen Tegel, Berliner Hauptbahnhof) sollte ein Kinokomplex mit fünf Sälen entstehen, doch das Projekt wurde nie verwirklicht und nun befindet sich dort ein Supermarkt. So schien es zunächst, dass der Bezirk Pankow auf längere Zeit ohne Kinos auskommen müsste.

Foyer, Juli 2021 © kinokompendium
Doch Uwe Feld mietete die Räumlichkeiten vom 'Blauer Stern', nachdem ein griechisches Restaurant ausgezogen war, und eröffnete im Dezember 1996 das Kino wieder. Es wurde im Prinzip neu ausgebaut und durch einen zweiten, kleineren Saal erweitert. Der restaurierte blau-weiße Neon-Stern an der Fassade stammt noch aus der Kinozeit vor 1987, und weist nun dem Besucher wieder den Weg zum Kinobetrieb. Eine neue Rampe ermöglicht den behindertgerechten Zugang. Am 1. Mai 2018 zog sich Uwe Feld aus persönlichen Gründen aus dem Kinogeschäft zurück. Das Kino wird seitdem von der Yorck Gruppe geführt.

Foyer, Juli 2021 © kinokompendium
Im August 2020 wurde das Foyer und der Saal 1 vom Architektur Büro Batek renoviert, die für die Yorck Gruppe schon das delphi LUX designt haben. Seitdem schlängelt sich eine weinrote Sitzgruppe durch das Foyer. Der Tresen und Sideboards greifen die Farbe passend auf. Die Wände wiederum sind halbhoch in Lila abgesetzt, was eine angenehme Gesamtwirkung ergibt. Ein Gemälde der Berliner Malerin Mechtild van Ahlers hängt über der Sitzecke. Dieses abstrakte Kunstwerk hat noch eine besondere Bedeutung, da es im Saal 1 wieder aufgegriffen wird.

Leuchtschrift bei Nacht, Oktober 2013 © kinokompendium
Direkt hinter dem Foyer liegt der kleinere Saal 2. Folgt man dem Gang durch eine gläserne Schwingtür (die noch aus den Änfängen des Kinobetrieb stammt) betritt man den Saal 1.

[Ben 12'20]

Saal 1
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 165
Reihen: 12
8,5 x 3,5m
D-Cinema 2K3D Theater35mm Theater Dolby Digital
Der Gang neben der Kasse setzt sich im Prinzip bis in den Saal 1 fort. Vier offene Rundbögen, jeweils eingerahmt von einem Neonstreifen, trennen den Gang vom eigentlichen Saal.

Saal 1, Juli 2021 © kinokompendium
Bei der Renovierung die im August 2020 vom Architekturbüro Batek durchgeführt wurde, hat der Saal einen einmaligen Look erhalten. Die Wände greifen Ausschnitte von dem Gemälde von Mechtild van Ahlers auf, welches im Foyer hängt. Der ehemals blauglitzernde Vorhang wurde ersetzt durch einen samtroten Vorhang.

Saal 1, Juli 2021 © kinokompendium
Die Sitzreihen steigen leicht an. Während der Renovierung Mitte 2013 wurden die bequemen, schwarzen Ledersessel mit hohen Rückenlehnen angeschafft. Die Sitznummern auf der Rückenlehne, wurden passend zum Kinoname, mit jeweils einem blauen Stern eingerahmt. In der allerletzten Reihe gibt es jetzt soviel Platz, das auch Rollstuhlfahrer bequem Platz finden.
Der Saal ist relativ hoch, so dass die Leinwand weit über dem Boden angebracht ist und somit auch kleineren Zuschauern eine gute Sicht auf die Leinwand gewährt wird.

[Ben 11'20]

 
Leinwand / Projektion    sehr gut
Sound    gut
Sitzkomfort    sehr gut
Reihenabstand    sehr gut
Magic-Johnson-Faktor    gut
Lieblingsplatz  Reihe 5 bis 6
Atmosphäre    sehr gut
Saal 2
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 74
Reihen: 6
5 x 3m
D-Cinema 2K3D Theater35mm Theater Dolby Digital
Mitte 2011 wurde der Saal neu gestaltet. Um mehr Beinfreiheit zu gewinnen, gibt es eine Reihe und 16 Sitze weniger. Die Rückwand aus ehemaligen hellen Holz wurde schwarz gestrichen, so dass jetzt ein einheitliche schwarze Wandfarbe vorherrscht.

Saal 2, Juli 2013 © kinokompendium
Ebenfalls wurden neue, sehr bequeme, rote Klappsessel installiert. Die Sitznummern auf der Rückenlehne, wurden passend zum Kinoname, mit jeweils einem blauen Stern eingerahmt.

[Ben 07'13]


Saal 2, Juli 2013 © kinokompendium