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Nach knapp 30 Jahren zogen die Arsenal-Betreiber 'Freunde der Deutschen Kinemathek
e.V.' aus dem Charlottenburger Domizil in der Welserstraße
in das 'Sony Center' am Potsdamer Platz. Die erste Vorstellung im neuen Kino fand
am
1. Juni 2000 statt. Am Konzept hat sich aber - zum Glück - nichts geändert.
Seit 1970 wird im 'Arsenal', unterstützt vom Land Berlin, ein außergewöhnliches
Programm gemacht.
Das 'Arsenal' ist (genauso wie das Zeughauskino)
ein kommunales Kino, das heißt es ist vorallem der Pflege der Filmkultur
aus aller Welt verpflichtet. Unter anderem entwickeln die Betreiber eigene Filmreihen
und präsentieren ein täglich wechselndes Programm mit filmgeschichtlich
bedeutsamen oder anspruchsvollen Filmen. Der Zuschauer wählt hier seinen
Kinobesuch gezielt nach dem Film aus, und in der Regel schaut man ihn entweder
hier oder gar nicht.
Mit der Einführung des neuen Namens 'Arsenal – Institut
für Film und Videokunst' präsentieren sich die ehemaligen 'Freunde der Deutschen
Kinemathek' seit dem
1. November 2008 mit veränderter Programmstruktur, neuem Erscheinungsbild
und neuer Monatsbroschüre, die nicht nur das Programm des Kino Arsenal enthält, sondern
auch über alle weiteren Aktivitäten des Instituts für Film und Videokunst informiert.
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