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      Blauer Stern
Saal 1 | 2
Zum Stadtplan
 Adresse
  Hermann-Hesse-Straße 11
13156 Berlin Pankow
(030) 476 118 98
Homepage
 Kinotag
  Dienstag
 Kartenpreis
  Mo:
Di:
Mi:
Do-So:
6,50 €
4,50 €
5,00 €
6,50 €
 Kartenpreis Spezial
  Kinderkino: Kinder 3,50 - 4 €
Ermäßigung: Schüler, Studenten, Azubis, Arbeitslose, Rentner & Schwerbeschädigte
 Platzwahl
  Platzkarte
 Programm
  Synchronfassung
 Zugang
  Behindertengerecht
7'05 Angaben ohne Gewähr
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 Pankow
  Blauer Stern

 Beschreibung

Schon 1870, im damaligen Vorort Niederschönhausen, gab es in diesem Wohnhaus einen zu einem Gartenlokal gehörigen Tanzsaal. 1933 wurde er zu einem Kino mit Bühne umgebaut und unter dem Namen 'Bismarck-Lichtspiele' wurden hier bis zum 2. Weltkrieg Filme gezeigt. Nach dem Krieg wurde das Kino 1946 wiedereröffnet und in 'Blauer Stern' umbenannt.


Fassade mit namensgebender Leuchtschrift, Juni 2000 (links)
Schwingtür mit Plakaten aus dem Kino Rio, Juli 2007 (rechts) © kinokompendium

Zu 'DDR'- und Nachwendezeiten schlossen nach und nach alle Kinos in Pankow. 1987 das Kino 'Blauer Stern', 1991 die 'Lunik-Lichtspiele' (Hauptstraße 40) und 1994 das letzte Pankower Kino 'Tivoli' (Berliner Straße 27). Das Grundstück des 'Tivoli', auf dem früher die Gaststätte 'Feldschlößchen' stand, gilt allgemein als ein Geburtsort des Films, da hier die Gebrüder Skladanowsky 1895 die ersten selbstgedrehten Filme der Öffentlichkeit präsentierten. Für das 'Tivoli' gab es noch 1995 große Pläne: Nach einem Entwurf von Architekt Meinhard von Gerkan (Flughafen Tegel, Berliner Hauptbahnhof) sollte ein Kinokomplex mit fünf Sälen entstehen, doch das Projekt wurde nie verwirklicht und nun befindet sich dort ein Supermarkt. So schien es zunächst, dass der Bezirk Pankow auf längere Zeit ohne Kinos auskommen müsste.


Zugang vom Foyer zum Café 'Blauer Affe', Juli 2007 © kinokompendium

Doch Uwe Feld mietete die Räumlichkeiten vom 'Blauer Stern', nachdem ein griechisches Restaurant ausgezogen war, und eröffnete im Dezember 1996 das Kino wieder. Es wurde im Prinzip neu ausgebaut und durch einen zweiten, kleineren Saal erweitert. Der blau-weiße Neon-Stern an der Fassade stammt noch aus der Kinozeit vor 1987, und weist nun dem Besucher wieder den Weg zum Kinobetrieb. Eine neue Rampe ermöglicht den behindertgerechten Zugang.

Dem farbenfrohen Foyer ist das Café 'Blauer Affe' angeschlossen. Der Boden des Cafés ist mit Filmplakaten gepflastert und an der Wand hängt noch ein altes handgemaltes Kinoplakat.


Kasse mit Zugang zu den Sälen, Juli 2007 © kinokompendium

Der Gang neben der Kasse führt in den hinteren Teil des Gebäudes. Hinter dem Café liegt der kleinere Saal 2 und hinter einer gläsernen blauen Schwingtür (die noch aus den Änfängen des Kinobetrieb stammt) betritt man den Saal 1. Dort hängen auch noch zwei alte handgemalte Plakate vom Weißenseer Kino 'Rio', welches Uwe Feld 1998 / 1999 geleitet hatte.

Das Kino ist seit dem 1.1.2009 werbefrei. Das Vorprogramm dauert somit maximal 5 Minuten.

[Ben 03'09]


Leuchtschrift bei Nacht, November 2007 © kinokompendium
Saal 1
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 203
Reihen: 14
8,5 x 3,5m
35mm TheaterD-Cinema3D Theater Dolby Digital
Der Gang neben der Kasse setzt sich im Prinzip bis in den Saal 1 fort. Vier offene Rundbögen trennen den Gang vom eigentlichen Saal. Die Sitzreihen des in tiefen Blautönen gehaltenen Saal 1 steigen leicht nach hinten an und die Klappsessel mit hohen Rückenlehnen bieten einen soliden Komfort.

Saal 1, Juli 2007 © kinokompendium
Der Saal ist relativ hoch, so dass die Leinwand weit über dem Boden angebracht ist und somit auch kleineren Zuschauern eine gute Sicht auf die Leinwand gewährt. Der Vorhang wurde 2006 von Besuchern beschädigt, so dass das Kino Ende 2007 einen neuen installierte.

[Ben 08'07]


Saal 1, Juli 2007 © kinokompendium
 
Leinwand / Projektion    gut
Sound    gut
Sitzkomfort    gut
Reihenabstand    sehr gut
Magic-Johnson-Faktor    annehmbar
Lieblingsplatz  Reihe 5 bis 6
Atmosphäre    sehr gut
Saal 2
Bestuhlung Leinwand Projektion Tonsystem
Plätze: 90
Reihen: 7
5 x 3m
35mm Theater Dolby Digital

Saal 2, Juli 2007 © kinokompendium